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	<description>Halbe Katoffl Podcast</description>
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		<title>Blendina Beqiri: Pflege gegen Rechts, Rassismus im Krankenhaus &#038; Kaffee im Kosovo</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/blendina-beqiri-kosovo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 22:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Blendina Beqiri ist Pflegefachkraft und gibt Workshops zu Anti-Rassismus und Diversity in der Pflege. 2024 hat sie die Initiative „Pflege gegen Rechts“ mit gegründet.

Mit Frank spricht sie über fehlende Wertschätzung, schmerzhafte Erinnerungslücken und erfundene Weihnachtsgeschenke. Warum Rassismus krank macht, was sie bei ihrem ersten Pflegeeinsatz im Krankenhaus erleben musste und welchen Kommentar von Patient*innen sie nicht mehr hören kann.

(04:25) Passkontrolle
(08:20) Klischee-Check
(16:35) "Die gesamte Grundschulzeit wollte ich dazugehören"
(27:05) "Ich wusste, dass ich was Soziales machen werde“
(37:00) Diskriminierung beim 1. Vorstellungsgespräch
(52:25) Fließbandarbeit wider Willen im Krankenhaus
Rassismus im Gesundheitswesen
(1:09:45) Initiative "Pflege gegen Rechts"

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PODCAST WORKSHOP &#038; BERATUNG
https://halbekatoffl.de/workshops/

Petition "Nur ja heißt ja: Sexualstrafrecht an internationale Menschenrechtsstandards anpassen": https://innn.it/ja
Spenden für "Radikale Töchter": https://radikaletoechter.de ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Blendina Beqiri ist Pflegefachkraft und gibt Workshops zu Anti-Rassismus und Diversity in der Pflege. 2024 hat sie die Initiative „Pflege gegen Rechts“ mit gegründet.</p>



<p>Mit Frank spricht sie über fehlende Wertschätzung, schmerzhafte Erinnerungslücken und erfundene Weihnachtsgeschenke. Warum Rassismus krank macht, was sie bei ihrem ersten Pflegeeinsatz im Krankenhaus erleben musste und welchen Kommentar von Patient*innen sie nicht mehr hören kann.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Ich war im Krankenhaus und ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll. Ich bin in diesem Stationsflur – und diese Energie, die ich gespürt habe! Ich habe das erste Mal, ich schwöre es, das erste Mal, mich irgendwo dazugehörig gefühlt.&#8220;</p>
</blockquote>



<p>(04:25) Passkontrolle<br>(08:20) Klischee-Check<br>(16:35) &#8222;Die gesamte Grundschulzeit wollte ich dazugehören&#8220;<br>(27:05) &#8222;Ich wusste, dass ich was Soziales machen werde“<br>(37:00) Diskriminierung beim 1. Vorstellungsgespräch<br>(52:25) Fließbandarbeit wider Willen im Krankenhaus<br>Rassismus im Gesundheitswesen<br>(1:09:45) Initiative &#8222;Pflege gegen Rechts&#8220;</p>



<p></p>
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		<title>Zitat Blendina</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-blendina/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 22:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ich war im Krankenhaus und ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll. Ich bin in diesem Stationsflur – und...]]></description>
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<p><a href="http://halbekatoffl.de/blendina-beqiri-kosovo">&#8222;Ich war im Krankenhaus und ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll. Ich bin in diesem Stationsflur – und diese Energie, die ich gespürt habe! Ich habe das erste Mal, ich schwöre es, das erste Mal, mich irgendwo dazugehörig gefühlt.&#8220;</a></p>
<cite>Blendina Beqiri</cite></blockquote>
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		<title>Joti Chatzialexiou (GRE): Straßenkicker, Schreibtisch-Fußball &#038; Ganove mit Auge</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/joti-chatzialexiou-griechenland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 15:29:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dass Fußball mal keine Rolle in seinem Leben gespielt hat – daran kann sich Joti Chatzialexiou wahrscheinlich gar nicht mehr erinnern. Von den Straßen in Frankfurt Sachsenhausen über die Plätze der Eintracht bis zum Deutschen Fußballbund hat er immer mit dem Fußball in verschiedenen Funktionen zu tun gehabt: als Spieler, Trainer, Funktionär. Seit Mai 2024 ist der 50-Jährige Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg.

Im Gespräch mit Frank spricht er über seine linke Klebe und seine Lieblingsspieler, welches Lebensgefühl er in Griechenland hat und wo er seine DfB-Medaillen lagert. Über wertvolle Mundpropaganda, anstrengende Nebenjobs und den Geschmack seiner Kindheit.

(03:10) Passkontrolle
(07:40) Klischee-Check
(17:40) Unbekümmerte Kindheit: "Ganove mit Auge"
(29:35) Teenagerjahre &#038; Studium: "Ich habe immer viel gearbeitet!
(44:25) Mentoren, Bauchgefühl &#038; "Migrationsquote" beim DFB
(01:02:15) Fußball: Straße &#038; Schreibtisch
(01:18:00) Vorstand beim 1. FC Nürnberg: "Ein Blumenstrauß an Themen"

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PODCAST WORKSHOP &#038; BERATUNG
https://halbekatoffl.de/workshops/]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dass Fußball mal keine Rolle in seinem Leben gespielt hat – daran kann sich <strong>Joti Chatzialexiou</strong> wahrscheinlich gar nicht mehr erinnern. Von den Straßen in Frankfurt Sachsenhausen über die Plätze der Eintracht bis zum Deutschen Fußballbund hat er immer mit dem Fußball in verschiedenen Funktionen zu tun gehabt: als Spieler, Trainer, Funktionär. Seit Mai 2024 ist der 50-Jährige Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg.</p>



<p>Im Gespräch mit Frank spricht er über seine linke Klebe und seine Lieblingszehner, welches Lebensgefühl er in Griechenland hat und wo er seine DfB-Medaillen lagert. Über wertvolle Mundpropaganda, anstrengende Nebenjobs und den Geschmack seiner Kindheit.</p>



<p>(03:10) Passkontrolle<br>(07:40) Klischee-Check<br>(17:40) Unbekümmerte Kindheit: &#8222;Ganove mit Auge&#8220;<br>(29:35) Teenagerjahre &amp; Studium: &#8222;Ich habe immer viel gearbeitet!<br>(44:25) Mentoren, Bauchgefühl &amp; &#8222;Migrationsquote&#8220; beim DFB<br>(01:02:15) Fußball: Straße &amp; Schreibtisch<br>(01:18:00) Vorstand beim 1. FC Nürnberg: &#8222;Ein Blumenstrauß an Themen&#8220;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Mein Vater hat immer gesagt: Ey, du musst dir den Arsch aufreißen. Du musst fleißig sein und du musst vielleicht sogar, – weil er selber geprägt war als Gastarbeiter damals – doppelt so viel arbeiten als jeder andere und jeder Deutsche!&#8216; Das hat er mir mitgegeben.&#8220;</p>
</blockquote>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Zitat Joti</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-joti/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 15:27:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Mein Vater hat immer gesagt: Ey, du musst dir den Arsch aufreißen. Du musst fleißig sein und du musst vielleicht...]]></description>
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<p><a href="https://halbekatoffl.de/joti-chatzialexiou-griechenland/" data-type="podcast" data-id="7566">&#8222;Mein Vater hat immer gesagt: Ey, du musst dir den Arsch aufreißen. Du musst fleißig sein und du musst vielleicht sogar, – weil er selber geprägt war als Gastarbeiter damals – doppelt so viel arbeiten als jeder andere und jeder Deutsche!&#8216; Das hat er mir mitgegeben.&#8220;</a></p>
<cite>Joti Chatzialexiou</cite></blockquote>



<p></p>
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		<title>Letzte Episode Player</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/letzte-episode-player/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[maxziebell]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 22:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div style="min-height: 276px; height: auto;">


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    var intervalId;
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                    var pElm = playerElm.contentDocument.querySelector('.poster-image')
                    if (pElm!=null) pElm.style.border=0;
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                        if (timeoutId){
                            //console.log('clear timeoutId');
                            clearTimeout (timeoutId);
                            timeoutId = null;
                        }
                        timeoutId = setTimeout(function(){
                            //console.log('to resize');
                            window.dispatchEvent(new Event('resize'));
                        },500);
                        hpl = playerElm.style.height;
                    }
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            }
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 </p>
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		<item>
		<title>Duygu Bayramoglu (KUR): Seifenblasen im Kriegsgebiet, Notaufnahme-Office &#038; Träumebuch</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/duygu-bayramoglu-kurdistan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 22:35:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In der heutigen Folge ist Duygu Bayramoglu zu Gast. Sie ist Unternehmerin, Content Expertin und Gründerin von INTO EX, einer digitalen Marketingagentur in Augsburg. Wir sprechen über den Schicksalsschlag mit 16, der für sie alles änderte, warum sie mit Anfang 20 in ein Kriegsgebiet fuhr und weshalb auch Rassismus in der Medizin sie fast das Leben kostete. Aber keine Sorge, wir hatten auch leichtere Themen: Gratis-Proben bei Douglas, Alman sein im kurdischen Mini-Europa-Dorf und die Frage: Was steht eigentlich in Duygus Träumebuch?

https://into-x.de/ 

(03:00) Passkontrolle
(12:20) Klischee-Check
(26:40)"Ich musste früh mitdenken, ich konnte nicht nur Kind sein"
(48:05) Alman im Mini-Europa-Dorf
(54:40) Pubertät: Schicksalsschlag mit 16
(01:05:00) Flüchtlingscamp, Stern TV, Fotografieren im Club
(01:33:15) "Ich wäre 2022 fast gestorben"

BUCHTIPP:"Trotzdem Zuhause" von Tupoka Ogette

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PODCAST WORKSHOP &#038; BERATUNG
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In der heutigen Folge ist Duygu Bayramoglu zu Gast. Sie ist Unternehmerin, Content Expertin und Gründerin von INTO EX, einer digitalen Marketingagentur in Augsburg. </p>



<p>Wir sprechen über den Schicksalsschlag mit 16, der für sie alles änderte, warum sie mit Anfang 20 in ein Kriegsgebiet fuhr und weshalb auch Rassismus in der Medizin sie fast das Leben kostete. Aber keine Sorge, wir hatten auch leichtere Themen: Gratis-Proben bei Douglas, Alman sein im kurdischen Mini-Europa-Dorf und die Frage: Was steht eigentlich in Duygus Träumebuch?</p>



<p>(03:00) Passkontrolle<br>(12:20) Klischee-Check<br>(26:40)&#8220;Ich musste früh mitdenken, ich konnte nicht nur Kind sein&#8220;<br>(48:05) Alman im Mini-Europa-Dorf<br>(54:40) Pubertät: Schicksalsschlag mit 16<br>(01:05:00) Flüchtlingscamp, Stern TV, Fotografieren im Club<br>(01:33:15) &#8222;Ich wäre 2022 fast gestorben&#8220;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Aber dann kam alles anders. Ich hatte mit 16 einen Schicksalsschlag, der mir das Grundvertrauen ins Leben, in mich selbst und all die Leichtigkeit im Leben genommen hat. Meine beste Freundin ist gestorben. Und damit sind auch viele Träume gestorben.&#8220;</p>
</blockquote>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Zitat Duygu</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-duygu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 22:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Aber dann kam alles anders. Ich hatte mit 16 einen Schicksalsschlag, der mir das Grundvertrauen ins Leben, in mich selbst...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><a href="https://halbekatoffl.de/duygu-bayramoglu-kurdistan">&#8222;Aber dann kam alles anders. Ich hatte mit 16 einen Schicksalsschlag, der mir das Grundvertrauen ins Leben, in mich selbst und all die Leichtigkeit im Leben genommen hat. Meine beste Freundin ist gestorben. Und damit sind auch viele Träume gestorben.&#8220;</a></p>
<cite>Duygu Bayramoglu</cite></blockquote>
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		<item>
		<title>Tharaka Sriram (LKA): Häusliche Gewalt, Weltreise &#038; Meeresschutz</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/tharaka-sriram-sri-lanka-tamilisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 13:28:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tharaka Sriram ist Meereschützerin, Gründerin von "Ocean Education" und Kuratorin verschiedener Filmfestivals. Bei Halbe Katoffl spricht sie über ihr strenges tamillisches Elternhaus, körperliche häusliche Gewalt und ihre Rebellion dagegen. 

Wie sie sich gegen Zwangsheirat wehrte, warum ihr Therapie anfangs nicht half und wieso sie sich für den Schutz der Meere einzusetzen begann. Über Weltkarten-Schreibtischunterlagen, eine tatsächliche Weltreise auf Kredit, Schwimmunterricht mit 32, Jack-Wolfskin-Jacken – und nervige aber notwendige E-Mails gegen Gatekeeping.

INSTAGRAM: https://www.instagram.com/OE_OceanEducation/
MARINE CONSERVATION INSTITUTE: https://marine-conservation.org/

(04:30) Passkontrolle
(12:30) Klischee-Check
(31:30) Einzige braune Familie, Kriegserklärung an Eltern und Bibliotheksausweis als Rebellion
(49:35) Extreme häusliche Gewalt, Kontaktabbruch
(1:14:20) Fernweh, Weltkarte und wenn Women of Color alleine reisen
(1:26:15) Meeresschutz, Selbstdiskriminierung und Weltreise-Kredit
(1:43:20) Filme aus dem "globalen Süden" und Offene Tabs

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frank@halbekatoffl.de]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Tharaka Sriram ist Meereschützerin, Gründerin von &#8222;Ocean Education&#8220; und Kuratorin verschiedener Filmfestivals. Bei Halbe Katoffl spricht sie über ihr strenges tamillisches Elternhaus, körperliche häusliche Gewalt und ihre Rebellion dagegen. </p>



<p>Wie sie sich gegen Zwangsheirat wehrte, warum ihr Therapie anfangs nicht half und wieso sie sich für den Schutz der Meere einzusetzen begann. Über Weltkarten-Schreibtischunterlagen, eine tatsächliche Weltreise auf Kredit, Schwimmunterricht mit 32, Jack-Wolfskin-Jacken – und nervige aber notwendige E-Mails gegen Gatekeeping.</p>



<p>(04:30) Passkontrolle<br>(12:30) Klischee-Check<br>(31:30) Einzige braune Familie, Kriegserklärung an Eltern und Bibliotheksausweis als Rebellion<br>(49:35) Extreme häusliche Gewalt, Kontaktabbruch<br>(1:14:20) Fernweh, Weltkarte und wenn Women of Color alleine reisen<br>(1:26:15) Meeresschutz, Selbstdiskriminierung und Weltreise-Kredit<br>(1:43:20) Filme aus dem &#8222;globalen Süden&#8220; und Offene Tabs</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Als Jugendliche habe ich ein Doppelleben geführt. Keine Drogen genommen, geraucht oder Alkohol getrunken – das hat mich nie interessiert, sondern meine Rebellion war, mir selbst einen Bibliotheksausweis zu machen. Da war ich 16 oder so. Und dann habe ich die Bücher ausgeliehen, ohne dass sie kontrolliert werden. Es wurde alles kontrolliert –und das war meine Rebellion.&#8220;</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Zitat Tharaka</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-tharaka/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 13:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Meine Rebellion war mein eigener Bibliotheksausweis.&#8220; Tharaka Sriram]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><a href="https://halbekatoffl.de/tharaka-sriram-sri-lanka-tamilisch/" data-type="link" data-id="https://halbekatoffl.de/tharaka-sriram-sri-lanka-tamilisch/">&#8222;Meine Rebellion war mein eigener Bibliotheksausweis.&#8220;</a></p>
<cite>Tharaka Sriram</cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Tamara &#8222;Tam&#8220; Güçlü (TUR/ TSK): Musikszene-Erweckungserlebnis, Krankheitsschübe &#038; Schamgefühl</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/tamara-tam-gueclu-tuerkei-tscherkessien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2026 23:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tamara Güçlü ist Musikjournalistin, Moderatorin und in den letzten Jahren verstärkt auch als Sängerin – unter dem Namen "Tam" – bekannt geworden. Die 34-Jährige erzählt im Gespräch, wie sie vom Klassenclown und "Schlabbergörschle" zur einmaligen Schullegende wurde, auf welche Weise chronische Krankheiten sie immer wieder ausgebremst haben und warum sie sich schwertut, nach Istanbul zu fliegen.

Mit Frank spricht sie über ihre Honeymoon-Top-of-the-World-Phase in der Musikszene, warum Migra-Eltern krasse Rebellen sind (und wieso wir das erst spät checken) - und weshalb ihre gefühlte Karriere-Endstation doch keine war, sondern der Anfang von was Neuem und Schönem.

(04:10) Passkontrolle
(07:55) Klischee-Check
(13:35) "Schlabbergörschle", Schullegende, Chronische Krankheit,
(38:10) Imaginationswelten in Isolation
(51:15) Musikszene-Honeymoonphase, Krankheitsschübe, Pandemie-Pro
(1:29:10) Istanbul-Reise, Rebelleneltern und Schamgefühl
(1:50:15) "Seitenwechsel" Sängerin

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frank@halbekatoffl.de]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Tamara Güçlü ist Musikjournalistin, Moderatorin und in den letzten Jahren verstärkt auch als Sängerin – unter dem Namen &#8222;Tam&#8220; – bekannt geworden. Die 34-Jährige erzählt im Gespräch, wie sie vom Klassenclown und &#8222;Schlabbergörschle&#8220; zur einmaligen Schullegende wurde, auf welche Weise chronische Krankheiten sie immer wieder ausgebremst haben und warum sie sich schwertut, nach Istanbul zu fliegen.</p>



<p>Mit Frank spricht sie über ihre Honeymoon-Top-of-the-World-Phase in der Musikszene, warum Migra-Eltern krasse Rebellen sind (und wieso wir das erst spät checken) &#8211; und weshalb ihre gefühlte Karriere-Endstation doch keine war, sondern der Anfang von was Neuem und Schönem.</p>



<p>(04:10) Passkontrolle<br>(07:55) Klischee-Check<br>(13:35) &#8222;Schlabbergörschle&#8220;, Schullegende, Chronische Krankheit,<br>(38:10) Imaginationswelten in Isolation<br>(51:15) Musikszene-Honeymoonphase, Krankheitsschübe, Pandemie-Pro<br>(1:29:10) Istanbul-Reise, Rebelleneltern und Schamgefühl<br>(1:50:15) &#8222;Seitenwechsel&#8220; Sängerin</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Es ist zwar schmerzhaft, aber ich bin dem Zerfall meines Körpers damals dankbar, weil ich es wirklich nicht anders verstanden habe. Und jetzt bin ich auf einem Pfad, wo ich wirklich merke: Langsam funktionieren die Dinge auf die Art und Weise, w<span data-testid="transcript-line-timestamp" id="timestamp_3_0_0" data-is-timestamp="true" data-start-seconds="14.2" data-end-seconds="14.48" data-confidence="1" class="whitespace-pre-wrap scroll-mt-28 hover:bg-blue-50" title="00:14.200 - 00:14.480, Confidence: 1">ie ich es wirklich mit mir vereinbaren kann, weil die Werte stimmen, weil die Leute stimmen, weil die Aufgaben interessant sind und <span data-testid="transcript-line-timestamp" id="timestamp_3_0_0" data-is-timestamp="true" data-start-seconds="14.2" data-end-seconds="14.48" data-confidence="1" class="whitespace-pre-wrap scroll-mt-28 hover:bg-blue-50" title="00:14.200 - 00:14.480, Confidence: 1">mich</span></span> trotzdem <span data-testid="transcript-line-timestamp" id="timestamp_3_0_0" data-is-timestamp="true" data-start-seconds="14.2" data-end-seconds="14.48" data-confidence="1" class="whitespace-pre-wrap scroll-mt-28 hover:bg-blue-50" title="00:14.200 - 00:14.480, Confidence: 1">nicht überfordern, sondern genau richtig fordern. Aber es hat diesen krassen Crash einfach mehrfach in meinem Leben irgendwie gebraucht.&#8220;</span></p>
</blockquote>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7519</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zitat Tam</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-tam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2026 23:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Es ist zwar schmerzhaft, aber ich bin dem Zerfall meines Körpers damals sehr dankbar, weil ich es wirklich nicht anders...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><a href="https://halbekatoffl.de/militsa-tekelieva-bulgarien">&#8222;Es ist zwar schmerzhaft, aber ich bin dem Zerfall meines Körpers damals sehr dankbar, weil ich es wirklich nicht anders verstanden habe.&#8220;</a></p>
<cite>Tamara &#8222;Tam&#8220; Güçlü</cite></blockquote>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7523</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Militsa Tekelieva (BUL): Witzigsein im Ausland, Strebermodus &#038; Der Heimweg als Podcast</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/militsa-tekelieva-bulgarien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2025 23:05:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">http://42828ea3-9805-407b-9009-1e4ab6099f22</guid>

					<description><![CDATA[Militsa Tekelieva ist Podcast-Produzentin und "Head of Sound" von Pool Artists in Berlin. Die 32-Jährige erzählt von ihrem Aufwachsen in Bulgarien, warum sie früh nach Deutschland kam und wieso sie blieb, als sie eigentlich wieder wegwollte.

Mit Frank spricht sie über westeuropäische Ignoranz gegenüber Osteuropa, weshalb es ihr schwerfiel, in Deutschland Freundschaften zu schließen und über die Schwierigkeit, in einer anderen Sprache witzig zu sein. Über ihren Strebermodus, ihe Liebe für Projekte und ihren sehr persönlichen Podcast-Reise "Der Heimweg".

Zum Podcast: https://linktr.ee/derheimweg  

(03:45) Passkontrolle
(11:02) Klischee-Check
(20:25) "Bulgarien in den 90ern war wie ein Thriller"
(26:55) Streberin, (Austausch-) Projekte &#038; Was mit Medien
(38:25) Berlin: Liebeskummer, Verbindlichkeit &#038; der erste Lacher
(50:55) Pool Artists: "Bin gekommen, um zu bleiben"
(1:05:45) Podcast: "Der Heimweg": Alleine reisen, Ankommen als Prozess, Urlaub ohne Zuhause


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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Militsa Tekelieva ist Podcast-Produzentin und &#8222;Head of Sound&#8220; von Pool Artists in Berlin. Die 32-Jährige erzählt von ihrem Aufwachsen in Bulgarien, warum sie früh nach Deutschland kam und wieso sie blieb, als sie eigentlich wieder wegwollte.</p>



<p>Mit Frank spricht sie über westeuropäische Ignoranz gegenüber Osteuropa, weshalb es ihr schwerfiel, in Deutschland Freundschaften zu schließen und über die Schwierigkeit, in einer anderen Sprache witzig zu sein. Über ihren Strebermodus, ihe Liebe für Projekte und ihren sehr persönlichen Podcast-Reise &#8222;Der Heimweg&#8220;.</p>



<p>(03:45) Passkontrolle<br>(11:02) Klischee-Check<br>(20:25) &#8222;Bulgarien in den 90ern war wie ein Thriller&#8220;<br>(26:55) Streberin, (Austausch-) Projekte &amp; Was mit Medien<br>(38:25) Berlin: Liebeskummer, Verbindlichkeit &amp; der erste Lacher<br>(50:55) Pool Artists: &#8222;Bin gekommen, um zu bleiben&#8220;<br>(1:05:45) Podcast: &#8222;Der Heimweg&#8220;: Alleine reisen, Ankommen als Prozess, Urlaub ohne Zuhause</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Ich glaube, ich habe mit den Jahren eine deutsche Version meiner Persönlichkeit entwickelt, die am Anfang aber gar nicht existiert hat, weil die ganzen Feinheiten, die ganzen Nuancen, die einen dazu bringen, dass man sich wirklich gut verständigen kann und dass man auch interessant für die anderen Menschen ist, die lernt man im Schuldeutsch nicht. </p>



<p>Die lernt man, wenn man hier lebt und mit Leuten spricht und das dauert sehr lange. Und am Anfang hatte ich wirklich häufig das Gefühl, ich will was sagen, ich kann es aber nicht in Worte packen, so dass ich verstanden werde.&#8220;</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7505</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zitat Militsa</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-militsa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2025 23:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://halbekatoffl.de/?p=7510</guid>

					<description><![CDATA[„Ich glaube, ich habe mit den Jahren eine deutsche Version meiner Persönlichkeit entwickelt.&#8220; Militsa Tekelieva]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><a href="https://halbekatoffl.de/militsa-tekelieva-bulgarien">„Ich glaube, ich habe mit den Jahren eine deutsche Version meiner Persönlichkeit entwickelt.&#8220;</a></p>
<cite>Militsa Tekelieva</cite></blockquote>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7510</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Bill Yom (KOR): Arbeiten in Korea, Gemeinsames Leiden &#038; Seoul Service</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/bill-yom-korea/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 22:25:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">http://eb56b530-e92d-4bc1-bf28-5338526f7176</guid>

					<description><![CDATA[Bill Yom ist Gründer und Kreativchef von Jung von Matt Hangang, einer renommierten Werbe-Agentur in Südkorea. Frank spricht mit dem 49-jährigen Hamburger über harte Arbeits-Anfangsjahre in Seoul, über analoges Miteinander und warum er überhaupt Bill heißt. 

Über den kompetitiven Spirit koreanischer Eltern, mit welchem Spruch quasi seine Werbe-Karriere begann und wie es ist, deutsch geprägt zu sein und mit Koreans zu arbeiten. Über öffentliche Toiletten, Service-Kleinigkeiten – und was man in Deutschland immer dabei haben muss.

(04:30) Passkontrolle
(06:50) Klischee-Check
(10:45) Analoges Miteinander, Neuer Name, Hip Hop
(27:10) Berufsfindung: Rebellion, Korean Identity und ein „Why not?!“
(38:00) Arbeiten als „Banane“ in Seoul: Codes, Konflikte und Kaffee mit Agenda
(1:12:45) K-Wave, Party und gemeinsames Leiden
(1:25:15) Soul 2 Seoul: Toiletten, Seoul Service und Kyopo Community

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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bill Yom ist Gründer und Kreativchef von Jung von Matt Hangang, einer renommierten Werbe-Agentur in Südkorea. Frank spricht mit dem 49-jährigen Hamburger über harte Arbeits-Anfangsjahre in Seoul, über analoges Miteinander und warum er überhaupt Bill heißt. </p>



<p>Über den kompetitiven Spirit koreanischer Eltern, mit welchem Spruch seine Werbe-Karriere begann und wie es ist, deutsch geprägt zu sein und mit Koreans zu arbeiten. Über öffentliche Toiletten, Service-Kleinigkeiten – und was man in Deutschland immer dabei haben muss.</p>



<p>(04:30) Passkontrolle<br>(06:50) Klischee-Check<br>(10:45) Analoges Miteinander, Neuer Name, Hip Hop<br>(27:10) Berufsfindung: Rebellion, Korean Identity und ein „Why not?!“<br>(38:00) Arbeiten als „Banane“ in Seoul: Codes, Konflikte und Kaffee mit Agenda<br>(1:12:45) K-Wave, Party und gemeinsames Leiden<br>(1:25:15) Soul 2 Seoul: Toiletten, Seoul Service und Kyopo Community</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Als ich damals angefangen habe, in Korea zu arbeiten, hatte ich meinen ersten Business-Tripp nach Shanghai und als ich dann nach Seoul zurückflog, hatte ich mich gefreut, nach Hause zu fliegen. Zuhause war dann schon Seoul. Das war eine lustige Erkenntnis: Dass ich mich gefreut habe, wieder nach Korea zu fliegen, obwohl Korea eigentlich gar nicht mein &#8218;Zuhause&#8216; ist.&#8220;</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7485</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zitat Bill</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-bill/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 22:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://halbekatoffl.de/?p=7497</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Als ich damals angefangen habe, in Korea zu arbeiten, hatte ich meinen ersten Business-Tripp nach Shanghai und als ich dann...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><a href="https://halbekatoffl.de/bill-yom-korea" data-type="link" data-id="https://halbekatoffl.de/bill-yom-korea">&#8222;Als ich damals angefangen habe, in Korea zu arbeiten, hatte ich meinen ersten Business-Tripp nach Shanghai und als ich dann nach Seoul zurückflog, hatte ich mich gefreut, nach Hause zu fliegen. Zuhause war dann schon Seoul. Das war eine lustige Erkenntnis: Dass ich mich gefreut habe, wieder nach Korea zu fliegen, obwohl Korea eigentlich gar nicht mein &#8218;Zuhause&#8216; ist.&#8220;</a></p>
<cite>Bill Yom</cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7497</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Ayla Yildiz (TÜR): Kinderfreies Leben, Übergriffige Fragen &#038; Kamera als Türöffner und Grenze</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/ayla-yildiz-tuerkei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2025 22:55:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">http://2471d1b1-ea7c-4f62-ae99-05fb1a9df715</guid>

					<description><![CDATA[Ayla Yildiz ist Filmemacherin und Gründerin von Ay Film. Die gebürtige Wuppertalerin spricht im Podcast über ihren Film "me time", in dem sie kinderfreies Leben, Erwartungen an Mütter und Regretting Motherhood thematisiert. Weshalb sie lange mit der türkischen Kultur nichts zu tun haben wollte und wobei ihr die Kamera geholfen hat. Über Hotelaussichten, Reiseziele und Mikroveganismus – und warum es gut ist, regelmäßig die eigene Komfortzone zu verlassen.

Doku-Film "Me Time" https://ayfilm.de/me-time/

(04:25) Passkontrolle
(11:00) Klischee-Check
(17:00) Rebellin, Schwarzes Schaf, Klassenclown
(32:00) "Ich wollte mich abspalten"
(44:20) Beruf Filmemacherin: "Die Kamera kann Türöffner und Grenze sein"
(1:08:45) "Me Time" - Kinderfreies Leben, Tabuthemen und falsche Scham
(1:29:50) Unabhängigkeit als Frau und Eltern-Ängste  

"Genug gesagt?"- Podcast: https://sagwas.net/c/podcast/podcast-genug-gesagt/ 

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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ayla Yildiz ist Filmemacherin und Gründerin von Ay Film. Die gebürtige Wuppertalerin spricht im Podcast über über ihren Film &#8222;me time&#8220;, in dem sie kinderfreies Leben, Erwartungen an Mütter und Regretting Motherhood thematisiert. Weshalb sie lange mit der türkischen Kultur nichts zu tun haben wollte und wobei ihr die Kamera geholfen hat. Über Hotelaussichten, Reiseziele und Mikroveganismus – und warum es gut ist, regelmäßig die eigene Komfortzone zu verlassen.</p>



<p>Doku-Film &#8222;Me Time&#8220; https://ayfilm.de/me-time/</p>



<p>(04:25) Passkontrolle<br>(11:00) Klischee-Check<br>(17:00) Rebellin, Schwarzes Schaf, Klassenclown<br>(32:00) &#8222;Ich wollte mich abspalten&#8220;<br>(44:20) Beruf Filmemacherin: &#8222;Die Kamera kann Türöffner und Grenze sein&#8220;<br>(1:08:45) &#8222;Me Time&#8220; &#8211; Kinderfreies Leben, Tabuthemen und falsche Scham<br>(1:29:50) Unabhängigkeit als Frau und Eltern-Ängst</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Für mich ist das so normal gewesen, nach Freiheit und Unabhängigkeit zu streben und für mich war das auch so normal, dass ich ein Recht drauf habe, unabhängig und frei zu leben – und erst durch andere kriege ich dann gespiegelt: Das ist gar nicht normal.&#8220;</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7468</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zitat Ayla</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-ayla/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2025 22:54:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://halbekatoffl.de/?p=7477</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Für mich ist das so normal gewesen, nach Freiheit und Unabhängigkeit zu streben und für mich war das auch so...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><a href="https://halbekatoffl.de/ayla-yildiz-tuerkei">&#8222;Für mich ist das so normal gewesen, nach Freiheit und Unabhängigkeit zu streben und für mich war das auch so normal, dass ich ein Recht drauf habe, unabhängig und frei zu leben – und erst durch andere kriege ich dann gespiegelt: Das ist gar nicht normal.&#8220;</a></p>
<cite>Ayla Yildiz</cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7477</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Clarissa Corrêa da Silva (BRA/ ISR): Patchworkfamilie, Generationsübergreifender Schmerz &#038; Thüringer Karneval</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/clarissa-correa-da-silva-brasilien-israel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2025 22:03:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">http://848f8144-dd57-4955-984f-977d4f5675c2</guid>

					<description><![CDATA[In dieser Folge ist KIKA-Moderatorin Clarissa Corrêa da Silva zu Gast ("Wissen macht Ah") . Die 35-Jährige spricht im Podcast über ihre komplexe deutsch-israelisch-brasilianische Patchworkfamilie. Wie sie den Umzug nach São Paulo als Teenager verkraftete, welche Rolle Rassismus in ihrem Leben spielte – und wie sie beim Fernsehen landete.

Wir sprechen über ihr Buch "Mein wunderbares ich", das erste Kindersachbuch über Epigenetik, und der damit verbundenen Wissens- aber auch Familienrecherche. Über "schicke Deutsche" in Brasilien, ihre Annäherung zu ihrem leiblichen israelischen Vater, Kulturschock in Baden-Württemberg – und was sie bei ihrem ersten Fernsehjob beim Thüringer Karneval erlebte.

Buch: "Mein wunderbares ich - Was mich ausmacht und welche Rolle die Gene dabei spielen: Das erste Kindersachbuch über Epigenetik von „Wissen macht Ah!“- Moderatorin Clari"

https://www.instagram.com/clarissa.correa.da.silva/

(02:35) Passkontrolle
(08:30) Klischee-Check
(21:45) Dorf Berlin: "Brasilien war immer dabei, Israel hat keine Rolle gespielt"
(41:40) Mit 14 nach Sāo Paulo: Horror, Hohe Mauern &#038; Reiche Erfahrung
(55:05) Schicksalsschlag, Studium in Deu &#038; Kulturschock in Stuttgart
(1:06:00) Kinderkanal: Erst hinter, dann vor der Kamera
(1:16:45) Buch "Mein wunderbares ich" &#038; Annäherung an leiblichen Vater

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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In dieser Folge ist KIKA-Moderatorin <strong>Clarissa Corrêa da Silva </strong>zu Gast (&#8222;Wissen macht Ah&#8220;) . Die 35-Jährige spricht im Podcast über ihre komplexe deutsch-israelisch-brasilianische Patchworkfamilie. Wie sie den Umzug nach São Paulo als Teenager verkraftete, welche Rolle Rassismus in ihrem Leben spielte – und wie sie beim Fernsehen landete.</p>



<p>Wir sprechen über ihr Buch &#8222;Mein wunderbares ich&#8220;, das erste Kindersachbuch über Epigenetik, und der damit verbundenen Wissens- aber auch Familienrecherche. Über &#8222;schicke Deutsche&#8220; in Brasilien, ihre Annäherung zu ihrem leiblichen israelischen Vater, Kulturschock in Baden-Württemberg – und was sie bei ihrem ersten Fernsehjob beim Thüringer Karneval erlebte.</p>



<p>(02:35) Passkontrolle<br>(08:30) Klischee-Check<br>(21:45) Dorf Berlin: &#8222;Brasilien war immer dabei, Israel hat keine Rolle gespielt&#8220;<br>(41:40) Mit 14 nach Sāo Paulo: Horror, Hohe Mauern &amp; Reiche Erfahrung<br>(55:05) Schicksalsschlag, Studium in Deu &amp; Kulturschock in Stuttgart<br>(1:06:00) Kinderkanal: Erst hinter, dann vor der Kamera<br>(1:16:45) Buch &#8222;Mein wunderbares ich&#8220; &amp; Annäherung an leiblichen Vater</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Mir war sofort klar, als ich wusste, dass ich schwanger bin: Ich muss meinen Shit irgendwie aufgeräumt haben, weil ich wusste, was das bedeutet, wenn du es nicht machst. Und was du dann auch einfach unbewusst weitergibst. Und das wollte ich nicht.&#8220;</p>
</blockquote>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7452</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zitat Clarissa</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-clarissa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2025 22:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://halbekatoffl.de/?p=7461</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Mir war sofort klar, als ich wusste, dass ich schwanger bin: Ich muss meinen Shit irgendwie aufgeräumt haben, weil ich...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><a href="https://halbekatoffl.de/clarissa-correa-da-silva-brasilien-israel">&#8222;Mir war sofort klar, als ich wusste, dass ich schwanger bin: Ich muss meinen Shit irgendwie aufgeräumt haben, weil ich wusste, was das bedeutet, wenn du es nicht machst. Und was du dann auch einfach unbewusst weitergibst. Und das wollte ich nicht.&#8220;</a></p>
<cite>Clarissa Corrêa da Silva</cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7461</post-id>	</item>
		<item>
		<title>David Zabel (ZMB): Afro-Ostdeutsche Identität, Zufluchtsort Bolzplatz &#038; Black to the Future</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/david-zabel-sambia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 02:37:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">http://e3907c9e-8531-4807-af20-10f660368395</guid>

					<description><![CDATA[David Zabel ist Bildungsaktivist, Moderator und Afrofuturist. Der 39-Jährige ist zudem im Beirat der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD), Vorsitzender im Kulturbeirat der Stadt Kassel und Gründungsmitglied der Vereine "Streetbolzer" und „ROOTS – Against racism In Sports“.

Mit Frank spricht Dave über seine Identität als afro-ostdeutscher Extrovert, warum Punker lange Sicherheit für ihn symbolisierten und wie er dem „Vorhof zur Hölle“ in den Baseballschlägerjahren entkam. 

Wir sprechen darüber, wieso Will Smiths Smithiness für ihn so wichtig war (und warum er Fresh Prince of Bel Air heute zum Teil kritisch sieht), stellen uns die Frage, wo unser Schwarzer Bruder Tarzan von TKKG abgeblieben ist – und warum er heute so weiß ist. 

Dave nimmt uns mit auf den Bolzplatz, in Autohäuser, Videospielwelten und nach Andalusien in den Club-Urlaub, erklärt, wer die Stadtjacken und Hasselheads sind und was "Copaganda" darstellt. Über Black to the Future, Gewaltexzesse in Fußballstadien und warum Lehrkräfte ihre Schüler*innen unbedingt lieben müssen.

PODCAST WORKSHOP &#038; BERATUNG
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>David Zabel ist Bildungsaktivist, Moderator und Afrofuturist. Der 39-Jährige ist zudem im Beirat der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD), Vorsitzender im Kulturbeirat der Stadt Kassel und Gründungsmitglied der Vereine &#8222;Streetbolzer&#8220; und „ROOTS – Against racism In Sports“.</p>



<p>Mit Frank spricht Dave über seine Identität als afro-ostdeutscher Extrovert, warum Punker lange Sicherheit für ihn symbolisierten und wie er dem „Vorhof zur Hölle“ in den Baseballschlägerjahren entkam. </p>



<p>Wir sprechen darüber, wieso Will Smiths Smithiness für ihn so wichtig war (und warum er Fresh Prince of Bel Air heute zum Teil kritisch sieht), stellen uns die Frage, wo unser Schwarzer Bruder Tarzan von TKKG abgeblieben ist – und warum er heute so weiß ist. </p>



<p>Dave nimmt uns mit auf den Bolzplatz, in Autohäuser, zu Videospielwelten und nach Andalusien in den Club-Urlaub, erklärt, wer die Stadtjacken und Hasselheads sind und was mit &#8222;Copaganda&#8220; gemeint ist. Über Black to the Future, Gewaltexzesse in Fußballstadien und warum Lehrkräfte ihre Schüler*innen unbedingt lieben müssen.</p>



<p>(05:20) Passkontrolle<br>(08:15) Klischee-Check<br>(11:15) Kindheit in Wernigerode: ATL-Dads, Vorhof zur Hölle &amp; Punk-Fußballmannschaft<br>(26:35) Zufluchtsort Bolzplatz, Stadtjacken &amp; Dorfboys &amp; Integration durch Leistung<br>(46:50) Eskapismus Videospielwelten: Gaming ist Healing, Will Smith &amp; Fresh Prince of Belair<br>(1:03:45) Whitewashing bei TKKG: Wo ist mein Schwarzer Bruder Tarzan?<br>(1:13:55) Autos, Animateure &amp; Zivi im Jugendzentrum<br>(1:27:50) Streetbolzer, Documenta und die älteste Videothek der Welt<br>(1:38:35) Community vs. Vereinzeltheit: &#8222;Wenn alle Schwarz sind, bist du nicht mehr Schwarz&#8220;<br>(1:52:40) Rassismus-Eklat &#8222;Landgraf-Gate&#8220;</p>



<p>David Zabel über seine Motivation:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Ich kann das bekämpfen, was ich hasse (Rassismus), mit dem, was ich liebe (Sport).&#8220;</p>
</blockquote>



<p>Über seine Berufung:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Ich bin ein soziales Projekt und deswegen mache ich auch soziale Projekte.&#8220;</p>
</blockquote>



<p>Über die Wichtigkeit von Communities:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Das Geile ist, wenn alle das Verständnis Schwarzsein teilen, bist du nicht mehr Schwarz. Dann bist du wieder reduziert auf dich.&#8220;</p>
</blockquote>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7425</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zitat David</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-david-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 02:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://halbekatoffl.de/?p=7431</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Das Geile ist, wenn alle das Verständnis Schwarzsein teilen, bist du nicht mehr Schwarz. Dann bist du wieder reduziert auf...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><a href="https://halbekatoffl.de/david-zabel-sambia">&#8222;Das Geile ist, wenn alle das Verständnis Schwarzsein teilen, bist du nicht mehr Schwarz. Dann bist du wieder reduziert auf dich.&#8220;</a></p>
<cite>David Zabel</cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7431</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Yannic Han Biao Federer (CHN/ IDN): Trauerritual Schreiben, verbotene Namen &#038; Tänzchen im Büro</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/yannic-han-biao-federer-china-indonesien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2025 22:05:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">http://8bb7bed7-41a7-4c1c-88f0-303cfd462e39</guid>

					<description><![CDATA[Yannic Han Biao Federer ist ein mehrfach ausgezeichneter Autor und Schriftsteller. 2019 erschien sein Debütroman "Und alles wie aus Pappmaché", dann folgte „Tao“ und 2025 veröffentlichte Suhrkamp „Für immer sehe ich dich wieder“, wo Yannic vom frühen Verlust seines Sohnes Gustav Tian Min schreibt, von Abschied und Carearbeit, von Elternschaft und Liebe. 

Mit Frank spricht Yannic über seine komplexe Familiengeschichte, die ihre Ursprünge in China und Indonesien hat, übers Privileg Schreiben, vergessene Kartonmomente und ungelenke Tänzchen im Büro. Über verbotene Namen, unerwünschte Fragen und wie es ist, ein Kind zu verlieren und zu merken, dass das in der Gesellschaft nicht vorgesehen ist.

https://yannichanbiaofederer.de/

(02:35) Passkontrolle
(07:30) Klischee-Check
(25:00) "Mein Großvater wurde aus China nach Indonesien verkauft"
(32:30) Buchläden, Zeitungsabos und Schreibhandschuhe
(42:30) Familiengeschichte - China - Indonesien: "Ich war da immer so in der Halbdistanz dazu"
(48:25) "Ich habe nie in Erwägugng gezogen, dass ich mit literarischem Schreiben Geld verdienen könnte"
(1:02:20) Erste Bücher, vergessener Kartonmoment, Tänzchen im Büro
(1:19:25) Vom Trauerritual zum Buch: "Für immer seh ich dich wieder"

PODCAST WORKSHOP &#038; BERATUNG
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Yannic Han Biao Federer ist ein mehrfach ausgezeichneter Autor und Schriftsteller. 2019 erschien sein Debütroman &#8222;Und alles wie aus Pappmaché&#8220;, dann folgte „Tao“ und 2025 veröffentlichte Suhrkamp „Für immer sehe ich dich wieder“, wo Yannic vom frühen Verlust seines Sohnes Gustav Tian Min schreibt, von Abschied und Carearbeit, von Elternschaft und Liebe.</p>



<p>Mit Frank spricht Yannic über seine komplexe Familiengeschichte, die ihre Ursprünge in China und Indonesien hat, übers Privileg Schreiben, vergessene Kartonmomente und ungelenke Tänzchen im Büro. Über verbotene Namen, unerwünschte Fragen und wie es ist, ein Kind zu verlieren und zu merken, dass das in der Gesellschaft nicht vorgesehen ist. </p>



<p>(02:35) Passkontrolle<br>(07:30) Klischee-Check<br>(25:00) &#8222;Mein Großvater wurde aus China nach Indonesien verkauft&#8220;<br>(32:30) Buchläden, Zeitungsabos und Schreibhandschuhe<br>(42:30) Familiengeschichte &#8211; China &#8211; Indonesien: &#8222;Ich war da immer so in der Halbdistanz dazu&#8220;<br>(48:25) &#8222;Ich habe nie in Erwägugng gezogen, dass ich mit literarischem Schreiben Geld verdienen könnte&#8220;<br>(1:02:20) Erste Bücher, vergessener Kartonmoment, Tänzchen im Büro<br>(1:19:25) Vom Trauerritual zum Buch: &#8222;Für immer seh ich dich wieder&#8220;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Erstmal ist es einfach total schön, von unserem Sohn zu sprechen. Und auch wenn diese Tage im Krankenhaus unglaublich schmerzhaft waren und wir unglaublich fertig waren mit allem, war das oder ist das immer noch eine sehr wichtige Zeit für uns. Wir erinnern uns auch wirklich gerne an diese Tage, weil wir da unserem Sohn einfach sehr nahe waren. Und das ist manchmal nicht so ganz einfach, glaube ich, für andere erstmal zu verstehen, dass das nichts ist, was wir verdrängen oder wegschieben wollen, sondern dass das etwas ist, was wir im Gegenteil nah an uns behalten möchten.&#8220;</p>
</blockquote>



<p><a href="https://yannichanbiaofederer.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://yannichanbiaofederer.de/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Zitat Yannic</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-yannic/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2025 22:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Erstmal ist es einfach total schön, von unserem Sohn zu sprechen. Und auch wenn diese Tage im Krankenhaus unglaublich schmerzhaft...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><a href="https://es5b85a48up.exactdn.com/wp-content/uploads/2025/09/yannic-han-biao-federer.jpg?strip=all&w=2560" data-type="attachment" data-id="7416">&#8222;Erstmal ist es einfach total schön, von unserem Sohn zu sprechen. Und auch wenn diese Tage im Krankenhaus unglaublich schmerzhaft waren und wir unglaublich fertig waren mit allem, ist das immer noch eine sehr wichtige Zeit für uns. Wir erinnern uns auch wirklich gerne an diese Tage, weil wir da unserem Sohn einfach sehr nahe waren. Und das ist manchmal nicht so ganz einfach, glaube ich, für andere erstmal zu verstehen, dass das nichts ist, was wir verdrängen oder wegschieben wollen, sondern dass das etwas ist, was wir im Gegenteil nah an uns behalten möchten.&#8220;</a></p>
<cite>Yannic Han Biao Federer</cite></blockquote>
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		<item>
		<title>Ali Gutsfeld (EGY): Rikschafahren auf der Wiesn, Flüchtlingssommer &#038; Alex-Phase</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/alexander-ali-gutsfeld-aegypten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2025 15:24:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Alexander Gutsfeld ist in München geboren und hat deutsch-ägyptische Wurzeln. Das spiegelt sich unter anderem in seinem Namen wider. Denn Alexander nennt sich Ali. Manchmal aber auch Alexander, meist Ali, aber er hatte auch mal eine "Alex-Phase".

Ali hat als Journalist schon viele Storytellingpodcasts entwickelt und moderiert: In "Narcoland" ging es um Drogenhandel, in "Das Lederhosen-Kartell" um die dunke Seite des Oktoberfests und jetzt in seinem neuen Podcast "Nicht mehr mein Land" um Migration, den "Flüchtlingssommer" 2015 und die Frage, was sich seitdem verändert hat.

Ein Gespräch um komplexe Namens- und Identitätswechsel, sein Selbstfindungsstudium in Kairo, skurille Vor-Ort-Recherche-Erfahrungen bei Porno-Paaren, in der Drogenszene oder als Rikschafahrer vor einem Bordell.

Podcast "Nicht mehr mein Land": https://1.ard.de/nicht-mehr-mein-land?cp=halbekatoffl

(03:25) Passkontrolle
(07:40) Klischee-Check
(15:40) Münchener Glockenbachviertel, Kairo &#038; Fußballnoten
(33:35) "Ich wollte noch sowas so sehr wie Journalist werden"
(42:40) Podcasting: "Macht mir Spaß, rauszugehen und mittendrin zu sein"
(49:15) Rikschafahren beim Oktoberfest: Wie moralisch verhalte ich mich?
(1:06:10) Podcast "Nicht mehr mein Land": Gutmenschen, Wutbürger und Fürstin Gloria

Abstimmen "Progressive Voices Award": https://brandnewbundestag.de/progressive-voices-award-2025

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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Alexander Gutsfeld ist in München geboren und hat deutsch-ägyptische Wurzeln. Das spiegelt sich unter anderem in seinem Namen wider. Denn Alexander nennt sich Ali. Manchmal aber auch Alexander, meist Ali, aber er hatte auch mal eine &#8222;Alex-Phase&#8220;.</p>



<p>Ali hat als Journalist schon viele Storytellingpodcasts entwickelt und moderiert: In &#8222;Narcoland&#8220; ging es um Drogenhandel, in &#8222;Das Lederhosen-Kartell&#8220; um die dunke Seite des Oktoberfests und jetzt in seinem neuen Podcast &#8222;Nicht mehr mein Land&#8220; um Migration, den &#8222;Flüchtlingssommer&#8220; 2015 und die Frage, was sich seitdem verändert hat.</p>



<p>Ein Gespräch um komplexe Namens- und Identitätswechsel, sein Selbstfindungsstudium in Kairo, skurille Vor-Ort-Recherche-Erfahrungen bei Porno-Paaren, in der Drogenszene oder als Rikschafahrer vor einem Bordell.</p>



<p>(03:25) Passkontrolle<br>(07:40) Klischee-Check<br>(15:40) Münchener Glockenbachviertel, Kairo &amp; Fußballnoten<br>(33:35) &#8222;Ich wollte noch sowas so sehr wie Journalist werden&#8220;<br>(42:40) Podcasting: &#8222;Macht mir Spaß, rauszugehen und mittendrin zu sein&#8220;<br>(49:15) Rikschafahren beim Oktoberfest: Wie moralisch verhalte ich mich?<br>(1:06:10) Podcast &#8222;Nicht mehr mein Land&#8220;: Gutmenschen, Wutbürger und Fürstin Gloria</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;<span data-testid="transcript-line-timestamp" id="timestamp_56_2_0" data-is-timestamp="true" data-start-seconds="862.15" data-end-seconds="862.15" data-confidence="1" class="whitespace-pre-wrap scroll-mt-28 hover:bg-blue-50" title="14:22.15 - 14:22.15, Confidence: 1">Ich mag es, wenn ich mich erstmal so ein bisschen vortasten muss, auch an Orten bin, die ich noch nicht so gut kenne und die ich so erforschen kann und wo ich eher so von außen drauf blicken kann und die auch so eine seltsame, in ihrer Absurdität einen Humor haben und wo irgendwie lustige Situationen entstehen können. Ja, das macht mir sehr viel Spaß. Und solchen Humor finde ich oft im Abgründigen</span>.&#8220;</p>
</blockquote>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Zitat Ali</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-ali/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2025 15:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Die Frage ist: Ist Deutschland überhaupt noch ein Land, in dem ich mich wohlfühle und in dem sich vor allem...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><a href="https://halbekatoffl.de/alexander-ali-gutsfeld-aegypten">&#8222;Die Frage ist: Ist Deutschland überhaupt noch ein Land, in dem ich mich wohlfühle und in dem sich vor allem andere Migranten wohlfühlen können?&#8220;</a></p>
<cite>Ali Gutsfeld</cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Yalda Ghods (IRN): Iran-Sehnsucht, Weiblichkeit in der Breaking-Szene &#038; Seelenheil durch Schütteln</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/yalda-ghods-iran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2025 22:03:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">http://ffdc1c27-c611-4732-98d2-b164c5898a77</guid>

					<description><![CDATA[Yalda Ghods ist seit Jahren tief in der professionellen Breaking- und Tanzwelt verankert. Sie betreut und berät internationale Tänzer*innen, reist zu Streetdance-Events um den ganzen Globus – und das obwohl sie was völlig anderes studiert hat.

Bei Halbe Katoffl spricht die gebürtige Teheranerin über ihre jahrelange Wurzellosigkeit, wie sie herausfand, in welcher Schulklasse sie ohne ihr Wissen gelandet war und wie sie den Krieg im Iran als Kind erlebt hat. 

Wir tauschen uns über Hannover aus, wo wir beide aufgewachsen sind, und Yalda erzählt von ihrer Iran-Sehnsucht und dem verbundenen Strudel. Was die beste Entscheidung ihres Lebens war, wie sie in der Männerwelt “Breaking” zurecht kam und warum sie sich täglich schüttelt.

(02:50) Passkontrolle
(04:35) Klischee-Check
(08:00) Erinnerungen an Iran: Wir sind ein Clan!
(11:30) Verwirrt in Deutschland, Klassenrunterstufung und Hip-Hop
(24:50) Zwei Leben: "Ich habe jeden Tag davon geträumt, wieder zurück zu gehen"
(45:40) Arbeiten in der Breakingszene: Humor, Entwicklung und Weiblichkeit
(1:11:00) Kulturelle Unterschiede beim Tanzen &#038; Deutsche Tänzerinnen to Follow
(1:27:30) "Das iranische Volk ist müde" / Schlechtes Gewissen

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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Yalda Ghods</strong> ist seit Jahren tief in der professionellen Breaking- und Tanzwelt verankert. Sie betreut und berät internationale Tänzer*innen, reist zu Streetdance-Events um den ganzen Globus – und das obwohl sie was völlig anderes studiert hat.</p>



<p>Bei Halbe Katoffl spricht die gebürtige Teheranerin über ihre jahrelange Wurzellosigkeit, wie sie herausfand, in welcher Schulklasse sie ohne ihr Wissen gelandet war und wie sie den Krieg im Iran als Kind erlebt hat.</p>



<p>Wir tauschen uns über Hannover aus, wo wir beide aufgewachsen sind, und Yalda erzählt von ihrer Iran-Sehnsucht und dem verbundenen Strudel. Was die beste Entscheidung ihres Lebens war, wie sie in der Männerwelt “Breaking” zurecht kam und warum sie sich täglich schüttelt.</p>



<p>(02:50) Passkontrolle<br>(04:35) Klischee-Check<br>(08:00) Erinnerungen an Iran: Wir sind ein Clan!<br>(11:30) Verwirrt in Deutschland, Klassenrunterstufung und Hip-Hop<br>(24:50) Zwei Leben: &#8222;Ich habe jeden Tag davon geträumt, wieder zurück zu gehen&#8220;<br>(45:40) Arbeiten in der Breakingszene: Humor, Entwicklung und fehlende Weiblichkeit<br>(1:11:00) Kulturelle Unterschiede beim Tanzen &amp; Deutsche Tänzerinnen to Follow<br>(1:27:30) &#8222;Das iranische Volk ist müde&#8220; / Schlechtes Gewissen</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Wir waren hier Asylbeantragte und ich war zwölf Jahre nicht im Iran, nachdem wir nach Deutschland gezogen waren – und ich habe jeden Tag davon geträumt, wieder zurückzugehen. Also ich hatte immer eine unheimliche Sehnsucht, irgendwie nach Zuhause – und das war für mich auch immer Zuhause. Das war für mich immer ganz klar: Ich muss da irgendwie hin, wann kann ich da wieder hin? Nach zwölf Jahren habe ich dann meinen deutschen Pass bekommen und das war das Erste, was ich gemacht habe: Ich konnte dann wieder zurück in den Iran fliegen. Ich war so unendlich aufgeregt.&#8220;</p>
</blockquote>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7370</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zitat Yalda</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-yalda/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2025 22:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ich war zwölf Jahre nicht im Iran, nachdem wir nach Deutschland gezogen waren. Und ich habe jeden Tag davon geträumt,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><a href="https://halbekatoffl.de/yalda-ghods-iran">&#8222;Ich war zwölf Jahre nicht im Iran, nachdem wir nach Deutschland gezogen waren. Und ich habe jeden Tag davon geträumt, wieder zurück zu gehen.&#8220;</a></p>
<cite>Yalda Ghods</cite></blockquote>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7375</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Tebogo Nimindé-Dundadengar (BWA): Tebalou-Gründung, Schlüsselmoment Unboxing &#038; Hautfarbenstifte</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/tebogo-niminde-dundadengar_botswana/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2025 22:05:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">http://86fe7ec5-aba9-474e-8a6b-98bab72f2e7f</guid>

					<description><![CDATA[Tebogo Nimindé-Dundadengar ist Psychologin, Autorin und Co-Gründerin des Onlineportals Tebalou, das vielfältige Kinderbücher und Spielzeug anbietet. 2021 erschien ihr Buch „Gib mir mal die Hautfarbe – Mit Kindern über Rassismus sprechen", das sie gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin Olaolu Fajembola geschrieben hat.

Im Podcast spricht die 44-Jährige über ihre "Verpflanzung" von Botswana nach Delmenhorst, Mütter als Kulturträgerinnen und den Mythos des Schwarzen Mannes, der immer abhaut. Über ihre Zeit in Saudi-Arabien, das Rauschen der Wüstenstille – und den Wu-Tang-Clan. Wie sie Tebalou gründete, warum das Unboxing ihres Buches kein Spaß war – und Hautfarbenstifte.

Plus Blast from the Past: 90s-Mixtapes, Stories von der Mitfahrzentrale und Kennenlernen per Studi-VZ.

https://tebalou.shop/

(02:45) Passkontrolle
(05:15) Klischee-Check
(09:20) Verpflanzung nach Delmenhorst, Erste Mal Schnee &#038; Telefonkabel in Botswana
(14:50) Schwarze Väter, Mütter als Kulturträgerinnen und Politisierungsprozess
(25:40) Saudi-Arabien: "Da bin ich aufgeblüht" und "Wer ist respektvoller als Muslime?"
(38:10) Zwillinge, Studi-VZ und Partnerschaft ohne Rassismus
(57:15) Gründung von Tebalou: Trauma Bonding, Hautfarbenstifte und George Floyd
(1:15:45) Erstes Buch, Schlüsselmoment Unboxing &#038; "geile Buchpromo"
(1:21:15) Botswana: "I am home"

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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Tebogo Nimindé-Dundadengar ist Psychologin, Autorin und Co-Gründerin des Onlineportals Tebalou, das vielfältige Kinderbücher und Spielzeug anbietet. 2021 erschien ihr Buch „Gib mir mal die Hautfarbe – Mit Kindern über Rassismus sprechen&#8220;, das sie gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin Olaolu Fajembola geschrieben hat.</p>



<p>Im Podcast spricht die 44-Jährige über ihre &#8222;Verpflanzung&#8220; von Botswana nach Delmenhorst, Mütter als Kulturträgerinnen und den Mythos des Schwarzen Mannes, der immer abhaut. Über ihre Zeit in Saudi-Arabien, das Rauschen der Wüstenstille – und den Wu-Tang-Clan. Wie sie Tebalou gründete, warum das Unboxing ihres Buches kein Spaß war – und Hautfarbenstifte.</p>



<p>Plus: 90s-Mixtapes, Stories von der Mitfahrzentrale und Kennenlernen per Studi-VZ.</p>



<p>(02:45) Passkontrolle<br>(05:15) Klischee-Check<br>(09:20) Verpflanzung nach Delmenhorst, Erste Mal Schnee &amp; Telefonkabel in Botswana<br>(14:50) Schwarze Väter, Mütter als Kulturträgerinnen und Politisierungsprozess<br>(25:40) Saudi-Arabien: &#8222;Da bin ich aufgeblüht&#8220; und &#8222;Wer ist respektvoller als Muslime?&#8220;<br>(38:10) Zwillinge, Studi-VZ und Partnerschaft ohne Rassismus<br>(57:15) Gründung von Tebalou: Trauma Bonding, Hautfarbenstifte und George Floyd<br>(1:15:45) Erstes Buch, Schlüsselmoment Unboxing &amp; &#8222;geile Buchpromo&#8220;<br>(1:21:15) Botswana: &#8222;I am home&#8220;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Wir müssen mit Kindern spätestens dann über Rassismus reden, wenn die einen Rassismuserfahrung machen. Dann müssen wir mit denjenigen, von denen das ausgeht, über dieses Thema sprechen. Das ist Kita-Alter. Und es ist auch nicht so wild. Es ist nicht so, dass wir den Kindern ein Video zeigen müssen, wie George Floyd ermordet wurde. Wir können ja auch über Hautfarbe sprechen, nicht über die Hautfarbe der anderen, sondern über unsere eigene. Und dass das nicht die Norm ist, sondern es ganz viele Schattierungen gibt. Also es gibt einen ganz lockeren Einstieg, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu sprechen. So wie Kinder Detailwissen über Dinosaurier haben &#8230;, also diese Angst, Kinder zu überfordern, verwundert mich doch oft etwas.&#8220;</p>
<cite>Tebogo Nimindé-Dundadengar </cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Zitat Tebbi</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-tebbi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2025 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Man kommt ja nicht auf die Welt und erwartet: &#8218;Ich werde Menschen berühren&#8216;. Aber Menschen zu berühren und wenn Menschen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><a href="https://halbekatoffl.de/tebogo-niminde-dundadengar_botswana">&#8222;Man kommt ja nicht auf die Welt und erwartet: &#8218;Ich werde Menschen berühren&#8216;. Aber Menschen zu berühren und wenn Menschen dir das sagen, das ist Wahnsinn.&#8220;</a></p>
<cite>Tebogo Nimindé-Dundadengar</cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7362</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Chan-Jo Jun (KOR): Quatsch-Jura, Facebook-Klage &#038; &#8222;Der unkoreanischste Koreaner&#8220;</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/chan-jo-jun-korea/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2025 08:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Chan-Jo Jun ist Fachanwalt für IT-Recht. Seit einigen Jahren klärt er im Internet auf über juristische Sachverhalte, erläutert gesellschaftliche Konsequenzen von Verboten und Gesetzen – und entlarvt „Quatsch Jura“. Er schreckt nicht mal davor zurück, Social-Media-Plattformen zu verklagen.

Warum Chan-Jo Jun eigentlich anders heißt, was er beim Geflügelzüchterverein gemacht hat und wie er darauf reagierte, als ihn jemand den "unkoreanischten Koreaner" genannt hat, das erzählt er in diesem Podcast.

Er rekapituliert, warum seine Klage gegen Facebook weltweite Aufmerksamkeit erregte, was er mal in einem Taxi erlebte und wie sein Gefühl war, als er beim Marathon durchs Brandenburger Tor lief.

KANZLEI: https://jun.legal/team/
SOCIAL MEDIA: https://jun.legal/neu-anwalt_jun/

(05:05) Passkontrolle
(09:55) Klischee-Check
(24:45) Tik-Tok-Sprache, Selfie-Winkel &#038; Kleinstadterinnerungen
(36:15) Jura-Erklärbär und Reportageeinstieg beim Geflügelzüchterverein
(39:10) "Ich hatte keine Lust auf Koreanisch"
(48:00) Bestes Examen des Jahrgangs und die Stimme vom Jura-Gott
(55:55) Facebook-Klage: Ich habs geliebt!
(1:00:15) Quatsch-Jura, besondere Taxifahrt und Mark Zuckerberg in Berlin
(1:09:05) Kanzlei: "Ich bin Infrastruktur-Dienstleister"
(1:14:45) Marathonlaufen, USA-Einreiseverbot und Sprachkurs in Korea
(1:24:55) Long Run auf dem Schiff, Bucket-List und Chiller-Killer-Theorie

PODCAST WORKSHOP &#038; BERATUNG
https://halbekatoffl.de/workshops/

SUPPORT:
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Überweisung/ Dauerauftrag: Schreib an frank@halbekatoffl.de &#124; Stichwort: KONTO
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Chan-Jo Jun ist Fachanwalt für IT-Recht. Seit einigen Jahren klärt er im Internet auf über juristische Sachverhalte, erläutert gesellschaftliche Konsequenzen von Verboten und Gesetzen – und entlarvt „Quatsch Jura“. Er schreckt nicht mal davor zurück, Social-Media-Plattformen zu verklagen.</p>



<p>Warum Chan-Jo Jun eigentlich anders heißt, was er beim Geflügelzüchterverein gemacht hat und wie er darauf reagierte, als ihn jemand den &#8222;unkoreanischten Koreaner&#8220; genannt hat, das erzählt er in diesem Podcast.</p>



<p>Er rekapituliert, warum seine Klage gegen Facebook weltweite Aufmerksamkeit erregte, was er mal in einem Taxi erlebte und wie sein Gefühl war, als er beim Marathon durchs Brandenburger Tor lief.</p>



<p>(05:05) Passkontrolle<br>(09:55) Klischee-Check<br>(24:45) Tik-Tok-Sprache, Selfie-Winkel &amp; Kleinstadterinnerungen<br>(36:15) Jura-Erklärbär und Reportageeinstieg beim Geflügelzüchterverein<br>(39:10) &#8222;Ich hatte keine Lust auf Koreanisch&#8220;<br>(48:00) Bestes Examen des Jahrgangs und die Stimme vom Jura-Gott<br>(55:55) Facebook-Klage: Ich habs geliebt!<br>(1:00:15) Quatsch-Jura, besondere Taxifahrt und Mark Zuckerberg in Berlin<br>(1:09:05) Kanzlei: &#8222;Ich bin Infrastruktur-Dienstleister&#8220;<br>(1:14:45) Marathonlaufen, USA-Einreiseverbot und Sprachkurs in Korea<br>(1:24:55) Long Run auf dem Schiff, Bucket-List und Chiller-Killer-Theorie</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Ich war irgendwann mal als Anwalt bei so einem koreanischen Juristenstammtisch. Ich habe mich da eigentlich ferngehalten, aber da bin ich einmal zum Gans-Essen hingegangen und dann sagten mir die Kollegen: &#8218;Du bist der unkoreanischste Koreaner, den wir kennen.&#8216; Und ich fand das gar nicht schlecht.&#8220;</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Zitat Chan-Jo</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-chan-jo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2025 07:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ich war irgendwann mal als Anwalt bei so einem koreanischen Juristenstammtisch. Ich habe mich da eigentlich ferngehalten, aber da bin...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><a href="https://halbekatoffl.de/chan-jo-jun-korea" data-type="link" data-id="https://halbekatoffl.de/chan-jo-jun-korea">&#8222;Ich war irgendwann mal als Anwalt bei so einem koreanischen Juristenstammtisch. Ich habe mich da eigentlich ferngehalten, aber da bin ich einmal zum Gans-Essen hingegangen und dann sagten mir die Kollegen: &#8218;Du bist der unkoreanischste Koreaner, den wir kennen.&#8216; Und ich fand das gar nicht schlecht.&#8220;</a></p>
<cite>Chan-Jo Jun</cite></blockquote>



<p></p>
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		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7350</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Roxana Samadi (IRN): Zufluchtsort Set, Para-Ferienlager &#038; Freiheit im Herzen</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/roxana-samadi-iran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2025 21:55:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">http://6a9c7aea-a6b8-4ade-9d30-1329103e217d</guid>

					<description><![CDATA[Roxana Samadi hat dem Kater Findus ihre Stimme verliehen, hat in Serien wie "Para - wir sind King" mitgespielt und einen Film über die "Frau-Leben-Freiheit"-Bewegung gemacht (Freiheit im Herzen). Die gebürtige Kölnerin spricht mit Frank darüber, warum sie sich an Filmsets so wohl fühlt, wann ihr das Paradies genommen wurde und wieso sie sich entschloss, einen Dokumentarfilm zu drehen.

Wir reden über Revolution, Drecksarbeit und Wirkungskreise, aber auch über Fanta im Ausland, Ausmalbücher und lustig übersetzte Wörter. 

(02:45) Passkontrolle
(10:35) Klischee-Check
(19:25) Eltern-WG, Kindersoldaten &#038; Zufluchtsort Set
(36:05) Iran-Besuche, Fanta im Ausland und lustig übersetzte Wörter
(42:25) Hörfunk, Vorstadtkrokodile und Lee Strasbergs "The Method"
(50:05) Para-Dreh: "Das war die Zeit meines Lebens" &#038; Struggle in New York
(1:08:45) "Warum hast du mir mein Paradies genommen?"
(1:15:15) Frau-Leben-Freiheit: "There might be a Revolution!"

PODCAST WORKSHOP &#038; BERATUNG
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Roxana Samadi hat dem Kater Findus ihre Stimme verliehen, hat in Serien wie &#8222;Para &#8211; wir sind King&#8220; mitgespielt und einen Film über die &#8222;Frau-Leben-Freiheit&#8220;-Bewegung gemacht (Freiheit im Herzen). Die gebürtige Kölnerin spricht mit Frank darüber, warum sie sich an Filmsets so wohl fühlt, wann ihr das Paradies genommen wurde und wieso sie sich entschloss, einen Dokumentarfilm zu drehen.</p>



<p>Wir reden über Revolution, Drecksarbeit und Wirkungskreise, aber auch über Fanta im Ausland, Ausmalbücher und lustig übersetzte Wörter. </p>



<p>(02:45) Passkontrolle<br>(10:35) Klischee-Check<br>(19:25) Eltern-WG, Kindersoldaten &amp; Zufluchtsort Set<br>(36:05) Iran-Besuche, Fanta im Ausland und lustig übersetzte Wörter<br>(42:25) Hörfunk, Vorstadtkrokodile und Lee Strasbergs &#8222;The Method&#8220;<br>(50:05) Para-Dreh: &#8222;Das war die Zeit meines Lebens&#8220; &amp; Struggle in New York<br>(1:08:45) &#8222;Warum hast du mir mein Paradies genommen?&#8220;<br>(1:15:15) Frau-Leben-Freiheit: &#8222;There might be a Revolution!&#8220;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Man denkt dann häufig auch so, boah, die Probleme sind so groß, wo fange ich überhaupt an, wie bringe ich mich überhaupt ein? Es ist nach den Sternen greifen. Nein, es muss gar nicht immer das sein, sondern es fängt in den kleinen Momenten, in den kleinen Kreisen an. Und ich glaube, unser Wirkungskreis ist viel größer, als wir meinen. Und allein das ist schon total viel. Aber auch das ist wieder eine bewusste Entscheidung. Ich will wirken. Ich will mich einbringen.&#8220;</p>
<cite>ROXANA SAMADI</cite></blockquote>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7315</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zitat Roxana</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-roxana/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2025 21:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Wenn ich mir die Frau-Leben-Freiheit-Bewegung im Iran angucke, dann habe ich das Gefühl, das ist eine Bewegung, aus der man...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><a href="https://halbekatoffl.de/roxana-samadi-iran">&#8222;Wenn ich mir die Frau-Leben-Freiheit-Bewegung im Iran angucke, dann habe ich das Gefühl, das ist eine Bewegung, aus der man lernen kann, weil sie das kollektive Bewusstsein nährt, weil sie ein Verständnis dafür hat, dass wir miteinander verbunden sind, dass deine Freiheit meine Freiheit bedeutet und dass ich, wenn ich für meine Freiheit kämpfe, für deine gleichzeitig mit einstehe, und das Hand in Hand geht.&#8220;</a></p>
<cite>Roxana Samadi</cite></blockquote>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7324</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Tua El-Fawwal (EGY): Kuss-Szene als Hijabi, Gefühlte Gefängnisstrafe &#038; Ignoranz als Entscheidung</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/tua-el-fawwal-aegypten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jun 2025 21:33:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tua El-Fawwal ist die erste in Deutschland lebende Schauspielerin, die bekennend ihren Hijab auch vor der Kamera trägt. Bekannt wurde sie durch die Rolle Amira in der Web-Serie "Druck", für den sie auch den Deutschen Schauspielpreis als beste Nachwuchsschauspielerin bekam. Im Podcast reden wir über ihre sorglose Kindheit in Ägypten, ihre gefühlte Gefängnisstrafe in Deutschland, Kulturschock auf der Toilette und Aktivismus und Heuchlerei in der Schauspielbranche. Warum sie Pausenbrote im Direktorsbüro gegessen hat, ihre Rolle als Schulmaskottchen und: Furzfreunde.

Plus: Es gibt eine kleine Podcast-Cameo von ihrem Schauspielkollegen Mohamed Chahrour, der uns von dem Hollywoodfilm "Der phönizische Meisterstreich" von Wes Anderson erzählt, in dem er mitspielt – mit Kollegen wie Tom Hanks, Benicio del Toro, Bill Murray, Scarlett Johannsen oder Bryan Cranston.

(02:55) Passkontrolle
(17:20) Klischee-Check
(19:20) Von Ägypten nach Deu: Ramadan, Verpflanzung &#038; Furzfreunde
(33:40) Kulturschock Toilette und erste Rolle als Schulmaskottchen
(39:30) "Und dann habe ich angefangen, Kopftuch zu tragen..."
(1:01:55) Schauspielerei: Ritter Martin, Druck und Kuss-Szene
(1:34:35) Filmpreis-Skandal und Ignoranz als Entscheidung
(2:00:00) Mo Chahrour goes Hollywood: Drehen mit Wes Anderson und Tom Hanks

Podcast-Tipp: https://geschichtewirdgemacht.podigee.io/

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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Tua El-Fawwal ist die erste in Deutschland lebende Schauspielerin, die bekennend ihren Hijab auch vor der Kamera trägt. Bekannt wurde sie durch die Rolle Amira in der Web-Serie &#8222;Druck&#8220;, für den sie auch den Deutschen Schauspielpreis als beste Nachwuchsschauspielerin bekam. </p>



<p>Im Podcast reden wir über ihre sorglose Kindheit in Ägypten, ihre gefühlte Gefängnisstrafe in Deutschland, Kulturschock auf der Toilette und Aktivismus und Heuchlerei in der Schauspielbranche. Warum sie Pausenbrote im Direktorsbüro gegessen hat, ihre Rolle als Schulmaskottchen und: Furzfreunde.</p>



<p>Plus: Es gibt eine kleine Podcast-Cameo von ihrem Schauspielkollegen Mohamed Chahrour, der uns von dem Hollywoodfilm von Wes Anderson erzählt, in dem er mitspielt – mit Kollegen wie Tom Hanks, Benicio del Toro, Bill Murray, Scarlett Johannsen oder Bryan Cranston.</p>



<p>(02:55) Passkontrolle<br>(17:20) Klischee-Check<br>(19:20) Von Ägypten nach Deu: Ramadan, Verpflanzung &amp; Furzfreunde<br>(33:40) Kulturschock Toilette und erste Rolle als Schulmaskottchen<br>(39:30) &#8222;Und dann habe ich angefangen, Kopftuch zu tragen…&#8220;<br>(1:01:55) Schauspielerei: Ritter Martin, Druck und Kuss-Szene<br>(1:34:35) Filmpreis-Skandal und Ignoranz als Entscheidung<br>(2:00:00) Mo Chahrour goes Hollywood: Drehen mit Wes Anderson und Tom Hanks</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Ich glaube daran, dass jeder Mensch einen moralischen Kompass besitzt. Dass wir, wenn wir wirklich connected zu uns selbst sind und ehrlich und aufrichtig sind, dass wir richtig und falsch ganz klar voneinander unterscheiden können. Und was für mich ganz klar falsch ist, ist, dass ein Mensch aufgrund von Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Sexualität oder irgendeiner anderen Andersartigkeit stirbt. Das ist für mich ganz klar falsch. Und wenn du dich Mensch nennen willst, dann musst du genau dafür stehen. Und da gibt es für mich keine Diskussionsbasis.&#8220;</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7275</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zitat Tua</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-tua/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jun 2025 21:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://halbekatoffl.de/?p=7301</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Ignoranz ist eine aktive Entscheidung. Ignorant zu sein ist ein Privileg.&#8220; Tua El Fawwal]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><a href="https://halbekatoffl.de/tua-el-fawwal-aegypten/">&#8222;Ignoranz ist eine aktive Entscheidung. Ignorant zu sein ist ein Privileg.&#8220;</a></p>
<cite>Tua El Fawwal</cite></blockquote>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7301</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Jaaa! Wir haben den CIVIS Medienpreis gewonnen!</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/civis-medienpreis-gewonnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2025 19:45:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">http://d9e23cd8-cc50-412d-b441-7f75c7cf9bee</guid>

					<description><![CDATA[Was für eine Überraschung! Halbe Katoffl gewinnt tatsächlich den CIVIS Medienpreis 2025 in der Kategorie Podcast – für die Folge mit Burak Yilmaz.. Entschieden hat letztendlich ein Publikums-Voting.

In dieser Bonusfolge kommen Burak und Frank nach der Preisverleihung zusammen und erzählen, warum Burak nicht in Berlin vor Ort war, sondern stattdessen in einer Shopping Mall in Kolumbien die Übertragung verfolgte, und wie Frank die Verkündung des Awards und den ganzen Abend erlebt hat.

Vielen Dank an alle, die für uns gestimmt haben!!!

Ausschnitte der Preisverleihung von CIVIS MEDIA, in voller Länge: https://www.youtube.com/watch?v=0f-ctpc7-D8 

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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was für eine Überraschung! Halbe Katoffl gewinnt tatsächlich den CIVIS Medienpreis 2025 in der Kategorie Podcast – für die Folge mit Burak Yilmaz. Entschieden hat letztendlich ein Publikums-Voting.</p>



<p>In dieser Bonusfolge kommen Burak und Frank nach der Preisverleihung zusammen und erzählen, warum Burak nicht in Berlin vor Ort war, sondern stattdessen in einer Shopping Mall in Kolumbien die Übertragung verfolgte, und wie Frank die Verkündung des Awards und den ganzen Abend erlebt hat.</p>



<p>Vielen Dank an alle, die für uns gestimmt haben!</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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		<item>
		<title>Ingwar Perowanowitsch (SRB/ MNE): Fahrradreisen, Emotionale Verkehrswende &#038; Bonus-Lebenszeit</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/ingwar-perowanowitsch-serbien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2025 21:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In dieser Folge ist Ingwar Perowanowitsch zu Gast. Er ist Politikwissenschaftler, freier Journalist und leidenschaftlicher Radreisender. Wir reden über sogenannte "Donauschwaben", Politisierung durch Radeln und warum Deutschland sich so schwertut, fahrrad- und umweltgerechtere Städte zu planen.

Über sein Gefühl der Bonus-Lebenszeit, überemotionale Männer mit starken Auto-Biografien und was ihm beim Radfahren durch muslimische Länder aufgefallen ist.

Ingwars Film "Mit dem FAHRRAD nach ASERBAIDSCHAN 4K" https://www.youtube.com/watch?v=N9ImVqRloWs

(03:20) Passkontrolle
(09:25) Klischee-Check
(25:45) Analoges Aufwachsen, Durchmogeln &#038; Entführt im Sommer
(45:40) Tumor im Knie: "Ich bin jeden Tag dankbar"
(55:20) Politisierung durch Radwege, Auto-Biografie &#038; Revolution der Städte
(1:34:05) Radreise nach Baku: Reiseprivilegien &#038; Gespräche über Gott und die Welt

"OUT OF TIBET" PODCAST von Namri Dagyab 
https://open.spotify.com/show/3qpuT338hjIvOTWbAhq0cv?si=aaff318936b04699

CIVIS-MEDIENPREIS LIVE: https://www.civismedia.eu/medienpreis/medienpreis-2025/livestream/

SUPPORT:
Halbe Katoffl unterstützen: 
https://halbekatoffl.de/unterstuetzen/ 
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Überweisung/ Dauerauftrag: Schreib an frank@halbekatoffl.de &#124; Stichwort: KONTO
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In dieser Folge ist Ingwar Perowanowitsch zu Gast. Er ist Politikwissenschaftler, freier Journalist und leidenschaftlicher Radreisender. Wir reden über sogenannte &#8222;Donauschwaben&#8220;, Politisierung durch Radeln und warum Deutschland sich so schwertut, fahrrad- und umweltgerechtere Städte zu planen.</p>



<p>Über sein Gefühl der Bonus-Lebenszeit, überemotionale Männer mit starken Auto-Biografien und was ihm beim Radfahren durch muslimische Länder aufgefallen ist.</p>



<p>(03:20) Passkontrolle<br>(09:25) Klischee-Check<br>(25:45) Analoges Aufwachsen, Durchmogeln &amp; Entführt im Sommer<br>(45:40) Tumor im Knie: &#8222;Ich bin jeden Tag dankbar&#8220;<br>(55:20) Politisierung durch Radwege, Auto-Biografie &amp; Revolution der Städte<br>(1:34:05) Radreise nach Baku: Reiseprivilegien &amp; Gespräche über Gott und die Welt</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Die Politik bedauert immer, dass die Aggressivität im Straßenverkehr steigt und dann macht sie die x-te Kampagne für mehr Miteinander oder so. Ich kann das nicht mehr sehen und auch nicht mehr hören, weil jeder, der sich damit beschäftigt, weiß, dass so viele Konflikte einfach nur dadurch entstehen, dass die Infrastruktur, dass das gesamte Verkehrssystem scheiße ist. Die Grünphase für Fußgänger und Radfahrer z.B. ist viel zu kurz. Ich denke auch an alte Menschen, gehbehinderte Menschen, Kinder. So viele Konflikte entstehen durch schlechte Verkehrsplanung. Es ist wirklich so, dass zum Teil bei der Hälfte (des Weges) schon auf rot geschaltet wird. Warum? Wir alle wissen wahrscheinlich warum. Das ist Ausdruck davon, dass das Auto in jederlei Hinsicht privilegiert ist.&#8220;</p>
<cite>Ingwar Perowanowitsch</cite></blockquote>



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		<item>
		<title>Zitat Ingwar</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-ingwar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2025 21:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Viele sind abstrakt für eine Verkehrswende. Wenn es dann aber hart auf hart kommt, dann blockieren sie selber auch. Und...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/ingwar-perowanowitsch-serbien">&#8222;Viele sind abstrakt für eine Verkehrswende. Wenn es dann aber hart auf hart kommt, dann blockieren sie selber auch. Und das ist vielleicht auch so ein Appell an alle Leute: Wenn ihr wirklich was ändern wollt, dann müsst ihr auch selber mittragen, das was geändert wird.&#8220;</a></p><cite>Ingwar Perowanowitsch</cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7257</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Jouanna Hassoun (PSE): Huckepack-Duschen, Israel-Palästina-Trialoge &#038; Kartoffelparty</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/jouanna-hassoun-palaestina/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2025 21:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In dieser Folge ist Jouanna Hassoun zu Gast. Jouanna ist Aktivistin, Autorin, Politische Bildnerin, Gründerin und Geschäftsführerin von Transaidency. Sie wurde im Libanon geboren und hat palästinensischen Wurzeln. Gemeinsam mit Shai Hoffmann bietet sie die „Trialoge“ in Schulen an, ein multiperspektivisches Gesprächsformat zu Israel und Palästina. 

Wir sprechen über Nacht- und Nebelaktionen, ihr Aufwachsen in Geflüchtetenheimen und ihre Katofflparty nach der Einbürgerung. Warum sie einen Hygienetick entwickelte, wann ihr Persönlichkeitswechsel einsetzte – und wie sie der Abschiebung entging. Über Flashback-Gerüche, Wunschbrunnen und verschwommene Erinnerungen. Und wir sprechen über Israel, Palästina, Gaza, Westbank, Konflikt, Krieg, Genozid. Menschenrechte.

https://transaidency.org/spendenaufruf-fuer-ibrahim-er-kaempft-wir-helfen/
https://israelpalaestinavideos.org/trialoge

(04:15) Passkontrolle
(08:20) Klischee-Check
(12:10) Nacht &#038; Nebelaktion, Kriegsschaden, Huckepack-Duschen
(27:30) Schule: Ich war eine stumme Schülerin – bis ich zur Jouanna von heute geworden bin"
(41:35) Pubertät: Persönlichkeitswechsel, Abschiebung, Stabilität
(58:35) Einbürgerung mit Kartoffelparty: "Ich hab die ganze Zeit geweint"
(1:17:50) Trialoge, Israel &#038; Palästina: "Menschenrechte gelten für alle"

SUPPORT:
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Paypal: frank@halbekatoffl.de
Steady: https://steadyhq.com/de/halbekatoffl/about
Überweisung/ Dauerauftrag: Schreib an frank@halbekatoffl.de &#124; Stichwort: KONTO]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Jouanna Hassoun ist Aktivistin, Autorin, Politische Bildnerin, Gründerin und Geschäftsführerin von <a href="https://transaidency.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Transaidency</a>. Sie wurde im Libanon geboren und hat palästinensischen Wurzeln. Gemeinsam mit Shai Hoffmann bietet sie die „<a href="https://israelpalaestinavideos.org/trialoge" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Trialoge</a>“ in Schulen an, ein multiperspektivisches Gesprächsformat zu Israel und Palästina.</p>



<p>Mit Frank spricht sie über Nacht- und Nebelaktionen, ihr Aufwachsen in Geflüchtetenheimen und ihre Katofflparty nach der Einbürgerung. Warum sie einen Hygienetick entwickelte, wann ihr Persönlichkeitswechsel einsetzte – und wie sie der Abschiebung entging. Über Flashback-Gerüche, Wunschbrunnen und verschwommene Erinnerungen. Und wir sprechen über Israel, Palästina, Gaza, Westbank, Konflikt, Krieg, Genozid. Menschenrechte.</p>



<p>(04:15) Passkontrolle<br>(08:20) Klischee-Check<br>(12:10) Nacht &amp; Nebelaktion, Kriegsschaden, Huckepack-Duschen<br>(27:30) Schule: Ich war eine stumme Schülerin – bis ich zur Jouanna von heute geworden bin&#8220;<br>(41:35) Pubertät: Persönlichkeitswechsel, Abschiebung, Stabilität<br>(58:35) Einbürgerung mit Kartoffelparty: &#8222;Ich hab die ganze Zeit geweint&#8220;<br>(1:17:50) Trialoge, Israel &amp; Palästina: &#8222;Menschenrechte gelten für alle&#8220;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Ich kann dazu nur sagen, Menschenrechte gelten für palästinensische Menschen, für jüdische Menschen, israelische, türkische – Menschenrechte müssen für alle Menschen gelten, unabhängig von der Ethnie, unabhängig von der Hautfarbe, unabhängig von der sexuellen Orientierung, vom beruflichen Einkommen und so weiter und so fort. Wenn die Menschenrechte für alle gelten, nicht nur auf dem Papier, sondern gelebt, dann gibt es weder ein: &#8222;Es ist kompliziert&#8220;, noch ein: &#8222;Aber&#8220;.</p>
</blockquote>
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		<title>Zitat Jouanna</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-jouanna/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2025 21:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ich kann dazu nur sagen, Menschenrechte gelten für palästinensische Menschen, für jüdische Menschen, israelische, türkische – Menschenrechte müssen für alle...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/jouanna-hassoun-palaestina">&#8222;Ich kann dazu nur sagen, Menschenrechte gelten für palästinensische Menschen, für jüdische Menschen, israelische, türkische – Menschenrechte müssen für alle Menschen gelten, unabhängig von der Ethnie, unabhängig von der Hautfarbe, unabhängig von der sexuellen Orientierung, vom beruflichen Einkommen und so weiter und so fort. Wenn die Menschenrechte für alle gelten, nicht nur auf dem Papier, sondern gelebt, dann gibt es weder ein: &#8222;Es ist kompliziert&#8220;, noch ein: &#8222;Aber&#8220;.</a></p><cite>Jouanna Hassoun</cite></blockquote>
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		<item>
		<title>Nhi Le (VNM): Doppelte Teilung, Digitaler Spielplatz &#038; Schnäppchenjagd</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/nhi-le-vietnam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2025 21:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nhi Le ist Moderatorin, Journalistin und Speakerin. Mit Frank spricht sie über ihr ambivalentes Gefühl zu Ostdeutschland, ihre Reisen nach Vietnam zwischen Romantisierung und Realitätscheck, Weihnachtssingen in Altersheimen und wonach sie online gesucht hat. Die beiden reden über Schnäppchenjagd und Ausmistaktionen, Gatekeeping im Journalismus – und die verzwickte Informationspolitik in asiatischen Familien.

Der erste Teil wurde live bei der Leipziger Buchmesse aufgenommen, der zweite Teil remote. 

(05:00) Passkontrolle
(08:05) Klischee-Check
(19:15) Family Stuff: Info-Telefonkette, Älteste-Tochter-Syndrom &#038; Trennungen
(25:00) Kindheit/ Jugend: "Ich wollte hier weg!" &#124; Keine große Viet-Community
(31:35) Poetry Slam 6 viele Schmerzpunkte
(34:30) "Ich habe eigentlich immer gearbeitet. Singen war mein erster Job"
(42:25) Lesung "Pittiplatsch Limonade"
(49:20) Teil 2: Singen, Performen &#038; Zwang, Geld zu verdienen
(59:10) Schnäppchenjagd, Ausmisten &#038; Wiederverwerten
(1:14:30) Communitysuche, Sehnsuchtsort Vietnam &#038; Realitätscheck
(1:34:30) Journalismus: Alte &#038; Neue Welt &#124; Spätes Volo 

WERBUNG:
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Überweisung/ Dauerauftrag: Schreib an frank@halbekatoffl.de &#124; Stichwort: KONTO]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nhi Le ist Moderatorin, Journalistin und Speakerin. Mit Frank spricht sie über ihr ambivalentes Gefühl zu Ostdeutschland, ihre Reisen nach Vietnam zwischen Romantisierung und Realitätscheck, Weihnachtssingen in Altersheimen und wonach sie online gesucht hat. Die beiden reden über Schnäppchenjagd und Ausmistaktionen, Gatekeeping im Journalismus – und die verzwickte Informationspolitik in asiatischen Familien.</p>



<p>(05:00) Passkontrolle<br>(08:05) Klischee-Check<br>(19:15) Family Stuff: Info-Telefonkette, Älteste-Tochter-Syndrom &amp; Trennungen<br>(25:00) Kindheit/ Jugend: &#8222;Ich wollte hier weg!&#8220; | Keine große Viet-Community<br>(31:35) Poetry Slam 6 viele Schmerzpunkte<br>(34:30) &#8222;Ich habe eigentlich immer gearbeitet. Singen war mein erster Job.&#8220;<br>(42:25) Lesung &#8222;Pittiplatsch Limonade&#8220;<br>(49:20) Teil 2: Singen, Performen &amp; Zwang, Geld zu verdienen<br>(59:10) Schnäppchenjagd, Ausmisten &amp; Wiederverwerten<br>(1:14:30) Communitysuche, Sehnsuchtsort Vietnam &amp; Realitätscheck<br>(1:34:30) Journalismus: Alte &amp; Neue Welt / Spätes Volo</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Ich bin überall zu Hause und nirgends. Und das ist auch irgendwie ganz gut, sich selber an verschiedenen Orten wahrnehmen zu können. Ich fühle mich nicht lost oder nicht aufgehoben, sondern es ist gut, für mich zu wissen: Ich kann an so viele verschiedene Orte der Welt gehen. Meine Zuhause sind auf drei Kontinenten: Asien, USA / Nordamerika, Deutschland/ Europa.&#8220;</p><cite>Nhi Le</cite></blockquote>
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		<item>
		<title>Zitat Nhi</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-nhi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2025 21:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ich bin überall zu Hause und nirgends. Und das ist auch irgendwie ganz gut, sich selber an verschiedenen Orten wahrnehmen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/nhi-le-vietnam">&#8222;Ich bin überall zu Hause und nirgends. Und das ist auch irgendwie ganz gut, sich selber an verschiedenen Orten wahrnehmen zu können. Ich fühle mich nicht lost oder nicht aufgehoben, sondern es ist gut, für mich zu wissen: Ich kann an so viele verschiedene Orte der Welt gehen. Meine Zuhause sind auf drei Kontinenten: Asien, USA / Nordamerika, Deutschland/ Europa.&#8220;</a></p><cite>Nhi Le</cite></blockquote>
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		<item>
		<title>Nominiert für den CIVIS Medienpreis 2025! Jetzt abstimmen!</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/civis-medienpreis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2025 07:56:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tolle Neuigkeiten: Ich bin für den CIVIS-Medienpreis 2025 nominiert – für die Folge mit Burak Yilmaz!
Das ist eine große Sache. Zusammen mit fünf anderen tollen Podcasts (alle Öffentlich-Rechtlich) sind wir als einzige Independent-Podcaster nominiert.

Wer am Ende den Preis mit nach Hause nimmt, wird durch ein Publikums-Voting bestimmt.
Stimmt gerne für uns ab. https://civispodcastpreis.eu/ (vom 7. bis 12. April 2025)

Die Preisverleihung findet am Montag 26. Mai in Berlin statt. Es gibt auch einen Livestream. 
Die ARD überträgt die Veranstaltung am Donnerstag, 29. Mai, um 00:05 Uhr.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Tolle Neuigkeiten: Ich bin für den CIVIS-Medienpreis 2025 nominiert – für die Folge mit Burak Yilmaz!</p>



<p>Das ist eine große Sache. Zusammen mit fünf anderen tollen Podcasts (alle Öffentlich-Rechtlich) sind wir als einzige Independent-Podcaster nominiert.</p>



<p>Wer am Ende den Preis mit nach Hause nimmt, wird durch ein Publikums-Voting bestimmt. </p>



<p>Stimmt gerne für uns ab. <a href="https://civispodcastpreis.eu/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://civispodcastpreis.eu/</a> (vom 7. bis 12. April 2025)</p>



<p>Die Preisverleihung findet am Montag 26. Mai in Berlin statt. Es gibt auch einen <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.civismedia.eu/" target="_blank">Livestream</a>. Die ARD überträgt die Veranstaltung am Donnerstag, 29. Mai, um 00:05 Uhr aus.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Tupoka Ogette (TZA): Rassismuskritische Arbeit, Hartnäckige Abwehrmechanismen &#038; Tupokademie</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/tupoka-ogette-tansania/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 22:02:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tupoka Ogette ist eine der bekanntesten Berater- und Trainerinnen für rassismuskritische und antirassistische Arbeit im deutschsprachigen Raum. Sie hat Bestseller wie "Exit Racism" oder "Und jetzt Du!" geschrieben und hat viele Menschen durch Workshops, Keynotes und Panels erreicht.

Bei Halbe Katoffl spricht die gebürtige Leipzigerin über tägliche Seelenhygiene, gefährliche Sichtbarkeit und chamäleonartige Überlebensskills. Wie sie mit ihrer Mutter nach Berlin-Kreuzberg ausreiste, warum sie ein ambivalentes Gefühl zu Ostdeutschland hat und wann ihre Sichtbarkeit auch vermehrt Abwehrmechanismen nach sich zog.  Ein Gespräch über späte Politisierung, Peter Fox als deutsches Kulturgut und Abitur mit Kind.

(06:30) Passkontrolle
(09:50) Klischee-Check
(15:25) Ausreise nach Berlin: "Ich habe den Osten abgestreift“
(30:10) Schwarzsein, Lost als Teenager und Kind mit 18
(44:10) Politisierung im Studium
(55:30) Beruf: „Und dann habe ich Deutschland  repräsentiert“ – Fahrtwind und Abwehrmechanismen
(1:08:10) Exit Racism, Retraumatisierung &#038; Sichtbarkeit

ALLES VON UND ZU TUPOKA: https://www.tupoka.de/
TUPOKADEMIE: https://tupokademie.de/

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Überweisung/ Dauerauftrag: Schreib an frank@halbekatoffl.de &#124; Stichwort: KONTO]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Tupoka Ogette ist eine der bekanntesten Berater- und Trainerinnen für rassismuskritische und antirassistische Arbeit im deutschsprachigen Raum. Sie hat Bestseller wie &#8222;Exit Racism&#8220; oder &#8222;Und jetzt Du!&#8220; geschrieben und hat viele Menschen durch Workshops, Keynotes und Panels erreicht.</p>



<p>Bei Halbe Katoffl spricht die gebürtige Leipzigerin über tägliche Seelenhygiene, gefährliche Sichtbarkeit und chamäleonartige Überlebensskills. Wie sie mit ihrer Mutter nach Berlin-Kreuzberg ausreiste, warum sie ein ambivalentes Gefühl zu Ostdeutschland hat und wann ihre Sichtbarkeit auch vermehrt Abwehrmechanismen nach sich zog.  Ein Gespräch über späte Politisierung, Peter Fox als deutsches Kulturgut und Abitur mit Kind.</p>



<p>(06:30) Passkontrolle<br>(09:50) Klischee-Check<br>(15:25) Ausreise nach Berlin: &#8222;Ich habe den Osten abgestreift“<br>(30:10) Schwarzsein, Lost als Teenager und Kind mit 18<br>(44:10) Politisierung im Studium<br>(55:30) Beruf: „Und dann habe ich Deutschland repräsentiert“ – Fahrtwind und Abwehrmechanismen<br>(1:08:10) Exit Racism, Retraumatisierung &amp; Sichtbarkeit</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Wenn wir es schaffen, diese Barrieren zu durchschreiten – gemeinsam, dann kommen wir an einen schönen Ort. Dann kommen wir an einen Ort, wo wir uns beide für einen Moment als Menschen sehen, wo dieses Konstrukt so für einen Moment ein bisschen kleiner wird. Und in der Verlängerung ist das was, was deinen Kindern zugutekommen wird. Das ist was, was mich am Anfang wirklich sehr angetrieben hat, zu sehen, dass wenn ich es schaffe, Menschen, in dem Falle Eltern, durch diesen Prozess zu begleiten und die kommen an diesen Punkt, wo sie verstehen oder zumindest in Ansätzen verstehen. Das ist erstens ein sehr magischer Moment, ein trauriger Moment, aber da habe ich das Gefühl: Boah, das ist meaningful. Und das hat mich weitermachen lassen.&#8220;</p><cite>Tupoka Ogette</cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7180</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zitat Tupoka</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-tupoka/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 22:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://halbekatoffl.de/?p=7188</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Die Arbeit macht was mit dir, die macht was körperlich, die macht was seelisch, die macht was spirituell und ich...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/tupoka-ogette-tansania">&#8222;Die Arbeit macht was mit dir, die macht was körperlich, die macht was seelisch, die macht was spirituell und ich möchte nicht bitter werden. Ich möchte immer aus Liebe agieren.&#8220;</a></p><cite>Tupoka Ogette</cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7188</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Azadê Peşmen (KUR): Storytelling-Podcasts, Unbehagliche Sichtbarkeit &#038; kurdische Schulterwackler</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/azade-pesmen-kurdistan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2025 23:02:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">http://a655b87f-4d4b-4f1c-b1dc-300a8c3acf7f</guid>

					<description><![CDATA[Azadê Peşmen ist einer der Hosts des täglichen Nachrichten-Podcasts der Zeit "Was jetzt?" und produziert mit der eigenen Firma Rabbithole journalistisch-investigative Storytelling-Podcasts. Bei Halbe Katoffl spricht Azadê über mediale Sichtbarkeit, die unbehaglich, aber nötig ist, eine frühe Politisierung, die vielleicht unvermeidbar war und warum Kategorien irgendwie nie passen. Über zu viele Skills im Job, der Knall nach den NSU-Morden und warum Azadê beruflich nichts mit Feel-Good-Themen anfangen kann. 

Zum Podcast "Amnestie Deutschland": https://open.spotify.com/show/50sphvQNq2pamEIs5n48l9?si=f871030aeef24871

(04:20) Passkontrolle
(13:20) Klischee-Check (Sichtbarkeit, unpassende Pronomen, Freelance-Dasein)
(44:45) Nerd in der Schule, Internalisierter Rassismus &#038; Kung-Fu Guy
(1:02:00) Frühe Politisierung, Radio in Argentinien &#038; Polizei als Quelle
(1:24:15) Journalismus: "Ich will Geschichten erzählen, die den Status Quo infrage stellen"
(1:31:25) Gründung &#038; neuer Storytellingpodcast

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SUPPORT:
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https://halbekatoffl.de/unterstuetzen/ 
Paypal: frank@halbekatoffl.de
Steady: https://steadyhq.com/de/halbekatoffl/about
Überweisung/ Dauerauftrag: Schreib an frank@halbekatoffl.de &#124; Stichwort: KONTO]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Azadê Peşmen ist einer der Hosts des täglichen Nachrichten-Podcasts der Zeit &#8222;Was jetzt?&#8220; und produziert mit der eigenen Firma Rabbithole journalistisch-investigative Storytelling-Podcasts. Bei Halbe Katoffl spricht Azadê über mediale Sichtbarkeit, die unbehaglich aber nötig ist, eine frühe Politisierung, die vielleicht unvermeidbar war und warum Kategorien irgendwie nie passen. Über zu viele Skills im Job, der Knall nach den NSU-Morden und warum Azadê beruflich nichts mit Feel-Good-Themen anfangen kann. </p>



<p>(04:20) Passkontrolle<br>(13:20) Klischee-Check (Sichtbarkeit, unpassende Pronomen, Freelance-Dasein)<br>(44:45) Nerd in der Schule, Internalisierter Rassismus &amp; Kung-Fu Guy<br>(1:02:00) Frühe Politisierung, Radio in Argentinien &amp; Polizei als Quelle<br>(1:24:15) Journalismus: &#8222;Ich will Geschichten erzählen, die den Status Quo infrage stellen&#8220;<br>(1:31:25) Gründung &amp; neuer Storytellingpodcast</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Wenn du ein Volk auslöschen willst, dann machst du es am besten, indem du ihm Kultur und Sprache wegnimmst. Das wurde bei Kurd*innen auf jeden Fall versucht – und es ist nicht ganz geglückt, würde ich sagen. Es ist vielleicht in Teilen geglückt, also gerade in Assimilationsprozessen sieht man das ja ganz gut. Aber es hat einfach auch sehr, sehr viel überlebt.&#8220;</p><cite>Azadê Peşmen</cite></blockquote>



<p>Zum Podcast &#8222;Amnestie Deutschland&#8220;</p>



<iframe style="border-radius:12px" src="https://open.spotify.com/embed/show/50sphvQNq2pamEIs5n48l9?utm_source=generator" width="100%" height="152" frameBorder="0" allowfullscreen="" allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy"></iframe>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7157</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zitat Azadê</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-azade%cc%82/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2025 23:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://halbekatoffl.de/?p=7166</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Ich möchte Geschichten erzählen, die den Status Quo infrage stellen&#8220; Azadê Peşmen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/azade-pesmen-kurdistan">&#8222;Ich möchte Geschichten erzählen, die den Status Quo infrage stellen&#8220;</a></p><cite>Azadê Peşmen</cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7166</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Çağdaş Yüksel (TÜR): Migra-Parentifizierung, Film-Nuancen &#038; Energie durch Wut</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/cagdas-yueksel-tuerkei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Mar 2025 22:15:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Çağdaş Yüksel ist Filmemacher, Regisseur, Produzent und Geschäftsführer von Cocktailfilms. Der 30-jährige gebürtige Möchengladbacher hat mit Dokumentationen wie Asyland, Gleis 11 und die für den Grimme Preis nominierte fiktionale Serie "Uncivilized" (ZDF) gesellschaftspolitische Themen verfilmt.
Mit Frank spricht er über seine Low-Budget-Doku über Geflüchtete, die erste Generation Gastarbeiter*innen, Straßensperrungsanträge, kleine Momente und große Träume. Wie er schon so jung zum Film kam, warum er in Istanbul einen positiven Kulturschock erlitt und wie er mit Ablehnung und Wut umgeht.

GLEIS 11: https://www.bpb.de/mediathek/video/506674/gleis-11/
UNCIVILIZED: https://www.zdf.de/serien/uncivilized

(06:50) Passkontrolle
(10:10) Klischee-Check
(18:40) Humanistisches Gymnasium, Musikband &#038; Parentifizierung
(35:15) Filmset-Praktika, Kulturschock in Istanbul &#038; Asyland
(55:25) Doku über Gastarbeiter: Habe Wut in Energie umgewandelt"
(1:03:05) "Uncivilized": Kleine Momente statt große Story

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LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Çağdaş Yüksel ist Filmemacher, Regisseur, Produzent und Geschäftsführer von Cocktailfilms. Der 30-jährige gebürtige Möchengladbacher hat mit Dokumentationen wie Asyland, Gleis 11 und die für den Grimme Preis nominierte fiktionale Serie &#8222;Uncivilized&#8220; (ZDF) gesellschaftspolitische Themen verfilmt.</p>



<p>Mit Frank spricht er über No-Budget Dokus, die erste Generation Gastarbeiter*innen, Straßensperrungsanträge, kleine Momente und große Träume. Wie er schon so jung zum Film kam, warum er in Istanbul einen positiven Kulturschock erlitt und wie er mit Ablehnung und Wut umgeht.</p>



<p>(06:50) Passkontrolle<br>(10:10) Klischee-Check<br>(18:40) Humanistisches Gymnasium, Musikband &amp; Parentifizierung<br>(35:15) Filmset-Praktika, Kulturschock in Istanbul &amp; Asyland<br>(55:25) Doku über Gastarbeiter: &#8222;Habe Wut in Energie umgewandelt&#8220;<br>(1:03:05) &#8222;Uncivilized&#8220;: Kleine Momente statt große Story</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Ich hatte schon immer ein sehr großes Ungerechtigkeitsempfinden, egal ob es um mich oder ganz gezielt auch um andere in meinem Umfeld ging. Ich war aber nicht der Typ, der, wenn er Ungerechtigkeit sieht, direkt drauf geht und sich kloppt, sondern fast im Gegenteil: Ich bin derjenige, der sich zurückzieht – um dann irgendwie mit einer besseren Idee wieder zurückzukommen. Bis heute habe ich dieses Empfinden, dass ich nicht um jeden Preis aktiv in den Streit gehe, sondern mir überlege, was wir besser machen können und was ich vielleicht dazu beitragen kann.&#8220;</p><cite>Çağdaş Yüksel</cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Zitat Çağdaş</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Mar 2025 22:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ich habe Wut in Energie umgewandelt.&#8220; Çağdaş Yüksel]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/cagdas-yueksel-tuerkei/">&#8222;Ich habe Wut in Energie umgewandelt.&#8220;</a></p><cite><strong>Çağdaş Yüksel </strong></cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7146</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Mohammed El Ouahhabi (MAR): Süßgebäck am Zoll, Faust auf Arabisch &#038; Marokkanisierung mit Vitamin D</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/mohammed-el-ouahhabi-marokko/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2025 23:03:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mohammed El Ouahhabi ist Sport-Integrations-Coach und Ansprechperson für Geflüchtete in dem Projekt SPORTBUNT des Landessportbundes Berlin. Er ist u.a. Mediator für Gewaltprävention, Berater und Trainer für interkulturelle Kommunikation und noch vieles mehr.

Im Gespräch mit Frank redet er über sein Aufwachsen in den "Baracken" von Fes in Marokko, wie Fußball sein Leben prägte, wie er dazu kam, als Jugendlicher Faust auf Arabisch zu lesen – und was Günter Netzer mit all dem zu tun hatte. Über die Marokkanisierung von Deutschen, Sekt-Empfang mit Angela Merkel nach einem Sturm, über Zusammenhalt und Dankbarkeit, Anträge und Kulturschocks und wie das Süßgebäck seiner Mutter ihm beim Zoll half.

https://www.linkedin.com/in/mohammed-el-ouahhabi-1b98a4241/

(04:00) Passkontrolle
(08:10) Klischee-Check
(15:45) Aufwachsen in Fes: Leben in den Barracken, Hoffnungsträger der Familie
(28:15) Fußball: Spiele gegen Privilegierte, Nationalmannschaft &#038; Verletzung
(43:30) Studium, Günter Netzer und Faust auf Arabisch
(50:05) Deutschland: Stipendium, Süßgebäck am Zoll und Kulturschocks
(1:07:50) Zurück nach Fes &#038; Nach Sturm in den Bundestag
(1:26:10) Traumjob beim Landessportbund
(1:54:40) Zusammenhalt: Wie Mohammed seinen Nachbar marokkanisierte

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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mohammed El Ouahhabi ist Sport-Integrations-Coach und Ansprechperson für Geflüchtete in dem Projekt SPORTBUNT des Landessportbundes Berlin. Er ist u.a. Mediator für Gewaltprävention, Berater und Trainer für interkulturelle Kommunikation und noch vieles mehr. </p>



<p>Im Gespräch mit Frank redet er über sein Aufwachsen in den &#8222;Baracken&#8220; von Fes in Marokko, wie Fußball sein Leben prägte, wie er dazu kam, als Jugendlicher Faust auf Arabisch zu lesen – und was Günter Netzer mit all dem zu tun hatte. </p>



<p>Über die Marokkanisierung von Deutschen, Sekt-Empfang mit Angela Merkel nach einem Sturm, über Zusammenhalt und Dankbarkeit, Anträge und Kulturschocks und wie das Süßgebäck seiner Mutter ihm beim Zoll half. </p>



<p>(04:00) Passkontrolle<br>(08:10) Klischee-Check<br>(15:45) Aufwachsen in Fes: Leben in den Barracken, Hoffnungsträger der Familie<br>(28:15) Fußball: Spiele gegen Privilegierte, Nationalmannschaft &amp; Verletzung<br>(43:30) Studium, Günter Netzer und Faust auf Arabisch<br>(50:05) Deutschland: Stipendium, Süßgebäck am Zoll und Kulturschocks<br>(1:07:50) Zurück nach Fes &amp; Nach Sturm in den Bundestag<br>(1:26:10) Traumjob beim Landessportbund<br>(1:54:40) Zusammenhalt: Wie Mohammed seinen Nachbar marokkanisierte</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Du siehst alle möglichen Hautfarben auf der Straße, die deutsch sind. Das ist geil. Ich genieße das unheimlich, wenn ich das sehe und sage: Liebe Leute, das ist das beste Deutschland, das wir kennen. Das ist das Land, das vor wenigen Generationen das schrecklichste Verbrechen der Menschheit begangen hat. Heute ist es ein Land der Sehnsucht, wo viele Menschen arbeiten und studieren wollen, wo viele Menschen was leisten wollen. Und das muss man auch gut, auch medial präsentieren und gut übrigens auch verkaufen, weil: Das ist Plus. Das ist, was wir gerade brauchen.&#8220;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7114</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zitat Mohammed</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-mohammed/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2025 23:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Empathie kann man nicht studieren, aber trainieren&#8220; Mohammed El Ouahhabi]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/mohammed-el-ouahhabi-marokko">&#8222;Empathie kann man nicht studieren, aber trainieren&#8220;</a></p><cite>Mohammed El Ouahhabi</cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7127</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Sunniva Ferri (NOR/ITA): Sportbusiness, Frauen-Netzwerke &#038; Politisierung durch Haarverlust</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/sunniva-ferri-norwegen-italien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 22:55:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In dieser Folge ist Sunniva Ferri zu Gast. Sie ist freiberufliche Kommunikationsberaterin und Managerin von Nyara und Satou Sabally, aus der WNBA, der US-amerikanischen Profibasketballliga. Sie unterstützt deren Sichtbarkeit und setzt sich als ehemalige Jugendnationalspielerin für die Stärkung des Frauenbasketballs in Deutschland ein.

Wir reden über ihre Autoimmunkrankheit Alopezie, über den damit verbundenen Haarausfall als Teenagerin und ihre darauf folgende Selbstfindungsphase. Über Kreuzbandrisse und Oldtimer-Kennzeichen, Selbständigkeit und Frauennetzwerke, das Sportbusiness – und den Comer See.

https://www.sunnivaferri.com/

(03:45) Passkontrolle
(08:35) Klischee-Check
(30:25) Vom Comer See nach Bad Kreuznach
(37:55) Basketball: Mit 16 erste Liga, Dad als Trainer, Franks Jordan-Story
(54:55) Kreuzbandriss, Haarausfall
(1:13:25) Beruf: Studium, ADAC &#038; Nachhaltigkeit
(1:18:30) Alopezie: Ich will dieses Bild kreieren, das  ich gerne sehen würde
(1:27:45) Sportbiz &#038; Frauen-Netzwerke: Managerin von Satou Sabally

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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In dieser Folge ist Sunniva Ferri zu Gast. Sie ist freiberufliche Kommunikationsberaterin und Managerin von Nyara und Satou Sabally, aus der WNBA, der US-amerikanischen Profibasketballliga. Sie unterstützt deren Sichtbarkeit und setzt sich als ehemalige Jugendnationalspielerin für die Stärkung des Frauenbasketballs in Deutschland ein.</p>



<p>Wir reden über ihre Autoimmunkrankheit Alopezie, über den damit verbundenen Haarausfall als Teenagerin und ihre darauf folgende Selbstfindungsphase. Über Kreuzbandrisse und Oldtimer-Kennzeichen, Selbständigkeit und Frauennetzwerke, das Sportbusiness – und den Comer See.</p>



<p><a href="https://www.sunnivaferri.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.sunnivaferri.com/</a></p>



<p>(03:45) Passkontrolle<br>(08:35) Klischee-Check<br>(30:25) Vom Comer See nach Bad Kreuznach<br>(37:55) Basketball: Mit 16 erste Liga, Dad als Trainer, Franks Jordan-Story<br>(54:55) Kreuzbandriss, Haarausfall<br>(1:13:25) Beruf: Studium, ADAC &amp; Nachhaltigkeit<br>(1:18:30) Alopezie: Ich will dieses Bild kreieren, das ich gerne sehen würde<br>(1:27:45) Sportbiz &amp; Frauen-Netzwerke: Managerin von Satou Sabally</p>



<p></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Haare sind Identität. Ich habe mich tatsächlich stark über meine Haare identifiziert und auch wenn du heute noch alle fragst, die mich aus dieser Zeit kennen, würde wirklich der Großteil wahrscheinlich sagen: Sunni: &#8218;Basketball und irgendwie schöne, lange Haare.&#8216; Und klar, wenn das auf einmal weg ist, vor allem in diesem vulnerablen Alter, wo man nicht so ganz weiß, wohin mit sich.  Das war auf jeden Fall nicht so einfach. Aber ich habe mich dann sehr viel damit befasst und irgendwann auch gemerkt: Spannend, interessant: Ich habe mich sehr stark über mein Aussehen definiert. Heute würde ich sagen: Der Haarverlust hat mich politisiert.&#8220;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7082</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zitat Sunniva</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-sunniva/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 22:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://halbekatoffl.de/?p=7106</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Haare sind Identität. Ich habe mich früher viel über meine Haare identifiziert. Der Haarverlust hat mich politisiert.&#8220; Sunniva Ferri]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/sunniva-ferri-norwegen-italien/" data-type="URL" data-id="https://halbekatoffl.de/sunniva-ferri-norwegen-italien/">&#8222;Haare sind Identität. Ich habe mich früher viel über meine Haare identifiziert. Der Haarverlust hat mich politisiert.&#8220;</a></p><cite>Sunniva Ferri</cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7106</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Vassili Golod (UKR/ RUS): Journalismus im Kriegsgebiet, Stromausfall bei Robert Habeck &#038; Heulanfall beim Fechten</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/vassili-golod-ukraine-russland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2025 23:05:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[Vassili Golod ist Journalist, Auslandskorrespondent und seit 2023 Leiter des ARD-Studios in Kyjiw. Der 31-Jährige spricht im Podcast über das Arbeiten im Kriegsgebiet, was er von seinem kritischen Vater gelernt hat, Sicherheitstraining – und die Zeit, als er keine eigene Wohnung hatte. Was ihn seine Leidenschaft Fechten lehrte, warum er ständig Sakkos trägt – und wie der Machiavelli-Rap-und-Politik-Podcast mit Jan Kawelke seine Anfänge nahm.

Und dann gab's da noch einen Stromausfall bei "Robert Habeck …"

(03:10) Passkontrolle
(10:35) Klischee-Check
(26:30) Sehr aktive Kindheit in Bad Pyrmont: Ich zehre von meinen Erinnerungen
(35:20) Schulstreber, Identitätsfragen, Kritik vom Vater
(45:05) Journalismus: "Ich hab schon immer gerne geredet"
(1:00:00) Machiavelli Podcast: Rap, Politik &#038; Treffen aufm Klo
(1:05:23) Stromausfall bei "Robert Habeck"
(1:11:35) Arbeiten in der Ukraine: Sicherheitstraining, Luftalarm &#038; Therapie

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LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vassili Golod ist Journalist, Auslandskorrespondent und seit 2023 Leiter des ARD-Studios in Kyjiw. Der 31-Jährige spricht im Podcast über das Arbeiten im Kriegsgebiet, was er von seinem kritischen Vater gelernt hat, Sicherheitstraining – und die Zeit, als er keine eigene Wohnung hatte. Was ihn seine Leidenschaft Fechten lehrte, warum er ständig Sakkos trägt – und wie der Machiavelli-Rap-und-Politik-Podcast mit Jan Kawelke seine Anfänge nahm.</p>



<p>Und dann gab&#8217;s da noch einen Stromausfall bei &#8222;Robert Habeck …&#8220;</p>



<p>(03:10) Passkontrolle<br>(10:35) Klischee-Check<br>(26:30) Sehr aktive Kindheit in Bad Pyrmont: Ich zehre von meinen Erinnerungen<br>(35:20) Schulstreber, Identitätsfragen, Kritik vom Vater<br>(45:05) Journalismus: &#8222;Ich hab schon immer gerne geredet&#8220;<br>(1:00:00) Machiavelli Podcast: Rap, Politik &amp; Treffen aufm Klo<br>(1:05:23) Stromausfall bei &#8222;Robert Habeck&#8220;<br>(1:11:35) Arbeiten in der Ukraine: Sicherheitstraining, Luftalarm &amp; Therapie</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Beim Sicherheitstraining wird dir beigebracht, dass du zum Beispiel nicht einfach irgendwo durch Wald und Wiesen läufst, sondern gerade an Orten, wo kriegerische Handlungen waren oder die besetzt waren, da kann es sein, dass bestimmte Wege vermint sind. Da wird dir gezeigt, dass du eben vorsichtiger sein sollst. Dich auf festen Wegen bewegst und vor allem kriegst du da einfach ein Verständnis dafür, was es bedeutet, in einem Kriegs- und Krisengebiet zu arbeiten. Das ist etwas, was ich mir in der Form nicht vorstellen konnte. Und du lernst eben, dass es verschiedene Formen von Gefahren gibt, dass es kalkulierbare Risiken gibt, und, dass es Risiken gibt, die zu groß sind, um sie einzugehen.&#8220;</p><cite>Vassili Golod über das Arbeiten in der Ukraine</cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7031</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zitat Vassili</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-vassili/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2025 23:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://halbekatoffl.de/?p=7045</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Die Bedingungen, unter denen wir arbeiten, sind nicht &#8217;normal&#8216;. Dieser Krieg, in diesem Krieg zu leben, ist nicht normal. Ständig...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/vassili-golod-ukraine-russland/" data-type="podcast" data-id="7031">&#8222;Die Bedingungen, unter denen wir arbeiten, sind nicht &#8217;normal&#8216;. Dieser Krieg, in diesem Krieg zu leben, ist nicht normal. Ständig von Luftalarm umgeben zu sein, ist nicht normal. An Orte zu fahren, wo es noch gefährlicher ist, ist nicht normal.&#8220;</a></p><cite>Vassili Golod</cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7045</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Another Nguyen (VNM): Familienhelferin, Freiwilligendienst in Vietnam &#038; Roter Faden Musik</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/another-nguyen-vietnam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jan 2025 07:00:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[Another Nguyen ist der Künstlername von Ngoc Anh Nguyen. Doch bis sie sich traute, Sängerin zu werden, hat es eine Weile gedauert. Mit Frank spricht sie über zweisprachige Streits zu Hause, ihre deutsche Oma, fehlende Vorbilder und ihren Freiwilligendienst in Vietnam, der alles veränderte. Über ihre emotionale Erfahrung als Familienhelferin, wie sie ihren roten Faden im Leben entdeckte – und Schweine auf Mopeds.

(03:55) Passkontrolle
(07:30) Klischee-Check
(19:55) Deutsche Oma, Asia Imbiss &#038; Erstes Mal Rassismus
(31:20) Eltern: Zweisprachige Streits, Kontrolle &#038; Rebellion
(50:10) Studium, Freiwilligendienst in Vietnam &#038; Stammbaum-Tour
(1:09:20) Soziale Arbeit, Politisierung &#038; "Ich muss singen!"
(1:22:35) Asian-American Studies in LA, Familienhelferin im Vietnam-Team
(1:42:10) Becoming Another Nguyen: Sinneskrise, Werbekampagne, Motherland

*** Anzeige
Für alle 21- bis 30-Jährigen: Bewirb dich jetzt bis zum 20. Januar 2025 für ein ASA-Stipendium. ASA ermöglicht jungen Menschen zwischen 21 und 30 Jahren die Teilnahme an Projekten zu Nachhaltigkeitsthemen in Deutschland, Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa.  
https://asa.engagement-global.de/bewerbung.html
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SUPPORT:
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Paypal: frank@halbekatoffl.de
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Website: https://halbekatoffl.de 
Instagram: https://www.instagram.com/halbekatoffl/ 
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Another Nguyen ist der Künstlername von Ngoc Anh Nguyen. Doch bis sie sich traute, Sängerin zu werden, hat es eine Weile gedauert. Mit Frank spricht die Sozialarbeiterin über zweisprachige Streits zu Hause, ihre deutsche Oma, fehlende Vorbilder und ihren Freiwilligendienst in Vietnam, der alles veränderte. Über ihre emotionale Erfahrung als Familienhelferin, wie sie ihren roten Faden im Leben entdeckte – und Schweine auf Mopeds.</p>



<p>(03:55) Passkontrolle<br>(07:30) Klischee-Check<br>(19:55) Deutsche Oma, Asia Imbiss &amp; Erstes Mal Rassismus<br>(31:20) Eltern: Zweisprachige Streits, Kontrolle &amp; Rebellion<br>(50:10) Studium, Freiwilligendienst in Vietnam &amp; Stammbaum-Tour<br>(1:09:20) Soziale Arbeit, Politisierung &amp; &#8222;Ich muss singen!&#8220;<br>(1:22:35) Asian-American Studies in LA, Familienhelferin im Vietnam-Team<br>(1:42:10) Becoming Another Nguyen: Sinneskrise, Werbekampagne, Motherland</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Ich habe sehr viel über Migration, Diskriminierung und so weiter gelernt (im Studium), wo wodurch ich mein Leben viel besser einordnen konnte. Das, was ich früher als so einen schweren Rucksack empfunden habe, wie – irgendwie fühle ich mich so ungerecht behandelt oder ich fühle mich nicht komplett gesehen oder habe das Gefühl, es ist für mich schwer irgendwas zu erreichen –  konnte ich jetzt in einem Kontext sehen. </p><p>So, okay, ich bin eine Frau, ich habe Migrationshintergrund, habe Rassismus erlebt, meine Eltern hatten keine weiterführende Bildung, das heißt, sie konnten mich nie wirklich lenken. Und durch dieses Kontextualisieren habe ich mich nicht mehr so hilflos gefühlt.&#8220;</p><cite>Ngoc Anh Nguyen über die Studienzeit</cite></blockquote>



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<iframe class="youtube-player" width="700" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/VkrTooBsBPI?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent" allowfullscreen="true" style="border:0;" sandbox="allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox"></iframe>
</div></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7006</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zitat Another Nguyen</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-another-nguyen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jan 2025 06:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[„Es war wirklich einfach so eine schöne Reise zu merken, wie ich Teil sein kann von vietdeutschen Projekten.&#8220; Another Nguyen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/another-nguyen-vietnam/" data-type="podcast" data-id="7006">„Es war wirklich einfach so eine schöne Reise zu merken, wie ich Teil sein kann von vietdeutschen Projekten.&#8220;</a></p><cite>Another Nguyen</cite></blockquote>
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		<item>
		<title>Fetsum Sebhat (ERI): Eritreische Hausmusik, PxP-Festival &#038; Bildung als Währung &#124; Work-Edition</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/fetsum-sebhat-eritrea/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2024 13:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[LinkedIn]]></category>
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					<description><![CDATA[Fetsum Sebhat ist Sänger, Kulturaktivist und Kulturunternehmer. Der 48-Jährige spricht bei Halbe Katoffl über sein Aufwachsen im schwäbischen "Klein-Moskau" und Bella Italia, warum Erzählungen in Eritrea zu Musicals werden und wie es ist ein riesiges Charity-Musikfestival auf die Beine zu stellen. Über Future Skills, Hip Hop als Therapie und Bildung als Währung.

FESTIVAL: https://pxp.one/
FETSUM AUF LINKEDIN: https://de.linkedin.com/in/fetsum-sebhat-3266b75

(02:40) Passkontrolle
(05:50) Bewerbungsgespräch
(11:30) Klischee-Check
(15:20) "Klein Moskau" und Bella Italia: Meine erste Sprache war italienisch
(30:40) "Bei uns zuhause war Bildung die Währung"
(45:15) Musik als Rückzugsort: Musik war Therapie für mich
(1:05:20) Scham auf der Bühne und Singen in den USA
(1:16:55) PxP-Festival: Wir dürfen nicht ruhig sein
(1:30:30) Die vier Kernskills der Bildung

Diese Folge ist Teil der "Work-Edition" mit dem Schwerpunkt Arbeit. Sie wird unterstützt von LinkedIn.

SUPPORT:
Halbe Katoffl unterstützen: https://halbekatoffl.de/unterstuetzen/ 

Website: https://halbekatoffl.de 
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/
Instagram: https://www.instagram.com/halbekatoffl/]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Fetsum Sebhat ist Sänger, Kulturaktivist und Kulturunternehmer. Der 48-Jährige spricht bei Halbe Katoffl über sein Aufwachsen im schwäbischen &#8222;Klein-Moskau&#8220; und Bella Italia, warum Erzählungen in Eritrea zu Musicals werden und wie es ist ein riesiges Charity-Musikfestival auf die Beine zu stellen. Über Future Skills, Hip Hop als Therapie und Bildung als Währung.</p>



<p>Fetsum wird im November 1976 in Kairo geboren. Seine Eltern sind aus Eritrea. Mit anderthalb Jahren zieht die Familie weiter nach Rom. Wiederum zwei, drei Jahre später zieht Fetsum mit der Mutter nach Stuttgart. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Meine Mutter ist aus dem Krieg gekommen, aus einem anderen Land, ohne Mann, ohne Geld, ohne Arbeit, ohne alles. Und ich klopfe auf meinen Holzkopf: Alles ist gut gegangen. Was nicht heißt, dass es nicht auch Spuren hinterlassen hat.&#8220;</p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Bildung ist Währung</h2>



<p>Fetsum lebt mit der Mutter in ärmlichen Verhältnissen auf 39 Quadratmeter in einem Viertel, was &#8222;Klein Moskau&#8220; genannt wird, hat aber das Privileg, häufig nach Italien in den Urlaub zu seiner italienischen Ziehfamilie fliegen zu dürfen. Er pendelt fast buchstäblich zwischen den Welten und Milieus. Schon als Kind spricht Fetsum mehrere Sprachen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Bei uns zu Hause war Bildung immer wichtig. Da wurde nie von Geld gesprochen, sondern hol dir die bestmögliche Ausbildung, die du haben kannst, weil: Wir wissen ja nicht, wo wir morgen sind. Die Währung ist Bildung. Ein Diplom in Deutschland ist eine Währung in der Diaspora gewesen. Das ist der Schlüssel weltweit.&#8220;</p></blockquote>



<p>Fetsum ist ein lebhafter Jugendlicher: Klassensprecher aber auch Klassenclown, Fußballer – und er entdeckt die Musik, auch hier von diversen Einflüssen umgeben, von ägyptischen Balladen, italienischem Schlager, eritreischer Hausmusik oder amerikanischem Soul und Hip Hop. &#8222;Ich war einfach Musik-Fan, vielleicht ein bisschen mehr noch als ein Fan. Ich habe Musik extrem als Rückzugsort für mich empfunden. Wenn ich Musik angemacht habe, konnte ich echt eintauchen und abtauchen.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erstes Album und Wake-up-Call</h2>



<p>Ganz langsam traut er sich, auch eigene Musik zu machen. Rappen, Singen – doch erst mit rund 35, mit seinem ersten Album &#8222;Colors of Hope&#8220; spricht er laut aus, was er ist und sein will: Musiker. </p>



<p>Er tritt mit bekannten Künstlern wie Joy Denalane oder Max Herre auf, spielt in den USA und sieht: auch hier transportiert sich seine Musik. 2013 dann der Wake-up-Call. Bei zwei Schiffsunglücken vor der Küste der Mittelmeerinsel Lampedusa sterben innerhalb von wenigen Tagen mehr als 600 Menschen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Da sind voll viele Eritreer*innen und Kinder ertrunken. Für uns war das so: Das ist unsere Biografie ,das ist unsere Geschichte. Bloß wir hatten Glück – wir können nicht ruhig sein! Und das Beste, was uns eingefallen ist, war ein Musikfestival.&#8220;</p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">PxP-Festival: Peace by Peace</h2>



<p>Zusammen mit seinem Freund Teddy Tewelde stellen sie das PxP-Festival auf die Beine: 17 Music-Acts spielen am 5. Juni 2016 in der Berliner Waldbühne vor 22.000 Zuschauern. Seitdem hat sich das Festival noch ausgeweitet zu &#8222;Europas größtem Benefizfestival für Kinder&#8220;: Chancen- und Bildungsgerechtigeit stehen im Fokus. Teddy und Fetsum haben zwei weitere Bereiche der Brand gegründet, ein gemeinnütziger und bildungsfördernder Arm und eine Plattform, die andere Events berät und kuratiert. <a rel="noreferrer noopener" href="https://pxp.one/" target="_blank">https://pxp.one/ </a></p>
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		<title>Zitat Fetsum</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-fetsum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2024 13:30:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[„Bei uns zu Hause war Bildung immer wichtig. Da wurde nie von Geld gesprochen, sondern hol dir die bestmögliche Ausbildung,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/fetsum-sebhat-eritrea">„Bei uns zu Hause war Bildung immer wichtig. Da wurde nie von Geld gesprochen, sondern hol dir die bestmögliche Ausbildung, die du haben kannst, weil: Wir wissen ja nicht, wo wir morgen sind. Die Währung ist Bildung. Ein Diplom in Deutschland ist eine Währung in der Diaspora gewesen. Das ist der Schlüssel weltweit.“</a></p><cite>Fetsum Sebhat</cite></blockquote>
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		<item>
		<title>Stefanie Knaab (MAR): Almanisierung, Häusliche Gewalt &#038; Tarn-App</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/stefanie-knaab-marokko/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 09:50:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In dieser Folge spricht Frank mit Stefanie Knaab, Gründerin und Vorsitzende des Vereins „Gewaltfrei in die Zukunft“. Die Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, Betroffene von geschlechtsspezifischer Gewalt in der Paarbeziehung, vor allem bekannt unter Häuslicher Gewalt, dabei zu unterstützen, sich aus ihrer Situation zu befreien. Dazu haben sie in Kooperation mit Betroffenen, Behörden und Expert*innen bahnbrechende getarnte App entwickelt.

Steffi spricht über exotisierende Kommentare, die Almanisierung durch ihre Mutter, offene ADHS-Tabs, was sie in Südostasien gelernt hat und warum sie fast für eine einzige SMS 4000 Euro ausgegeben hätte. Über krasse Liebesbeweise, kosmische Zeichen und fehlende Frauenhäuser.

https://www.gewaltfrei-in-die-zukunft.de/
https://www.frauenhaus-suche.de/ 
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen https://www.hilfetelefon.de/ Die Telefonnummer ist 116016

(04:10) Passkontrolle
(06:35) Klischee-Check
(07:55) Eltern: 100% deutsch, 1000% marokkanisch
(14:50) ADHS, Egoshooter &#038; "Meine Mutter hat versucht, mich zu almanisieren"
(35:30) Prägende Monate: Selbstfindungsphase in Südostasien
(47:00) Australien: YOLO, Schluss per SMS &#038; Milchstraße
(56:40) Beziehungsgewalt, krasse Liebesbeweise &#038; Briefe an sich selbst
(1:06:00) Mann in der Bar, Urknall, Trauerphase 
(1:20:15) App-Idee: "Nicht sexy" und fehlende Frauenhausplätze
(1:45:30) Notfalltasche, Digitale Trennung &#038; Gewaltdokumentation

SUPPORT:
Halbe Katoffl unterstützen: 
https://halbekatoffl.de/unterstuetzen/ 
Paypal: frank@halbekatoffl.de
Steady: https://steadyhq.com/de/halbekatoffl/about
Überweisung/ Dauerauftrag: Schreib an frank@halbekatoffl.de &#124; Stichwort: KONTO

Website: https://halbekatoffl.de 
Instagram: https://www.instagram.com/halbekatoffl/ 
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Stefanie Knaab ist Gründerin und Vorsitzende des Vereins „Gewaltfrei in die Zukunft“. Die Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, Betroffene von geschlechtsspezifischer Gewalt in der Paarbeziehung, vor allem bekannt unter Häuslicher Gewalt, dabei zu unterstützen, sich aus ihrer Situation zu befreien. Dazu haben sie in Kooperation mit Betroffenen, Behörden und Expert*innen eine bahnbrechende getarnte App entwickelt.</p>



<p>Steffi spricht in dieser Folge von Halbe Katoffl über exotisierende Kommentare, die Almanisierung durch ihre Mutter, offene ADHS-Tabs, was sie in Südostasien gelernt hat und warum sie fast für eine einzige SMS 4000 Euro ausgegeben hätte. Über krasse Liebesbeweise, kosmische Zeichen und fehlende Frauenhäuser.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Checkliste der Almanisierung</h2>



<p>Stefanie wird im Sommer 1990 in Kempen am Niederrhein geboren. Ihre Eltern sind zu 100% deutsch (Vater) und zu 1000% marrokanisch (Mutter) – so zumindest gibt es Stefanie schmunzelnd an. In ihrer Kindheit spürt sie früh, dass sie &#8222;anders&#8220; ist. In ihrem Ort ist sie das einzige Kind mit sichtbarem Migrationshintergrund. </p>



<p>Stefanie ist ein wildes Kind. Ihr wird ADHS diagnostiziert. Ihre Eltern versuchen alles, um sie zu beschäftigen: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Meine Mutter hat gefühlt so eine Checkliste gehabt mit Dingen, die Deutsche machen. Und die hat die so abgecheckt für mich. Also ich war Messdienerin. Ich war im Kirchenchor. Ich war Funke-Mariechen. Sie hat versucht mich zu almanisieren.&#8220; </p></blockquote>



<p>Doch nichts fruchtet so richtig. In der Jugend widmet sich Stefanie vor allem darin, Egoshooter zu spielen. &#8222;Das war so die einzige Möglichkeit, dass mein Gehirn mal wirklich still war, weil es war so reizüberflutet mit Geräuschen und mit Taktik und was die anderen gesagt haben.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Häusliche Gewalt und Tarn-App</h2>



<p>Stefanie spürt, dass sie eine &#8222;Wut auf die Welt&#8220; hat, eine Rastlosigkeit und was Suchendes. Nach der Schule und ihrem ersten Job geht sie auf Selbstfindungsreise nach Südostasien. Es werden prägende Monate, ohne Plan, mit viel Zeit, Dinge zu verarbeiten. Sie lernt einen Mann kennen, dem sie nach Australien folgen will. Doch als sie dorthin reist – nachdem sie alle Zelte in Berlin, wo sie mittlerweile wohnt,  abgebrochen hatte – macht er Schluss – per SMS. Stefanie bleibt trotzdem neun Monate.</p>



<p>Nach ihrer Rückkehr nach Berlin und ihrer Aufnahme des dualen Studiums lernt sie einen weiteren Mann kennen, mit dem sie eine Beziehung eingeht. Die Erfahrungen aus dieser Beziehung, in der sie mehrfach Gewalt erfährt, ist ein Auslöser dafür, dass sie später den Verein <a rel="noreferrer noopener" href="https://gewaltfrei-in-die-zukunft.de/" target="_blank">&#8222;Gewaltfrei in die Zukunft&#8220;</a> gründet und eine <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.gewaltfrei-in-die-zukunft.de/app" target="_blank">Tarn-App für Frauen</a> entwickelt. </p>



<p>&#8222;Dieser Neuanfang, das ist für mich so das Davor und Danach, mein Leben davor und mein Leben danach, weil das ja eigentlich der Urknall meiner weiteren Lebensgeschichte ist. Ohne diese Erfahrung, ohne das, was passiert wäre, weiß ich nicht, ob ich diese App gemacht hätte. Ich bin 99 Prozent sicher, dass ich es nicht gemacht hätte.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Häusliche Gewalt ist nicht sexy&#8220;</h2>



<p>Seit der Entwicklung der Tarn-App ist Stefanie auf der Suche nach weiteren Finanzierungs- und Verbreitungsmöglichkeiten: Derzeit ist die App – die geschützt verteilt wird und nicht im App-Store erhältlich ist – nur in Berlin und in Teilen Niedersachsens zugänglich.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Wir haben es geschafft, dieses Thema vom Thema Frauen und Familie, hochzupushen auf nationales Sicherheitsthema. Und trotzdem ist es nicht sexy genug, weil das Thema ist unangenehm. Wenn man sich anschaut, jede dritte Frau ist im Laufe ihres Lebens betroffen, könnte man im Umkehrschluss sagen, jeder dritte Mann ist in einer gewissen Form Gewalttäter. Und das hat die andere Hälfte der Bevölkerung – wenn man jetzt in binären Geschlechterformen denkt – ja ein Problem mit.</p></blockquote>



<p><a href="https://gewaltfrei-in-die-zukunft.de/">https://gewaltfrei-in-die-zukunft.de/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Zitat Stefanie</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-stefanie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 09:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Warum hat sie sich nicht schon früher getrennt? Jede, die schon mal von Beziehungsgewalt betroffen war, hat die Frage schon...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/stefanie-knaab-marokko/">&#8222;Warum hat sie sich nicht schon früher getrennt? Jede, die schon mal von Beziehungsgewalt betroffen war, hat die Frage schon mal gehört. Ich kann das nachvollziehen, aber ich habe noch nie jemanden fragen hören: Warum hat er dir denn Gewalt angetan? Dieser Aspekt von Schuldzuweisung ist in unserer Gesellschaft relativ spannend, weil niemand dem Täter die Schuld gibt.&#8220;</a></p><cite>Stefanie Knaab</cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Ana Alvarez (CRI): Migrapreneur, German Bureaucracy &#038; Caring about Humans &#124; Work-Edition (engl.)</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/ana-alvarez-costa-rica/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Nov 2024 22:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[LinkedIn]]></category>
		<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[Ana Alvarez had already built a remarkable career in her home Country Costa Rica when coming to Germany. But here she quickly realized that she was a “nobody”. After humiliating appointments at the german Job-Centers she did what she knew best: She went to (net) work. An in depth conversation about migrant resilience, german bureaucracy, why it’s so hard to stop caring and what she would have loved to know before she founded Migrapreneur.

https://app.migrapreneur.org/

(02:50) Passport Control
(09:40) Job Interview
(13:55) Cliché-Check 
(21:25) Childhood in Costa Rica, Lying for Work, Ministry of Finance
(32:55) Humbled, Humiliated, Depressed – Welcome to Germany
(51:30) Migrants becoming entrepreneurs: good idea or mistake?
(1:15:00) "I care about Humans"

This episode is part of the “Work Edition” Series which focusses on work. It is supported by LinkedIn.

SUPPORT:
Halbe Katoffl unterstützen: https://halbekatoffl.de/unterstuetzen/ 

Website: https://halbekatoffl.de 
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/
Instagram: https://www.instagram.com/halbekatoffl/]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ana Alvarez had already built a remarkable career in her home Country Costa Rica when coming to Germany. But here she quickly realized that she was a “nobody”. After humiliating appointments at the german Job-Centers she did what she knew best: She went to (net) work. An in depth conversation about migrant resilience, german bureaucracy, why it’s so hard to stop caring and what she would have loved to know before she founded Migrapreneur.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Focus on the Dream</h2>



<p>Ana loves her passport. She adores the animals on it. &#8222;That&#8217;s so Costa Rica&#8220;, she says smiling. Born on the 4th of Dec in San José in 1984, the capital, she recalls the times when she dreamt of going to University. Early on she was focused to make her dream come true in a country where professional female success ist still hard to achieve. It was her mother who always encouraged her to <em>not</em> follow her (the mother&#8217;s) path and keep pursuing financial independence. </p>



<p>At the age of 17 she accidentally found her way to the ministry of finance, first as a volunteer in the press office, then later she became the Press and PR officer in charge. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;All I knew was how to make money and how to survive by my own.&#8220;</p></blockquote>



<p>When she was 23/ 24 she married a german Man for a Visa. But it wasn&#8217;t for her to go to Germany, it was for him to stay in Costa Rica. Ana worked at the United World College as a Development Coordinator, an experience that has shaped her to this day: Being around people from all over the world every day showed her the beauty of true diversity and a sense of global community.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Here I was a nobody&#8220;</h2>



<p>But in 2015 when she moved to Germany she saw her life so far shattered in pieces. At the German Job Center she was told that with her CV she won&#8217;t find a job. She was shocked, humiliated and devastated. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;I was lost, because here I was nobody. Nothing I did &#8211; my career, my experiences – everything I did back home mattered to anybody.&#8220;</p></blockquote>



<p>She soon realized that migrants not only have a difficult time to get employed but also face extremely high obstacles to found theirs own companies. In 2016, against all odds, she founded the Migration Hub Network, in 2020 United Actions e.V. and later in 2021 Migrapreneur. Her approach: Hosting meet ups, events and gatherings for migrants and also &#8222;bridging the gap for migrants and the entrepreneurial ecosystem&#8220;. Migrapreneur focusses to help migrants to navigate the often complicated and non-transparent bureaucratic hurdles to become an entrepreneur in this country.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;I care about humans&#8220;</h2>



<p>Even if her work can be very fulfilling, being an entrepreneur ist also exhausting at times, Ana explains. But her goal is to give migrants back their dignity. Her message to those who already made it: &#8222;Don’t close the door but see opportunity!&#8220; And her answer on why she keeps leading people through the tiring bureaucratic jungle comes from the heart.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;It&#8217;s a sense of responsibility, we all should have, I care about humans. People are missing out because happiness comes from people. It&#8217;s just the right thing to do.&#8220;</p></blockquote>



<p><a rel="noreferrer noopener" href="https://app.migrapreneur.org/" target="_blank">https://app.migrapreneur.org/</a></p>



<p><em>This episode is part of the “Work Edition” Series which focusses on work. It is supported by LinkedIn.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Zitat Ana</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-ana/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Nov 2024 22:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://halbekatoffl.de/?p=6942</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;I was lost, because here I was nobody. Nothing I did &#8211; my career, my experiences – everything I did...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/ana-alvarez-costa-rica">&#8222;I was lost, because here I was nobody. Nothing I did &#8211; my career, my experiences – everything I did back home mattered to anybody.&#8220;</a></p><cite>Ana Alvarez</cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Danny Lee (KOR): Modeln in Asien, Hollywood-Setrunner &#038; Corona-Crash</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/danny-lee-korea/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2024 22:55:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danny Lee wollte eigentlich immer zum Film. Doch eine Begegnung mit dem koreanischen Superstar Rain brachte ihn zum Modeln. Jahrelang tingelt Danny durch asiatische Länder und lebt einen "Lifestyle, der süchtig macht": Reisen, Aufmerksamkeit, Daten – bis Corona für den Crash sorgt. Mit Frank spricht Danny sehr offen über Drehen mit Kate Winslet, zerrissene Flugtickets und Scheitern in der Öffentlichkeit. Über Schönheitsideale in Asien, radikale Entscheidungen und seine Depression.

Instagram: @dannylee.de

(03:20) Passkontrolle
(07:35) Klischee-Check
(16:30) Große Träume, Dunkles Kapitel Schule &#038; Kyopo.com
(37:50) Koreareise &#038; Zivildienst
(46:00) RTL, ZDF &#038; Hollywood-Oscar-Performance
(1:02:10) "Ich dachte, es gibt keine Limitierung!"
(1:12:00) Modeln in Korea: Fashionshow mit Rain
(1:20:40) "Ein Lifestyle, der süchtig macht!"
(1:35:00) Corona-Crash &#038; Depression
(1:53:00) Therapie, Intuition &#038; Psychosomatische Beschwerden
(2:13:15) "Ich bin wieder zurück: Filmmaking"

SUPPORT:
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Paypal: frank@halbekatoffl.de
Steady: https://steadyhq.com/de/halbekatoffl/about
Überweisung/ Dauerauftrag: Schreib an frank@halbekatoffl.de &#124; Stichwort: KONTO

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LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Danny Lee wollte eigentlich immer zum Film. Doch eine Begegnung mit dem koreanischen Superstar Rain brachte ihn zum Modeln. Jahrelang tingelt Danny durch asiatische Länder und lebt einen &#8222;Lifestyle, der süchtig macht&#8220;: Reisen, Aufmerksamkeit, Daten – bis Corona für den Crash sorgt. Mit Frank spricht Danny sehr offen über Drehen mit Kate Winslet, zerrissene Flugtickets und Scheitern in der Öffentlichkeit. Über Schönheitsideale in Asien, radikale Entscheidungen und seine Depression.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Ich hatte immer große Träume!&#8220;</h2>



<p>Danny wird im Mai 1985 in Wiesbaden geboren. Sein Vater ist Deutscher, seine Mutter Koreanerin. Mit seinem älteren Bruder wächst er zunächst bei seinen deutschen Großeltern auf.</p>



<p>Schon früh will Danny raus in die große weite Welt – auch wenn er als Kind große Ängste hatte, alleine irgendwohin zu gehen. &#8222;Ich hatte immer große Träume!&#8220; Die Schule hingegen empfindet er als einengend und bis zur Oberstufe als dunkles Kapitel. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Drehen mit Kate Winslet</h2>



<p>Danny geht nach Köln, um Zivildienst zu machen, aber auch um seinem Traum Film näherzukommen. Er arbeitet als Setrunner bei einer Daily Soap und bewirbt sich bei Filmschulen – die ihn allerdings ablehnen. Langsam arbeitet er sich hoch, darf bei immer größeren Produktionen mitwirken. Ein Highlight: Setrunner beim Hollywoodfilm &#8222;Der Vorleser&#8220; mit Kate Winslet.</p>



<p>Bei dem Dreh zu &#8222;Ninja Assasin&#8220; begegnet er dem koreanischen Superstar Rain, der ihm lose Support anbietet. Danny folgt seiner Intuition und geht nach Korea. Er hat drei Monate eine gute Zeit, aber Kontakt zu Rain kommt nicht zustande.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Dann habe ich aus einem Impuls heraus das Ticket zerrissen. Und plötzlich hat mein Herz angefangen zu rasen, weil jetzt gibts kein Zurück mehr. Das war so der Moment von Point of no Return und ich so: Fuck!&#8220;</p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Wildes Model-Leben in Asien</h2>



<p>Nach dieser impulsiven Entscheidung erlebt Danny einen rasanten Aufschwung: privat und beruflich läuft es unfassbar gut. Er rutscht ins Modelbusiness, tingelt von Land zu Land in Asien, verdient gutes Geld und dreht Werbungen und läuft Fashion Shows. Er genießt die Aufmerksamkeit, das Reisen, das Daten. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Ich hab mich nie gefühlt, als wäre ich special, aber plötzlich bist du special. Verdienst Geld (mit Modeln), wirst alle drei Monate in eine neues Land geschickt und kannst dir das Land sogar aussuchen. Die Welt steht dir plötzlich offen. Der Lifestyle ist süchtig machend. Und es ist schwierig, wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen, wenn du so ein Highlife hattest. Das war bei mir auch eine schwierige Phase, die dann durch Corona erzwungen wurde. Glücklicherweise.&#8220;</p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading"> Corona-Crash und Depression</h2>



<p>Mit Corona folgt der Crash. Umzug nach Deutschland, Beziehungs-Aus, keine Jobs, kein Verdienst, keine Rücklagen, Wohnen beim Mama. Was folgt, sind Depression mit Suizidgedanken. &#8222;Es hat mich konsumiert. Ich konnte das Gefühl nicht abschütteln.&#8220; Doch mit familiärer Hilfe schafft er es wieder raus aus der Depression und widmet sich jetzt wieder dem Filmemachen zu. Sein Ziel ist es, einen Film über die Kyopo-Community zu drehen.</p>
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		<title>Zitat Danny</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-danny/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2024 10:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ich hab mich nie gefühlt, als wäre ich special, aber plötzlich bist du special. Verdienst Geld (mit Modeln), wirst alle...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/danny-lee-korea/" data-type="podcast" data-id="6892">&#8222;Ich hab mich nie gefühlt, als wäre ich special, aber plötzlich bist du special. Verdienst Geld (mit Modeln), wirst alle drei Monate in eine neues Land geschickt und kannst dir das Land sogar aussuchen. Die Welt steht dir plötzlich offen. <a href="https://halbekatoffl.de/danny-lee-korea/">Der Lifestyle ist süchtig machend.</a>&#8222;</a></p><cite>Danny Lee</cite></blockquote>
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		<title>Philip Ibrahim (ETH): Hotel-Nerd, Deutsche Gastfreundschaft &#038; Toilettentipps</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/philip-ibrahim-aethiopien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 22:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[LinkedIn]]></category>
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					<description><![CDATA[Philip Ibrahim ist General Manager von "The Social Hub" in Berlin, einem Hotel-Co-Working-Space-Eventlocation-Hybrid am Alexanderplatz. Im Podcast spricht Phil über Deutsche Gastfreunschaft, seinen Schwaben-Patriotismus, Reisen nach Äthiopien und wie er mit Kritik von Gäst*innen umgeht. Über Hotel Do’s and Don’ts, überflutete Bäder, unnütze Tagesdecken, wichtige Tattoos und: ja Kuhkacke.

https://www.thesocialhub.co/de/

(03:25) Passkontrolle
(06:00) Bewerbungsgespräch
(12:50) Klischee-Check
(18:10) Aufwachsen in Stuttgarts Speckgürtel
(29:50) Äthiopien: Ich bin immer Tourist
(34:00) Beruf Hotelier: Mir ist wichtig dass Leute happy sind
(43:15) Arbeiten im Tschad, Stullenbuch &#038; die vier M's
(1:01:00) The Social Hub: Was bedeutet nein?
(1:08:35) Urlaub machen: Hotel-Nerd, KEIN Digital Detox &#038; größtes Ärgernis
(1:19:10) Nachwuchsproblem &#038; mangelnde Diversität in der Hotelbranche

Diese Folge ist Teil der "Work-Edition" mit dem Schwerpunkt Arbeit. Sie wird unterstützt von LinkedIn.

SUPPORT:
Halbe Katoffl unterstützen: https://halbekatoffl.de/unterstuetzen/ 

Website: https://halbekatoffl.de 
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/
Instagram: https://www.instagram.com/halbekatoffl/]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Philip Ibrahim ist General Manager von &#8222;The Social Hub&#8220; in Berlin, einem Hotel-Co-Working-Space-Eventlocation-Hybrid am Alexanderplatz. Im Podcast spricht Phil über seinen Schwaben-Patriotismus, seine Reisen nach Äthiopien und wie er mit Kritik von Gäst*innen umgeht. Über Hotel Do’s and Don’ts, überflutete Bäder, unnütze Tagesdecken, wichtige Tattoos und: ja Kuhkacke.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aufwachsen im Schwabenland</h2>



<p>Phil wird im September 1979 in Stuttgart geboren. Sein Vater kommt aus Äthiopien, seine Mutter ist Deutsche. Seine Eltern trennen sich früh. Phil wandelt zwischen Speckgürtel und Innenstadt, zwischen Landarbeit und urbanen Einflüsse, zwischen äthiopischer Familie und schwäbischen Verwandten. &#8222;Ich hatte ein tolles Elternhaus.&#8220; </p>



<p>Er hilft seinem schwäbischen Großvater, früh bei der Landarbeit, spielt in seiner Freizeit leidenschaftlich Basketball. Den Zivildienstleistend leistet er in einer Jugendherberge ab – und die Arbeit gefällt ihm. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Mit diesem Jahr Zivi habe ich gelernt: Es macht mir nichts aus, Toiletten zu putzen. Es macht mir nichts aus, hinter anderen Menschen herzukehren oder für andere Frühstück zu machen. Es macht mir nichts aus, jemanden glücklich zu machen oder jemanden einzuchecken. Es macht mir auch nichts aus, im Nachtdienst auf dem Feldbett zu schlafen für den einen Gast, der vielleicht um zwei oder drei Uhr noch an die Tür klopft. Das macht mir alles nichts aus – und da habe ich gemerkt: Krass, das ist so ein bisschen meins.&#8220;</p></blockquote>



<p>Mit 18/ 19 reist er nach Äthiopien, auf den Spuren der Vergangenheit, wie er sagt. Über die Heimat seines Vaters sagt er: &#8222;Ich bin immer Tourist, egal wieviel Leute da meiner Familie angehören.&#8220; Da er die Sprache nicht beherrsche, fühle er sich immer ein bisschen außen vor, auch wenn das sein Ursprung sei. </p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Mir ist wichtig dass Leute happy sind&#8220;</h2>



<p>Seine Hotelkarriere startet er bei Accor, wo er auch 18 Jahre verbringt. Zwischendrin ist er sogar für Kempinski im Tschad tätig. Phil ist gerne Gastgeber: &#8222;Mir ist wichtig dass Leute happy sind.&#8220; Dabei ist er sich darüber bewusst, dass man nie alle zufrieden stellen könne. &#8222;Wir machen Business für 80 Prozent der Leute. Wenn wir die abholen und glücklich machen, haben wir viel richtig gemacht.&#8220; Kritik vom Gast sei immer legitim – nur gneereller Respekt sei ihm wichtig. Entscheidend für ihn als Dienstleister sei, wie man mit der Kritik umgehe: Welches Gefühl gibst du ihm?</p>



<p>2019 übernimmt er &#8222;The Student Hotel&#8220; in Berlin, das mittlerweile &#8222;<a href="https://www.thesocialhub.co/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The Social Hub</a>&#8220; heißt. Hier gibt es diverse Wohn- und Arbeitsformen: Studierenden-WGs, Co-Workings Space, Unterkünfte für kürzere oder längere Phasen, einen Fitnessraum, einen Innenhof für Events, einen Friseur, sogar ein Musik- und Podcaststudio. Phil geht gerne zur Arbeit, er sei ein Hotel-Nerd.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Du musst nach den vier M&#8217;s leben: Man muss Menschen mögen. Ich arbeite in meinem Hobby!&#8220;</p></blockquote>



<p>Aber er sieht auch die Nachwuchsprobleme in der Hotel- und Gastrobranche, auch an Diversität mangelt es – gerade in Führungspositionen. &#8222;Die Zeiten haben sich geändert: Heute muss man sich um Talente bemühen.&#8220;</p>



<p>Weitere Themen: Tagesdecken-Hass, überflutete Bäder, Toilettentipss für Tourist*innen, warum er gegen Digital Detox ist im Urlaub ist und welche drei Menschen er auf seinen Körper tätowiert hat.</p>



<p><em>Diese Folge ist Teil der &#8222;Work-Edition&#8220; mit dem Schwerpunkt Arbeit. Sie wird unterstützt von LinkedIn.</em></p>
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		<title>Zitat Phil</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-phil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 22:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;In der Hotelbranche musst du nach den vier M&#8217;s leben: Man muss Menschen mögen. Ich arbeite in meinem Hobby!&#8220; Philip...]]></description>
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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/philip-ibrahim-aethiopien">&#8222;In der Hotelbranche musst du nach den vier M&#8217;s leben: Man muss Menschen mögen. Ich arbeite in meinem Hobby!&#8220;</a></p><cite>Philip Ibrahim</cite></blockquote>
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		<item>
		<title>Lamin Leroy Gibba (GMB): Polizeikontrollen, Teenie-Struggle &#038; Schwarze Früchte</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/lamin-leroy-gibba-gambia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 22:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lamin Leroy Gibba ist Schauspieler, Autor und Produzent. Im Podcast erzählt er, wie ihn Polizeikontrollen schon in jungen Jahren prägten, warum er seine Pubertät nicht noch mal erleben möchte – und wie er es geschafft hat, seine Dramedy-Serie "Schwarze Früchte" zu produzieren. Über Castingshow-Vibes in New York, Side-Character-Gefühle und Impro im Kindergarten.

SCHWARZE FRÜCHTE: https://www.daserste.de/unterhaltung/serie/schwarze-fruechte/trailer-schwarze-fruechte-100.html

(03:00) Passkontrolle
(05:05) Klischee-Check
(16:35) Impro &#038; Performing als Kind: „Mein Ding war immer das Spielen“
(32:35) Schwarzsein, Queerness, Pubertät – "Allein im Struggle"
(44:00) Castingshow-Vibes in NYC
(51:55) Zurück in Deutschland: Kellnern und Berlinale
(1:06:15) Schwarze Früchte: Showrunner, Cringe Comedy &#038; Details

SUPPORT:
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Überweisung/ Dauerauftrag: Schreib an frank@halbekatoffl.de &#124; Stichwort: KONTO

Website: https://halbekatoffl.de 
Instagram: https://www.instagram.com/halbekatoffl/ 
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Lamin Leroy Gibba ist Schauspieler, Autor und Produzent. Im Podcast erzählt er, wie ihn Polizeikontrollen schon in jungen Jahren prägten, warum er seine Pubertät nicht noch mal erleben möchte – und wie er es geschafft hat, seine Dramedy-Serie &#8222;Schwarze Früchte&#8220; zu produzieren. Über Castingshow-Vibes in New York, Side-Character-Gefühle und Impro im Kindergarten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Prägende Polizeikontrollen</h2>



<p>Lamin wird im April 1994 in Münster geboren. Sein Vater ist aus Gambia, seine Mutter Deutsche. Doch Lamin bleibt nicht lange in der Studentenstadt, er wächst in St. Pauli auf. Schon früh bemerkt Lamin, dass sein Schwarzer Vater, der auch afrikanisch gelesen wird, des Öfteren ohne Zutun in Polizeikontrollen gerät. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Es macht natürlich was mit dir, wenn du als 5-, 6-Jähriger neben deinem Vater stehst und immer wieder sechs Polizisten auf ihn zukommen und nach dem Pass fragen. Das vergisst man nicht und versteht: It shoulnd&#8217;t be happening.&#8220;</p></blockquote>



<p>Lamins Eltern trennen sich und sein Leben spielt sich in Bremen und Hamburg ab, er pedelt zwischen Städten, Milieus und Communitys. </p>



<p>Sein Ding, so sagt Lamin mit einem Schmuzeln, sei immer das Spiele gewesen. &#8222;Geschichte erzählen – das habe ich immer gemacht.&#8220; Ob als junges Kind Impro-Theater im Kindergarten oder Performen vor den Eltern, Lamin mag die Bühne.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Feedback von Außen</h2>



<p>Als Teenager jedoch hat er eine schwere Zeit. Er bemerkt, dass die Außenwahrnehmung von ihm, die ihm gespiegelt wird, ihn als &#8222;anders&#8220; definiert. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Es hat (bei mir) mit Schwarzsein und Queerness zu tun, dass du als Jugendlicher viel Feedback von Außen bekommst, dass etwas mit dir nicht stimmt. Natürlich hinterfragt man sich da. Ist genervt, sichtbar zu sein, gleichzeitig aber auch unsichtbar. So komplett internalisiert habe ich das nicht, aber es war etwas, dass sich durch mein Leben zog.&#8220;</p></blockquote>



<p>Gerade im Aufwachsen fühlt er den Struggle. Während andere daten, fühlt er sich wie ein namenloser Side-Character, der nur aus dem Hintergrund zuschaut und nicht mitmischt. &#8222;Ich habe mich sehr allein gefühlt.&#8220; Umso interessanter findet er es jetzt, sich mit anderen queeren Menschen über diese bestimmte Zeit auszutauschen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Schwarze Früchte&#8220; bei ARD</h2>



<p>Lamins größter Traum ist, in New York Schauspiel zu studieren – was auch nach einigen Anlaufschwierigkeiten klappt. Nach vier Jahren kehrt er nach Deutschland zurück – was er selbst nicht für möglich gedacht hatte – aber er hat die Vision, seine eigene Serie produzieren zu lassen. Auch das klappt. Im Oktober 2024 läuft seine achtteilige Serie <a href="https://www.daserste.de/unterhaltung/serie/schwarze-fruechte/trailer-schwarze-fruechte-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Schwarze Früchte&#8220; in der ARD-Mediathek</a>.</p>
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		<item>
		<title>Zitat Lamin</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-lamin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 22:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Es hat (bei mir) mit Schwarzsein und Queerness zu tun, dass du als Jugendlicher viel Feedback von Außen bekommst, dass...]]></description>
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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;<a href="https://halbekatoffl.de/lamin-leroy-gibba-gambia">Es hat (bei mir) mit Schwarzsein und Queerness zu tun, dass du als Jugendlicher viel Feedback von Außen bekommst, dass etwas mit dir nicht stimmt. Natürlich hinterfragt man sich da. Ist genervt, sichtbar zu sein, gleichzeitig aber auch unsichtbar. So komplett internalisiert habe ich das nicht, aber es war etwas, dass sich durch mein Leben zog.&#8220;</a></p><cite>Lamin Leroy Gibba</cite></blockquote>
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		<item>
		<title>Christiana Bukalo (Staatenlos): Kategorielosigkeit, Schul-Liebe &#038; Traumatische Flugreise &#124; Work-Edition</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/christiana-bukalo-staatenlos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2024 21:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[LinkedIn]]></category>
		<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[Christiana Bukalo ist Sozialunternehmerin und Co-Gründerin von Statefree e.V. Der Verein setzt sich für Menschen ohne geklärte Staatsangehörigkeit ein. Christiana hat keinen (deutschen) Pass, obwohl sie in München geboren ist. Warum sie nicht mal eine Geburtsurkunde besitzt, weshalb sie die Schule geliebt hat und wie ihre erste Flugreise verlief, erzählt sie im Gespräch mit Frank.

https://statefree.world/ 

(02:50) Passkontrolle
(10:15) Bewerbungsgespräch
(13:55) Klischee-Check
(17:50) "Meine Erinnerungen gehen von dunkel zu hell"
(23:00) "Ich habe die Schule geliebt"
(40:25) Teenager-Life: Party, Kirche und krasse Kontraste
(50:30) Identität &#038; Staatsbürgerschaft, Traumatische Reise und das Wort "Misere"
(1:01:30) Statefree: 117.000 in Deutschland sind staatenlos
(1:25:10) Dinge, die Staatenlose nicht machen können

Diese Folge ist Teil der "Work-Edition" mit dem Schwerpunkt Arbeit. Sie wird unterstützt von LinkedIn.

SUPPORT:
Halbe Katoffl unterstützen: https://halbekatoffl.de/unterstuetzen/ 

Website: https://halbekatoffl.de 
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/
Instagram: https://www.instagram.com/halbekatoffl/]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Christiana Bukalo ist Sozialunternehmerin und Co-Gründerin von Statefree e.V. Der Verein setzt sich für Menschen ohne geklärte Staatsangehörigkeit ein. Christiana hat keinen (deutschen) Pass, obwohl sie in München geboren ist. Warum sie nicht mal eine Geburtsurkunde besitzt, weshalb sie die Schule geliebt hat und wie ihre erste Flugreise verlief, erzählt sie im Gespräch mit Frank.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Staatenlosigkeit wird vererbt</h2>



<p>30 Jahre ist Christiana alt. Sie hat noch nie einen Pass besessen. 1994 wird sie in München geboren. Ihre Eltern waren aus einem westafrikanischem Land nach Deutschland gekommen. Doch da sie keine Papiere dabei hatten, blieb ihre Staatsangehörigkeit ungeklärt – bis heute. Und da in Deutschland das Abstammungsprinzip herrscht, ist deutsch von Geburt aus nur jemand, der auch deutsche Eltern hat. Und damit ist auch Christiana staatenlos.</p>



<p>Zunächst lebt die Familie einem &#8222;Asylheim&#8220;, wie es damals hieß. Christiana darf nicht in den Kindergarten gehen. Erst nach Jahren können sie in eigene vier Wände ziehen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Da ändern sich meine Erinnerungen von dunkel zu hell.&#8220;</p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Von dunkel zu hell</h2>



<p>In der Schule wird es noch heller. Denn Christiana liebt die Schule und hat riesigen Spaß am Lernen. &#8222;Da konnte ich zum ersten Mal Sachen machen und man hatte Raum und soviel Platz!&#8220; Als Teenager engagiert sie sich ehrenamtlich in der Kirche, organisiert Events und erfährt, wie es ist, wirksam zu sein und gefördert zu werden. Aber sie erlebt auch schwere Momente: &#8222;Wenn alle deine Freunde in den Bus steigen, um nach Spanien zu fahren, aber du nicht mit darfst, weil du keinen Pass hast.&#8220;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Ich musste für meine mentale Gesundheit, den Wert eines Passes runterschrauben, weil ich irgendwann gemerkt habe, dass ich hinterfrage, ob es sinnvoll ist, dass ich auf der Welt bin. Wegen etwas, dass einfach nur erfunden wurde. Daher ist es nicht mehr der eine große Traum. Viele wünschen sich, dass sie nicht staatenlos sterben. Ich wünsche es mir auch, aber wenn es doch passieren sollte, wünsche ich mir, dass ich trotzdem mein Leben als wertvoll betrachtet habe.&#8220;</p></blockquote>



<p>Die Barrieren für staatenlose Menschen sind vielfältig. Als Christiana mit der Schule fertig ist, darf sie beispielsweise nicht an einer staatlichen Universität studieren. Sie muss sich an einer privaten Uni einschreiben. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit Reiseausweis abgewiesen</h2>



<p>Mit 18 erhält sie einen &#8222;Reiseausweis&#8220;, mit dem sie zwar ins Ausland reisen darf – aber es nicht gesichert ist, dass sie auch ins Reiseland reingelassen wird. Als sie nach Marokko fliegt, wird sie am Flughafen abgewiesen und darf nicht einreisen. Nach 20 Stunden Aufenthalt im Flughafen wird sie wieder in ein Flugzeug nach Deutschland gesetzt – eine traumatische Erfahrung.</p>



<p>Diese Erfahrung aber ist ein Schlüsselmoment für die Gründung von Statefree e.V.  Denn danach stößt sie bei der Recherche nach einer Zahl vom Statistischen Bundesamt. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Damals waren 117.000 Menschen ohne Staatsangehörigkeit – und ich war so: What?! Und da war dann das Verständnis: Es bin nicht nur ich, sondern es ist ein strukturelles Problem und es kümmert sich einfach keiner drum. Und dann habe ich entschieden: Vielleicht sollte ich was machen.&#8220;</p></blockquote>



<p><a rel="noreferrer noopener" href="https://statefree.world/" target="_blank">https://statefree.world/</a></p>



<p></p>



<p><em>Diese Folge ist Teil der „Work-Edition“ mit dem Schwerpunkt Arbeit. Sie wird unterstützt von LinkedIn.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Zitat Christiana</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-christiana/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2024 21:08:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Viele Staatenlose wünschen sich, dass sie nicht staatenlos sterben. Ich wünsche es mir auch, aber wenn es doch passieren sollte,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/christiana-bukalo-staatenlos">&#8222;Viele Staatenlose wünschen sich, dass sie nicht staatenlos sterben. Ich wünsche es mir auch, aber wenn es doch passieren sollte, wünsche ich mir, dass ich trotzdem mein Leben als wertvoll betrachtet habe.&#8220;</a></p><cite>Christiana Bukalo</cite></blockquote>
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		<item>
		<title>Sissi Chen (CHN): Glutamat-Mythen, Food Appropriation &#038; Hochfunktionale Angststörung</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/sissi-chen-china/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2024 22:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sissi Chen ist durch ihren Instagramkanal "EatinginBerlin" bekannt geworden. Dort teilt die gebürtige Chinesin ihre Leidenschaft "Reise und Essen". Bei Halbe Katoffl spricht sie über Glutamat-Irrtümer, kulturelle Aneignung bei Rezepten und warum sie trotz einer optimistischen Lebenshaltung lange mit Depression zu kämpfen hatte.

(03:00) Passkontrolle
(06:20) Klischee-Check
(16:20) Meine Kindheits-Erinnerung sind eng mit Essen verknüpft
(35:10) Pausenbrot-Deals und Rassismus
(50:35) Pragmatisch kochen ohne Mengenangaben
(1:00:55) "Wenn Geld keine Rolle spielen würde, würde ich jeden Tag was anderes machen"
(1:07:05) Missbrauch, Depression &#038; krasse Disziplin
(1:17:40) Selbständigkeit "EatinginBerlin war nie der Plan"
(1:23:20) Leben der Food Bloggerin: Moralische Standards, Free Food &#038; Paid Content &#038; Kim Chi 
(1:50:15) Food Szene: "Auf Events bin ich oft die einzige Asiatin"

Instagram: @eatinginberlin
Kochbuch: "Einfach chinesisch", Dumont-Verlag

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LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Xi Chen ist durch ihren Instagramkanal &#8222;EatinginBerlin&#8220; bekannt geworden. Dort teilt die gebürtige Chinesin ihre Leidenschaft Reise und Essen. Bei Halbe Katoffl spricht sie über Glutamat-Irrtümer, kulturelle Aneignung bei Rezepten und warum sie trotz einer optimistischen Lebenshaltung lange mit Depression zu kämpfen hatte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Essen ist Kommunikation</h2>



<p>Xi, der Öffentlichkeit eher als Sissi bekannt, wird 1989 in Beijing geboren. Ein Großzeit ihrer ersten Lebensjahre verbringt sie mit ihren Großeltern in China. Ihre Eltern sind schon früh in Österreich. Erst mit sieben Jahren fliegt sie – alleine – in das Aufenthaltsland ihrer Eltern. An den Flug erinnert sie sich noch sehr gut: &#8222;Eine andere Familie hat auf mich aufgepasst, und die Tochter mochte ihr Essen nicht. Also hatte ich immer doppelte Portionen. Und das Essen war super lecker!&#8220;</p>



<p>Generell sind die Erinnerungen an ihre Kindheit mit ihren Großeltern sehr stark geprägt vom Essen. Über Gefühle wird nicht gesprochen. Alles findet mit und übers Essen statt. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Essen ist Teil der nonverbalen Kommunikation&#8220;</p></blockquote>



<p>In China ist die Frage &#8222;Hast du schon gegessen?&#8220; wichtiger Bestandteil der Begrüßung. Der Stellenwert von Essen ist unglaublich hoch. Keine Menschenzusammenkunft ohne was zu essen.</p>



<p>In Wien angekommen wird sie direkt in die 2. Klassen eingeschult – ohne jegliche Sprachkenntnisse. In der Schule, berichtet Sissi, hatte sie nie eine bestimmte Clique, kam aber mit allen klar. Sie ist eine vielseitig interessierte Schülerin – die ihre Süßigkeiten gegen die Pausenbrote anderer tauscht. Denn ihre Eltern haben keine Zeit, ihr Lunchpakete vorzubereiten. Zuhause kocht sie sehr oft selber. </p>



<p>Obwohl sie sehr kreativ ist und eine künstlerische Ader hat – sie zeichnet und malt gerne –, entscheidet sie sich für ein BWL-Studium. Doch dann holt sie ihre Vergangenheit ein. </p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Das hättest du beinahe nicht erlebt&#8220;</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Als junge Erwachsene im Studium war ich unglaublich depressiv. Ich hatte aber eine krasse Disziplin – vermutlich durch meine Erziehung, so dass es niemand mitgekriegt hat. High function anxiety. Ich war sogar zeitweilig suizidgefährdet.&#8220;</p></blockquote>



<p>Erst als sie Therapie macht und die früheren, Missbrauchs- und Rassismuserfahrungen aufarbeitet, geht es ihr nach und nach besser. &#8222;Deshalb bin ich oft auf Reisen, weil ich das Bedürfnis habe, viel nachzuholen. In schönen Momenten denke ich manchmal: Wow, krass. Das hättest du beinahe nicht erlebt. Dann bin ich stolz auf mich, dass ich geschafft habe zu leben.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Übers Essen in die Selbständigkeit</h2>



<p>Nach einigen Jahren in der Werbewelt entschließt sie sich, sich mehr ihrer eigentlichen Leidenschaft – dem Essen – zu widmen. Sie postet Rezepte, Empfehlungen und Informationen zu Reisen und Essen. Nicht unbedingt nur Restauranttipps oder Food-Hacks, sondern auch kulturelle Hintergrundinfos, wie zum Beispiel zu Glutamat, kulturelle Aneignung beim Essen oder auch Rassismus/ Diskriminierung in der Foodszene.</p>



<p>Im April 2024 ist ihr Kochbuch &#8222;Einfach chinesisch&#8220; bei Dumont erschienen. Eine der größten Herausforderungen dabei waren die Mengenagaben. Denn in Asien wird meist ohne gekocht. Aber Sissi ist zufrieden. Sie sagt: &#8222;In dem Buch stecken meine Kindheit, meine Jugend, meine Mama – und ich.&#8220;</p>



<p>Instagram: <a href="https://www.instagram.com/eatinginberlin/?hl=de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">@eatinginberlin</a></p>



<p>Kochbuch: <a href="https://www.dumont-buchverlag.de/buch/sissi-chen-einfach-chinesisch-9783832169374-t-5877" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Einfach chinesisch&#8220;, Dumont-Verlag</a></p>
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		<item>
		<title>Zitat Sissi</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-sissi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2024 22:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Essen ist mein einziger Zugang zu meinen Wurzeln&#8220; Sissi Chen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/sissi-chen-china/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Essen ist mein einziger Zugang zu meinen Wurzeln&#8220;</a></p><cite>Sissi Chen</cite></blockquote>
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		<title>Souad Lamroubal (MAR): Empathie im Ausländeramt, Behördengänge als Kind &#038; Starke innere Stimme &#124; Work-Edition</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/souad-lamroubal-marokko/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2024 22:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[LinkedIn]]></category>
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					<description><![CDATA[Souad Lamroubal ist Migrationsexpertin, Autorin und seit 2006 hauptberuflich Kommunalbeamtin. Sie hat lange in der Ausländerbehörde gearbeitet. Bei Halbe Katoffl spricht die 42-Jährige über die wahren Gründe, warum Integration scheitert, was Behördensprache bewirken soll und weswegen sie Beamtin geworden ist, obwohl sie eigentlich nie wieder zum Amt wollte.

Souads Buch: Yallah! Deutschland, wir müssen reden! Dietz Verlag 

(03:35) Passkontrolle
(05:05) Bewerbungsgespräch
(08:41) Klischee-Check
(16:20) Schule: „Ich war sehr rebellisch und gleichzeitig nicht blöd – und deswegen eine Überforderung“
(31:45) Role Model Mama: „Aus dir wird was: Lass dir nichts vorgaukeln!“
(42:35) Behördengang mit Vater: „Dir wird richtig gezeigt, dass du nichts bist“
(50:50) Beruf: „Kommunalverwaltung: Da passiert das Leben!“
(1:02:45) Spionin in der Behörde
(1:23:00) Nach der Pandemie: Distanz und Einsamkeit

Diese Folge ist Teil der "Work-Edition" mit dem Schwerpunkt Arbeit. Sie wird unterstützt von LinkedIn.

SUPPORT:
Halbe Katoffl unterstützen: https://halbekatoffl.de/unterstuetzen/ 

Website: https://halbekatoffl.de 
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/
Instagram: https://www.instagram.com/halbekatoffl/]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Souad Lamroubal ist Migrationsexpertin, Autorin und seit 2006 hauptberuflich Kommunalbeamtin. Sie hat lange in der Ausländerbehörde gearbeitet. Bei Halbe Katoffl spricht die 42-Jährige über die wahren Gründe, warum Integration scheitert, was Behördensprache bewirken soll und weswegen sie Beamtin geworden ist, obwohl sie eigentlich nie wieder zum Amt wollte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Du bist nicht willkommen&#8220;</h2>



<p>Souad wird im Juli 1982 in Dormagen geboren. Ihre Eltern sind aus Marokko. In den ersten Jahren lebt sie wie viele Einwandererkinder in dieser Zeit in einem so genannten &#8222;Brennpunkt&#8220;: urban, &#8222;abgespalten&#8220;, wie sie sagt, inmitten von viel Armut und viel Gewalt. Und trotzdem hat sie die Zeit gut in Erinnerung. Denn obwohl es viele offensichtliche Probleme gibt, gibt es immer viele Kinder, immer was zu tun &nbsp;– und: &#8222;Mama. Sie war immer da.&#8220;</p>



<p>In der Schule ist sie laut &#8211;&nbsp;und antrangend für die Lehrer*innen. &#8222;Ich war sehr rebellisch und gleichzeitig nicht blöd und deswegen eine Überforderung für die Lehrer.&#8220; Auf dem Gymnasium fangen die Probleme erst richtig an, sagt sie. Anderes Umfeld, Lehrkräfte, die beim Beruf ihres Vaters – Kesselreiniger – die Nase rümpfen. Ihr wird vermittelt, dass sie nicht dazugehört. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Du merkst: Du hast nicht das, was andere Kinder haben und fängst an, dich selbst infrage zu stellen. Irgendwas passt nicht, du bist nicht willkommen.&#8220;</p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Role Model Mama</h2>



<p>Sie bleibt sitzen, findet aber einen besten Freund, mit dem sie alles zusammen durchmacht. Zudem ist ihre Mutter diejenige, die sie immer unterstützt: &#8222;Es gab eine starke Stimme, die immer wieder gesagt hat: Aus dir wird was: Lass dir nichts vorgaukeln – und das war meine Mama. Davon schöpfe ich heute noch.&#8220; Leider verstirbt ihre Mutter früh.</p>



<p>Wie in vielen Familie mit Migrationsgeschichte muss sie Behördengänge mit ihren Eltern machen. Sie erinnert sich an eine bestimmte Situation beim Sozialamt, wo der Sachbearbeiter ihren Vater demütigt. &#8222;Dir wird richtig gezeigt, dass du nichts bist!&#8220; Sie spürt die Angst, den Druck ihres Vaters, und dass er alles schluckt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Kommunalverwaltung: Da passiert das Leben!&#8220;</h2>



<p>Trotz oder gerade wegen dieser Erfahrungen geht Souad in die Kommunalverwaltung. &#8222;Ich habe ein gewisses Interesse an dem Job entwickelt und ein Wunsch nach Veränderung.&#8220; Jura ist im Gespräch, aber Souad zieht es in die Ausländerbehörde: &#8222;Kommunalverwaltung: Da passiert das Leben!&#8220;</p>



<p>Aber selbst von innen lässt sich nicht so viel verändern, wie man möchte. Sie trifft auf Sachbearbeiter-Hardliner, die noch gehypt werden, wenn sie ohne Rücksicht abschieben, auf gut integrierte Menschen, die aufgrund der Nationalität abgeschoben werden müssen, auf interne rassistische Strukturen und eine Behördensprache, die in ihrer Komplexität und Verworrenheit vor allem belehren und einschüchtern soll. Eine Machtdemonstration. &#8222;Grausam und frustrierend&#8220;, findet Souad das.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Unsere Verwaltungskultur, unser System ist gescheitert und das trägt auch dazu bei, dass Integration scheitert. In der Ausländerbehörde entscheidest du darüber, wie sich jemand in welcher Form integrieren darf. Du entscheidest über Wohnen, Arbeiten, Ausbildung, Studium usw. Die Gesellschaft nimmt es aber so wahr, dass Integration deshalb nicht funktioniert, weil die Einzelnen keinen Bock darauf haben. Das ist aber nicht die Wahrheit.&#8220;</p></blockquote>



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<p>Souads Buch: <a rel="noreferrer noopener" href="https://genialokal.de/Produkt/Souad-Lamroubal/Yallah-Deutschland-wir-muessen-reden_lid_46886428.html" target="_blank">Yallah! Deutschland, wir müssen reden! Dietz Verlag </a></p>



<p><em>Diese Folge ist Teil der „Work-Edition“ mit dem Schwerpunkt Arbeit. Sie wird unterstützt von LinkedIn.</em></p>
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		<title>Zitat Souad</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-souad/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2024 22:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Unsere Verwaltungskultur, unser System ist gescheitert und das trägt auch dazu bei, dass Integration scheitert. Denn in der Ausländerbehörde entscheidest...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/souad-lamroubal-marokko">&#8222;Unsere Verwaltungskultur, unser System ist gescheitert und das trägt auch dazu bei, dass Integration scheitert. Denn in der Ausländerbehörde entscheidest du darüber, wie sich jemand in welcher Form integrieren darf. Du entscheidest über Wohnen, Arbeiten, Ausbildung, Studium usw. Die Gesellschaft nimmt es aber so wahr, dass Integration deshalb nicht funktioniert, weil die Einzelnen keinen Bock darauf haben. Das ist aber nicht die Wahrheit.&#8220;</a></p><cite>Souad Lamroubal</cite></blockquote>
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		<title>Mirrianne Mahn (KAM): Schwanger mit 16, Corona killed the Catering &#038; Debütroman-Draufsicht</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/mirrianne-mahn-kamerun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2024 21:55:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Pause – das Wort kannte Mirrianne Mahn lange nur in der Theorie. Immer am Rennen, immer am Machen – bis es nicht mehr ging. Bei Halbe Katoffl spricht sie mit Frank über schlimme Schuljahre, frühe Schwangerschaft als Befreiung und warum sie nicht mehr leben wollte. Wieso ihr die Coronazeit gut getan hat, was westafrikanischer Glühwein ist und weshalb sie bei den Grünen ausstieg. Plus: Wie es war, ihr Debütroman "Issa" zu schreiben und zu veröffentlichen.

Buch + Lesungen: "ISSA": https://www.rowohlt.de/buch/mirrianne-mahn-issa-9783498003906 

(03:25) Passkontrolle
(07:05) Klischee-Check
(15:00) Umzug nach Deu: Volles Haus, Taschenwärmer &#038; Konzept Spazierengehen
(23:30) Schule: Schreibschrift, Mobbing, Schulrekord
(34:40) Schwanger mit 16, Jugend forscht &#038; unfreiwillige Expertise
(56:55) Beruf: Hartz IV, Food Truck, Catering – "Ich war immer am Rennen"
(1:11:56) "Corona killed the Catering" &#038; Suizidversuch "Ich wollte nicht mehr leben"
(1:25:25) Debütroman "Issa": Das Beste, Ganzheitlichste, was ich je gemacht habe"

SUPPORT:
Halbe Katoffl unterstützen: 
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Paypal: frank@halbekatoffl.de
Steady: https://steadyhq.com/de/halbekatoffl/about

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Instagram: https://www.instagram.com/halbekatoffl/ 
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/
Facebook: http://www.facebook.com/HalbeKatoffl]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Pause – das Wort kannte Mirrianne Mahn lange nur in der Theorie. Immer am Rennen, immer am Machen – bis es nicht mehr ging. Bei Halbe Katoffl spricht sie mit Frank über schlimme Schuljahre, frühe Schwangerschaft als Befreiung und warum sie nicht mehr leben wollte. Wieso ihr die Coronazeit gut getan hat, was westafrikanischer Glühwein ist und weshalb sie bei den Grünen ausstieg. Plus: Wie es war, ihr Debütroman &#8222;Issa&#8220; zu schreiben und zu veröffentlichen.</p>



<p>Mirrianne wird am 8.Juni 1989 in Buea, Kamerun, geboren. Ihr Vater ist deutsch, ihre Mutter aus Kamerun. &#8222;meine Eltern sind krasse Hippies&#8220;, sagt sie. Als Mirrianne etwa sieben Jahre alt ist, zieht die Familie nach Deutschland: in den Hunsrück. &#8222;Mir war ständig kalt&#8220;, erinnert sie sich. Und sie lernt zwei neue neue kulturelle Konzepte kennen: lüften und spazieren gehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mobbing und schwanger mit 16</h2>



<p>In der Schule hat sie wenig Spaß. Sie versteht nichts und ist das einzige Schwarze Kinder auf einer Schule mit mehr als tausend Schüler*innen. Sie nimmt später zwar gerne an außerschulischen Aktivitäten wie &#8222;Jugend forscht&#8220; teil, aber vor allem auch deshalb, weil sie dann dem Unterricht fernbleiben kann. Sie erfährt Mobbing und Rassismus. Einmal schneidet ein Lehrer ihr im Unterricht ihre Braids ab.</p>



<p>Als sie mit 16 Jahren schwanger wird, ist das für sie auch eine Art Befreiung. Sie muss nicht mehr zur Schule, macht das Fern-Abi. Gleichzeitig ist ein Leben mit Kind nicht unhektischer. Sie arbeitet hart, muss hustlen, lebt teilweise von Hartz IV. &#8222;Ich war immer zu spät, immer am Rennen.&#8220; Irgendwann hat sie die Idee, einen Food Truck auf die Straße zu schicken. Daraus wird dann ein Cateringservice, der anfangs gut läuft. Sie hat große Auftraggeber – und viel Stress.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Corona killed the Catering&#8220;</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Im März 2020 wollte ich nicht mehr leben und habe versucht, mir das Leben zu nehmen.&#8220;</p></blockquote>



<p>Als Mirrianne im Krankenhaus wieder aufwacht, steht die Welt still. Die Pandemie ist ausgebrochen. &#8222;Corona killed the Catering&#8220;, sagt sie heute. Nachdem ihre Verwirrung über die neue Realität gelegt ist, hat sie endlich die Ruhe, sich auszuruhen und Dinge aufzuarbeiten. &#8222;Ich hatte eine gute Zeit in der Klinik.&#8220;</p>



<p>Gleichzeitig wächst in ihr der Unmut über strukturellen Rassismus und sozialer Ungerechtigkeit und der Wunsch, aktiv zu werden. Der Mord an George Floyd, die Anschläge in Hanau und Halle setzen ihr stark zu. &#8222;Also bin ich in die (Kommunal-) Politik gegangen&#8220;, sagt sie lachend. &#8222;Ich hätte aber nie gedacht, dass ich gewählt werde.&#8220; Seit 2021 ist sie Stadtverordnete in Frankfurt am Main – zunächst bei den Grünen. Da erfährt sie intern soviel (rassistische) Gegenwehr, dass sie 2024 aus- und bei der Partei Ökolinx-ELF einsteigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das erste Buch – &#8222;Es war leicht!&#8220;</h2>



<p>2024 erfüllt sie sich einen Kindheitswunsch. Sie veröffentlicht ihr erstes Buch – am 12. März – ihrem zweiten Geburtstag. &#8222;In ihrem Debütroman <a href="https://www.rowohlt.de/buch/mirrianne-mahn-issa-9783498003906" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Issa</a> verwebt Mirrianne Mahn kunstvoll die Schicksale von fünf Frauen miteinander, deren Leben mehr als ein Jahrhundert auseinanderliegen und doch über die Linien kolonialer Ausbeutung und Streben nach Selbstbestimmung verbunden sind&#8220;, schreibt ihr Verlag Rohwolt. </p>



<p>Mirrianne hatte schon früh Theatertexte geschrieben. Für sie ist das Buch &#8222;das Beste, Ganzheitlichste, was ich je in meinem Leben gemacht habe. Und: Es war leicht, es kam von alleine.&#8220; Auch wenn es nicht komplett autobiografisch ist, für Mirrianne ist es eine Muss gewesen, diese Geschichten aufzuschreiben. Sie wollte sich damit eine Draufsicht auf ihr Leben erlauben.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>“Wenn ich mich aktiv gegen Ungerechtigkeiten stelle, geht es mir immer sehr gut. Auch mein Mental Health. Und ich merke immer dieses Leisesein, Schlucken, Ignorieren, Turn the other cheek. Das sind die Sachen, die die Aggression nach innen lenken und das wird schwierig. Deshalb habe ich mich 2020 dafür entschieden, ab jetzt meine Aggressionen an die zu adressieren, die dafür verantwortlich sind. Und seitdem geht es mir sehr gut.”&nbsp;</p></blockquote>



<p>&#8211;> <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.rowohlt.de/buch/mirrianne-mahn-issa-9783498003906" target="_blank">Buch + Lesungen: &#8222;ISSA&#8220;</a></p>



<p><em>Diese Folge ist Teil der „Work-Edition“ mit dem Schwerpunkt Arbeit. Sie wird unterstützt von LinkedIn.</em></p>
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		<title>Zitat Mirrianne</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-mirrianne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2024 21:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[“Wenn ich mich aktiv gegen Ungerechtigkeiten stelle, geht es mir immer sehr gut. Auch mein Mental Health. Und ich merke...]]></description>
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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/mirrianne-mahn-kamerun">“Wenn ich mich aktiv gegen Ungerechtigkeiten stelle, geht es mir immer sehr gut. Auch mein Mental Health. Und ich merke immer dieses Leisesein, Schlucken, Ignorieren, Turn the other cheek. Das sind die Sachen, die die Aggression nach innen lenken und das wird schwierig. Deshalb habe ich mich 2020 dafür entschieden, ab jetzt meine Aggressionen an die zu adressieren, die dafür verantwortlich sind. Und seitdem geht es mir sehr gut.”</a></p><cite>Mirrianne Mahn</cite></blockquote>
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		<title>Teo Yoo (KOR): Past Lives, Verstaute Emotionen &#038; Einsamkeit als Privileg</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/teo-yoo-korea/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2024 21:56:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Teo Yoo ist weltweit bekannt geworden durch den Oscar nominierten Film "Past Lives". Der in Köln geborene koreanische Schauspieler spricht bei Halbe Katoffl über schlimme Privatschulerfahrungen, Basketballcamps mit Prügelstrafe und verstaute Emotionen. Wie Diamanten seine Jugend beeinflussten, was er auf der Lee-Strasberg-Schauspielschule in New York gelernt hat – und warum er nach Korea gegangen ist, um dort zu leben und arbeiten. 

(03:10) Passkontrolle
(07:55) Klischee-Check
(15:55) Köln, Kaff &#038; Privatschule: "Ich war ein Träumer"
(27:50) Basketballcamps in Korea, Urlaubskoreaner und prägende Lehrer*innen
(37:05) Acting-Kurse in NYC, Verstaute Emotionen und koreanische Explosionen
(57:25) Vertrauens-Move Korea: Emotionale Reise, Therapie und innerer Frieden
(1:15:50) Seoul Searching, Leto &#038; Past Lives

SUPPORT:
Halbe Katoffl unterstützen: 
https://halbekatoffl.de/unterstuetzen/ 
Paypal: frank@halbekatoffl.de
Steady: https://steadyhq.com/de/halbekatoffl/about

Website: https://halbekatoffl.de 
Instagram: https://www.instagram.com/halbekatoffl/ 
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/
Facebook: http://www.facebook.com/HalbeKatoffl]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Teo Yoo ist weltweit bekannt geworden durch den Oscar nominierten Film &#8222;Past Lives&#8220;. Der in Köln geborene koreanische Schauspieler spricht bei Halbe Katoffl über schlimme Privatschulerfahrungen, Basketballcamps mit Prügelstrafe und verstaute Emotionen. Wie Diamanten seine Jugend beeinflussten, was er auf der Lee-Strasberg-Schauspielschule in New York gelernt hat – und warum er nach Korea gegangen ist, um dort zu leben und arbeiten.</p>



<p>Teo wird am 11. April 1981 in Köln-Kalk geboren (unter einem anderem Namen, Teo Yoo ist sein Künstlername). Bis er neun Jahre alt ist, wächst er in der Domstadt auf. Wie bei vielen Koreaner*innen der zweiten Generation in Deutschland ist sein Vater Bergarbeiter und seine Mutter Krankenschwester. Seine Erinnerungen verdunklen sich vor allem, als er mit seiner Familie aus Köln wegziehen muss – in ein &#8222;Kaff&#8220;, wie er sagt. Dort erlebt er viel Einsamkeit und macht &#8222;schlimme Erfahrungen&#8220; in der Privatschule.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Prügelstrafe und Zugang zu Kultur</h2>



<p>Erst als die Familie wieder nach Köln zieht , macht ihm &#8222;seine Jugend wieder Spaß&#8220;. Er spielt Basketball und fährt fünf Sommer lang zum Sportcamp nach Südkorea. Eine harte, aber lehrreiche Erfahrung mit viel Drill und Prügelstrafen. In der Schule hat er erstmals Zugang zu Kultur. Prägende Lehrer*innen bringen ihm Literatur und Filme nahe.</p>



<p>Eigentlich hat Teo vor, zur Sporthochschule in Köln zu gehen, doch nach dem Fachabi zieht es ihn erstmal nach New York, zum &#8222;Lee-Strasberg Theatre und Film Institute&#8220;. Die ersten zwei Wochen sind bereits sehr prägend. Als ihn die Direktorin beiseitezieht und ihm mitteilt, dass sie was in ihm sehe, setzt er alles daran, Schauspieler zu werden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Da habe ich mir vorgestellt: Könnte ich 70 Jahre alt sein, in Deutschland leben, tagsüber in einem Büdchen, einem Kiosk arbeiten und abends schauspielern? Und wenn es keine Bühne gibt, im Park für Kinder und Familien am Sonntag den Clown spielen? Könnte ich damit glücklich sein? Und diese Vorstellung hat mich total glücklich gemacht.&#8220;</p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Was wäre, wenn … in Korea</h2>



<p>Nach seiner Ausbildung in New York muss er die romantische Schauspielseite mit der Business-Seite vereinen. Er tingelt durch die Weltgeschichte, spielt in London, Berlin. 2008/09 zieht er nach Korea mit seiner Frau – weniger ein Businessmove, sondern eher &#8222;blindes Vertrauen&#8220;, wie er sagt. &#8222;Meine Frau ist der Anker in der Welt.&#8220; </p>



<p>Es geht auch darum, sich selbst in dem Heimatland seiner Eltern neu kennenzulernen und zurechtzufinden. &#8222;Ich habe mir gedacht, es wäre mal interessant zu erkunden, wie es gewesen wäre, wenn ich als Koreaner (in Korea) geboren und aufgewachsen wäre.&#8220;</p>



<p>Teo hat auch krasse Downphasen. Um 2016/17 herum hat er mit Depressionen zu kämpfen und macht ein Jahr Therapie. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Das war die krasseste Phase für mich emotional. Es hat schon zehn Jahre gedauert, bis ich meinen Frieden gefunden habe mit mir selbst – was ich an Ehrgeiz loslassen musste, was ich umarmen konnte, was ich verändern und was ich nicht verändern kann.&#8220;</p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Leto und Past Lives</h2>



<p>Teo sammelt viele Erfahrungen bei Projekten in anderen Ländern. Er dreht auf Bali, in Vietnam, Thailand oder Russland. Bei &#8222;Leto&#8220; spielt er die sowjetische Musiklegende <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wiktor_Robertowitsch_Zoi" data-type="URL" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Wiktor_Robertowitsch_Zoi" target="_blank">Viktor Tsoi</a>. Tsoi hatte koreanische Wurzeln und war der Fronsänger der Band KINO. Teo musste den gesamten Film über russisch sprechen und singen – was ihm erst nicht gesagt wurde.</p>



<p>Der bislang größte Erfolg aber kam 2023 mit &#8222;Past Lives&#8220;. Die Hauptrolle brachte ihm eine Golde-Globe-Nominierung ein und er war sogar im Gespräch für den Oscar. Auch wenn es mit den ganz großen Preisen nicht gereicht hat, hat es ihm doch die Tür geöffnet zu US-amerikanischen Filmindustrie verschafft. </p>



<p>&#8222;Das war mein Ziel. Dass ich Teil einer Community werde. Dass ich die ganzen Produzenten, Regisseure und Castingdirectors kennenlerne – und das war als Erfahrung sehr schön. Es war sehr stressig und erschöpfend, aber es hat sich gelohnt, weil die Perspektive nicht &#8218;Wettbewerb&#8216; ist, sondern die Perspektive war: Wir sind Teil einer Community.&#8220;</p>



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<p></p>
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		<title>Zitat Teo</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-teo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2024 21:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Es hat zehn Jahre gedauert, bis ich meinen Frieden gefunden habe mit mir selbst – was ich an Ehrgeiz loslassen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/teo-yoo-korea">&#8222;Es hat zehn Jahre gedauert, bis ich meinen Frieden gefunden habe mit mir selbst – was ich an Ehrgeiz loslassen musste, was ich umarmen konnte, was ich verändern und was ich nicht verändern kann.&#8220;</a></p><cite>Teo Yoo</cite></blockquote>
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		<item>
		<title>Irène Kilubi (COD): Altersdiversität, „Asylantenheim“-Upgrade &#038; W-Lan im Schweigekloster &#124; Work-Edition</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/irene-kilubi-kongo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jun 2024 22:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[LinkedIn]]></category>
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					<description><![CDATA[Irène Kilubi ist promovierte Wirtschaftsingenieurin, Gründerin, Unternehmerin, Beirätin, Hochschuldozentin, Speakerin &#038; Moderatorin. Ihre Themen sind Community Building und Personal Branding. Im Podcast spricht sie über ihr Aufwachsen als Geflüchtete, den Moment, als sie plötzlich cool war und warum sich bei ihr beruflich viel ergibt (und warum das kein Zufall ist). Über generationsübergreifendes Arbeiten, Asylantenheim-Hoppping und W-Lan im Schweigekloster.

Buch: „Du bist mehr als eine Zahl: Warum das Alter keine Rolle spielt“

(04:15) Passkontrolle
(05:25) Bewerbungsgespräch
(08:30) Klischee-Check
(14:50) Asylantenheim-Upgrade, schwarzer Engel &#038; Migra-Mobbing
(33:45) Wendepunkt Teenager: "Auf einmal war ich cool!"
(52:30) Beruf: Das Unbekümmerte habe ich mir beibehalten
(1:09:25) Arbeiten in großen Unternehmen
(1:07:25) Selbstständigkeit: "Viele Menschen trauen mir was zu!"

Diese Folge ist Teil der "Work-Edition" mit dem Schwerpunkt Arbeit. Sie wird unterstützt von LinkedIn.

SUPPORT:
Halbe Katoffl unterstützen: https://halbekatoffl.de/unterstuetzen/ 

Website: https://halbekatoffl.de 
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/
Instagram: https://www.instagram.com/halbekatoffl/ 
Facebook: http://www.facebook.com/HalbeKatoffl]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Irène Kilubi ist promovierte Wirtschaftsingenieurin, Gründerin, Unternehmerin, Beirätin, Hochschuldozentin, Speakerin &amp; Moderatorin. Ihre Themen sind Community Building, Corporate Influencer Marketing &amp; Strategie. Sie setzt sich vor allem für generationsübergreifendes Arbeiten ein und hat dafür die Social Impact-Initiative „Joint Generations“ gegründet und auch ein Buch dazu geschrieben, was im Februar 2024 erschien: Es heißt: „Du bist mehr als eine Zahl: Warum das Alter keine Rolle spielt“. Im Podcast spricht sie über ihr Aufwachsen als Geflüchtete, den Moment, als sie plötzlich cool war und warum sich bei ihr beruflich viel ergibt (und warum das kein Zufall ist).</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Ich musste mir ein dickes Fell anlegen&#8220;</h2>



<p>Irène wird im Februar 1985 in Kinshasa, Kongo, geboren. Drei Jahre lebt sie in dort, dann ein Jahr in den Niederlanden und kommt mit fünf Jahren schließlich nach Deutschland. Ihr Vater, politisch verfolgt in seiner Heimat, war nach Europa geflohen und holt die Familie nach.</p>



<p>Die erste Schulzeit hat sie als schrecklich in Erinnerung: Mobbing, Straßenprügel, Rassismus – auch von anderen Migra-Kids. &#8222;Ich musste mir ein dickes Fell anlegen&#8220;, sagt sie. Bei einer Weihnachtsaufführung in der Schule will sie einen Engel spielen – die Lehrerin sagt, das ginge nicht: &#8222;Engel sind blond und haben blaue Augen.&#8220; </p>



<p>Wochenenden und Sommerferien empfand sie als besonders schlimm, denn während andere in den Urlaub fahren und ihre freie Zeit genießen, kann Irène das alles nicht teilen. Bis sie Teenagerin ist, lebt sie Asylantenheimen, wie sie damals noch genannt wurden. Sie muss ständig umziehen. &#8222;Immer mit der Hoffnung, dass es besser wird.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auf einmal cool</h2>



<p>Der erste große Wendepunkt in ihrem Leben ist eine Fahrt zu ihrer Tante nach London, als sie 14 ist. Die Stadt prägt sie und als sie wiederkommt, ist sie nicht mehr nur &#8222;anders&#8220;, sondern auch angesagt. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Ich war auf einmal cool, keine Ahnung wie das passiert ist</p></blockquote>



<p>Irène macht jetzt Sport, ist gut in der Schule, kümmert sich um bürokratische Dinge. Sie fängt an, mit Nebenjobs Geld zu verdienen und mit Begeisterung viel auszuprobieren. &#8222;Mir hat als Teenie nichts gefehlt, weil ich dafür gesorgt habe, dass mir nichts fehlt.&#8220;</p>



<p>Eine Einstellung, die sie sich bis heute bewahrt hat aus der Zeit: &#8222;Das habe ich mir immer noch beibehalten: das Unbekümmerte, weil mir keiner gesagt hat: Das macht man nicht!&#8220; Irène ist der Meinung, dass wir zu oft von Dingen ausgehen und verlernt haben nachfragen. Sie traut sich nachzufragen oder einfach zu machen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Du bist mehr als eine Zahl&#8220;</h2>



<p>Nach dem Abi besucht sie die Handelsschule, studiert dann Technisches BWL und macht in England ihren Master in Supply Chain Logistics Management mit dem Schwerpunkt Einkauf. Sie arbeitet für große Unternehmen wie Amazon, BMW oder Deloitte – bis sie sich 2019 selbstständig macht. Mittlerweile hat sie zwei Unternehmen – in dem einen gehts um Personal Branding und in in dem anderen um generationsübergreifendes Miteinander und Arbeiten in Unternehmen.</p>



<p>Zum letzteren Thema hat sie auch ein Buch geschrieben: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.murmann-verlag.de/products/du-bist-mehr-als-eine-zahl-warum-das-alter-keine-rolle-spielt" target="_blank">&#8222;Du bist mehr als eine Zahl: Warum das Alter keine Rolle spielt&#8220;</a>, in dem es nicht nur um Altersdiversität und -diskriminierung geht, sondern auch um die Frage, wie Menschen verschiedender Altersgruppen gut, produktiv und wertschätzend miteinander arbeiten können. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Die Dimension Alter betrifft uns alle. Aber wenn wir schon bei einer Dimension, die uns alle betrifft, so eine Ellbogen-Mentalität haben, dann müssen wir uns nicht wundern, dass wir bei den anderen (Diversitäts-) Dimensionen noch nicht weiter sind.&#8220;</p></blockquote>



<p><em>Diese Folge ist Teil der „Work-Edition“ mit dem Schwerpunkt Arbeit. Sie wird unterstützt von LinkedIn.</em></p>
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		<item>
		<title>Zitat Irène</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-irene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jun 2024 22:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Die Dimension Alter betrifft uns alle. Aber wenn wir schon bei einer Dimension, die uns alle betrifft, so eine Ellbogen-Mentalität...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/irene-kilubi-kongo">&#8222;Die Dimension Alter betrifft uns alle. Aber wenn wir schon bei einer Dimension, die uns alle betrifft, so eine Ellbogen-Mentalität haben, dann müssen wir uns nicht wundern, dass wir bei den anderen (Diversitäts-) Dimensionen noch nicht weiter sind.&#8220;</a></p><cite>Dr. Irène Kilubi</cite></blockquote>
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		<item>
		<title>Burak Yilmaz (TUR/ KUR): Alman-Modus, Auschwitz-Begegnung &#038; Jugendzentrum-Arbeit</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/burak-yilmaz-turkei-kurdistan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2024 21:06:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Burak Yilmaz ist selbstständiger Pädagoge und Autor des Buches "Ehrensache: Kämpfen gegen Judenhass". Der 37-jährige Duisburger mit kurdisch-türkischen Wurzeln erzählt im Podcast vom Innenhof-Hopping im Dichterviertel, warum er eine Pittbull-Einstellung auf dem katholischen Privatgymnasium an den Tag legte und weshalb er zu schreiben begann. Mit Frank redet er über Radikalisierung, Verharmlosung und Pauschalisierung, über exportierten Terror und "importierten Antisemitismus" – und was passierte, als er mit muslimischen Jugendlichen nach Auschwitz fuhr.

Buraks Buch: "Ehrensache: Kämpfen gegen Judenhass"
Buraks Podcast: Brennpunkt

(02:50) Passkontrolle
(08:45) Klischee-Check
(12:15) Innenhof-Hopping, Alltagsbrutalität &#038; Mädchen/Jungs-Unterschied
(22:30) Schule: Parallelgesellschaft, Alman-Modus &#038; Pittbull-Einstellung
(36:40) Teenager: Einziger Muslim, Schreiben als Anker &#038; Radikalisierung
(57:15) Beruf: Arbeiten im Jugendzentrum, Terror-Export und „importierter Antisemitismus“
(1:18:20) Fahrt nach Auschwitz: „Das erste Mal werden wir als Deutsche wahrgenommen“
(1:34:35) Muslimisch-jüdisch-deutsche Beziehungen: „Es geht derzeit viel Vertrauen verloren“

SUPPORT:
Halbe Katoffl unterstützen: https://halbekatoffl.de/unterstuetzen/ 

Website: https://halbekatoffl.de 
Instagram: https://www.instagram.com/halbekatoffl/ 
Facebook: http://www.facebook.com/HalbeKatoffl 
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Burak Yilmaz ist selbstständiger Pädagoge und Autor des Buches &#8222;Ehrensache: Kämpfen gegen Judenhass&#8220;. Der 37-jährige Duisburger mit kurdisch-türkischen Wurzeln erzählt im Podcast vom Innenhof-Hopping im Dichterviertel, warum er eine Pittbull-Einstellung auf dem katholischen Privatgymnasium an den Tag legte und weshalb er zu schreiben begann. Mit Frank redet er über Radikalisierung, Verharmlosung und Pauschalisierung, über exportierten Terror und &#8222;importierten Antisemitismus&#8220; – und was passierte, als er mit muslimischen Jugendlichen nach Auschwitz fuhr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der schönste Ort der Welt</h2>



<p>Burak wird im November 1987 in Duisburg geboren. Seine Mutter ist Kurdin, sein Vater kommt aus der Türkei. Er wächst im Dichterviertel im Duisburger Norden auf. Obermarxloh ist für viele ein Brennpunkt, eine &#8222;No-Go-Area&#8220;. &#8222;Für mich ist es der schönste Ort der Welt&#8220;, sagt Burak.</p>



<p>An seine Kindheit hat er sehr schöne Erinnerungen. Wie er mit anderen Kids von Innenhof zu Innenhof gelaufen ist, er erinnert sich an große Essenstafeln mit anderen Familien – aber auf der anderen Seite war da auch eine sehr patriarchalische Brutalität. Es sei oft sehr schnell eskaliert unter den Jungs. &#8222;Man durfte keine Emotionen zeigen, keine Schwäche.&#8220; </p>



<h2 class="wp-block-heading">Alman-Modus auf dem Gymnasium</h2>



<p>Als Burak auf die erweiterte Schule geht, ändert sich sein Leben. Er besucht ein katholisches Privatgymnasium außerhalb des Stadtteils.&#8220; Wenn ich über die Brücke gegangen bin, habe ich mich in den Alman-Modus transformiert.&#8220; Schnell bekommt er als einer der ganz wenigen Muslime nicht nur die Vorbehalte zu spüren, sondern fühlt auch ein permanentes Gefühl der Überforderung. Die Bildungssprache, aber auch die komplett konträre Lebenswelt seiner Mitschüler*innen machen ihm zu schaffen. Er kennt beide Welten, aber sein Umfeld kennt jeweils nur eins.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Niemand hat mich verstanden. Ich hatte niemandem zum Reden. Das war so ein harter Satz, als jemand zu mir meinte: &#8218;Du veränderst dich!&#8216; Dass ich irgendwann nicht mehr wusste: Wer bin ich überhaupt noch? Wenn ich auf dem Gymnasium niemand bin und hier (im Stadtteil) niemand werde, wer bin ich überhaupt noch?&#8220; </p></blockquote>



<p>Burak entdeckt das Schreiben. Es hilft ihm, seine Trauer zu verarbeiten. &#8222;Das war ein Anker!&#8220; Lange ist die Identitätsfrage ungeklärt, der Wunsch, unpolitisch zu sein, ist groß.  Doch nach dem 11. September 2001 ändert sich das schnell. Burak muss plötzlich erklären, was &#8222;seine Glaubensbrüder&#8220; da angestellt haben. Er spürt die immer größer werdende Vorverurteilung, die Kategorisierung und den offenen Rassismus gegen Muslime. Burak driftet ab. Er schaut antiwestliche Videos von Terrororganisationen, die ihn und seine Freunde voll abholen. &#8222;Ich dachte: Wenn die uns nur als Ausländer sehen – dann lass denen mal richtig Ausländer geben. Lass denen Terror geben.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Niemand sieht die Trauer und den Schmerz</h2>



<p>Seine Eltern fangen ihn wieder ein. Diskutieren mit ihm am Esstisch, beantworten soziale und gesellschaftliche Fragen ihres Sohnes. Heute fragt sich Burak, warum niemand der Mehrheitsgesellschaft seine Radikalisierung bemerkt hat. Warum ihn nie jemand angesprochen hat.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Ich hätte mir gewünscht, dass jemand zu mir gekommen wäre und gesagt hätte: &#8218;Burak, ich verstehe deine Wut. Ich sehe deine Trauer, deine Frustration – das ist alles legitim.&#8216; Aber das ist nicht passiert.&#8220;</p></blockquote>



<p>Burak will Lehrer werden, bzw. eigentlich will er Schauspieler oder Regisseur werden, aber das hätten ihm seine Eltern ausgeredet, sagt er. Wirtschaftlich zu unsicher. Er fängt an, neben dem Studium im lokalen Jugendzentrum zu arbeiten. Dort ist er tagtäglich konfrontiert mit den Erfahrungen und den Emotionen der Jugendlichen im Stadtteil. Er spürt den unguten Mix aus erfahrenem Rassismus, dem Hang zu radikalen Meinungen und den Einfluss islamistischer Propaganda.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit Muslimen nach Auschwitz</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Jeder Jugendliche, der sich radikalisiert, ob rechtsextrem oder islamistisch, ist einer zu viel. Wir müssen alles dafür tun, dass das nicht passiert. Gleichzeitig müssen wir Strukturen für Jugendliche schaffen, um mit anderen in Kontakt zu kommen, um sich auszutauschen, um Begegnungen zu schaffen. Das ist das, was ein junger Mensch braucht. Er braucht <em>andere Horizonte.</em>&#8222;</p></blockquote>



<p>Burak initiiert Theaterprojekte, macht Biografiearbeit – und fährt mit muslimischen Jugendlichen nach Auschwitz. Der erste Besuch und die emotionalen Begegnungen dort prägen ihn und seine Arbeit maßgeblich. Er macht sich als Pädagoge selbstständig und wohnt noch heute im Duisburger Norden. </p>



<p>Buch: <a href="https://www.genialokal.de/Produkt/Burak-Yilmaz/Ehrensache_lid_44540150.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Ehrensache: Kämpfen gegen Judenhass&#8220; </a></p>



<p>Podcast: Brennpunkt</p>
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		<item>
		<title>Zitat Burak</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-burak/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2024 21:04:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Jeder Jugendliche, der sich radikalisiert, ob rechtsextrem oder islamistisch, ist einer zu viel. Wir müssen alles dafür tun, dass das...]]></description>
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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/burak-yilmaz-turkei-kurdistan">&#8222;Jeder Jugendliche, der sich radikalisiert, ob rechtsextrem oder islamistisch, ist einer zu viel. Wir müssen alles dafür tun, dass das nicht passiert. Gleichzeitig müssen wir Strukturen für Jugendliche schaffen, um mit anderen in Kontakt zu kommen, um sich auszutauschen, um Begegnungen zu schaffen. Das ist das, was ein junger Mensch braucht. Er braucht andere Horizonte.&#8220;</a></p><cite>Burak Yilmaz</cite></blockquote>
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		<item>
		<title>Daniel Hanemann (TWN): Hongkong-Bubble, Start-up-Gründung &#038; Witzekurs &#124; Work-Edition</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/daniel-hanemann-taiwan-hongkong/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2024 22:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[LinkedIn]]></category>
		<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[Daniel Hanemann ist CEO und Gründer von wundertax, einem Berliner Unternehmen für Steuersoftware. Der 30-Jährige mit taiwanesisch-deutschen Wurzeln ist in Hongkong aufgewachsen. Warum Sommerferien-Zeltlager so prägend für ihn waren, was man mitbringen sollte, um ein Start-up zu gründen und warum er einen Stand-Up-Comedy-Kurs besucht hat.

(01:50) Passkontrolle
(09:50) Klischee-Check
(14:00) Dreisprachig in Hongkong
(22:40) Indoor-Kid, Rich-Bubble &#038; Sommerferien-Zeltlager 
(37:00) Studieren in Deutschland: Struggle statt Homecoming
(48:30) Auslandssemester in Peking: "Beste Zeit meines Lebens"
(54:10) Erster Job: "Es war crazy, wie viel Verantwortung wir bekommen haben"
(1:00:15) Gründen mit 23, Imposter-Syndrome &#038; Mom-Test
(1:18:25) Stand-Up-Set, Impro-Theater &#038; Narzissmus
(1:33:15) Wie Comedy das Business beeinflusst hat

Diese Folge ist Teil der "Work-Edition" mit dem Schwerpunkt Arbeit. Sie wird unterstützt von LinkedIn.

SUPPORT:
Halbe Katoffl unterstützen: https://halbekatoffl.de/unterstuetzen/ 

Website: https://halbekatoffl.de 
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/
Instagram: https://www.instagram.com/halbekatoffl/ 
Facebook: http://www.facebook.com/HalbeKatoffl]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Daniel Hanemann ist CEO und Gründer von wundertax, einem Berliner Unternehmen für Steuersoftware. Der 30-Jährige mit taiwanesisch-deutschen Wurzeln ist in Hongkong aufgewachsen. Warum Sommerferien-Zeltlager so prägend für ihn waren, was man mitbringen sollte, um ein Start-up zu gründen und warum er einen Stand-Up-Comedy-Kurs besucht hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dreisprachig in Hongkong</h2>



<p>Daniel kommt im Juli 1993 in Hongkong zur Welt. Sein Vater ist Deutscher, seine Mutter kommt aus Taiwan. Seiner Erinnerung nach dreht sich das frühe Aufwachsen vor allem um die (deutsche) Schule in Hongkong. Schon früh wächst Daniel dreisprachig auf. In der Schule und mit seinem Vater spricht er Deutsch, mit seinen (deutschen) Freunden eher englisch und mit seiner Mutter chinesisch. Die Mutter achtet drauf, dass er mandarin (wie in Taiwan/ China) spricht und nicht kantonesisch (wie in Hongkong).</p>



<p>Die Sommerferien verbringt die Familie in Lörrach im Dreiländer-Eck. Ab seinem zwölften Lebensjahr besucht Daniel regelmäßig Sommerferien-Zeltlager – erst in Deutschland, später auch europaweit. Hier kommt er nicht nur mit Deutschen aus Deutschland in Berührung, sondern auch mit anderen Milieus. Vor allem rückblickend  erkennt er, in welch privilegierter Bubble er in Hongkong aufgewachsen ist und wie gut ihm der Austausch und die Zeit in den Ferienfreizeiten getan haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Homecoming geht schief</h2>



<p>Nach seinem Abi geht er mit 17 nach Deutschland, um dort zu BWL zu studieren. &#8222;Das war einfach so. Das habe ich gar nicht infrage gestellt.&#8220; Sein erstes Jahr auf der WHU – Otto Beisheim School of Management, einer privaten Wirtschaftshochschule, verläuft aber nicht so wie gedacht. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Ich dachte, es sei so eine Art Homecoming, aber das war es nicht. Es war extrem hart.&#8220; </p></blockquote>



<p>Der Leistungsanspruch, das Konkurrenzdenken, das Alleineleben und das teils sozial toxische Umfeld in einem doch fremden Ort macht ihm zu schaffen. &#8222;Das erste Jahr war scheiße.&#8220;</p>



<p>Doch Daniel beißt sich durch. Sein im Studium integriertes viermonatiges Auslandsemester in Peking dagegen bezeichnet er als &#8222;die beste Zeit meines Lebens&#8220;. Nach der Unizeit verschlägt es ihn durch Zufall wieder nach Hongkong, wo er für einen großen Essenslieferanten arbeitet.  Nach der anstrengenden Unizeit ist er froh, das theoretische Wissen endlich auch mal praktisch umzusetzen. &#8222;Es war crazy, wie viel Verantwortung wir bekommen haben. Wir haben teilweise bis nach Mitternacht gearbeitet, weil es so viel Spaß gemacht hat.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Start-up mit 23</h2>



<p>Mit 23 gründet er zum ersten Mal selber. Mit einem Freund zusammen lässt er ein Tool bauen, womit Studierende ihre Steuererklärung machen können. Nachdem es viral Erfolg hat, breiten sie es auf andere Berufsgruppen aus – am Ende entsteht eine ganze Steiersoftware: &#8222;wundertax&#8220;, für das er heute wieder, nach einer Unterbrechung – wieder als Geschäftsführer arbeitet.</p>



<p>Vor seiner zweiten Amtszeit bei wundertax arbeitet Daniel bei mehreren Unternehmen, lebt und arbeitet in verschiedenen Städten. In Amsterdam etwa besucht er einen Stand-up-Comedy-Kurs. Ein sozialer und kreativer Ausgleich, der ihn prägt – und ihm auch im Berufsleben hilft. Gerade, was Sprache, Selbstreflexion, Kommunikation und Timing angeht, hat er viel von seinen Bühnenauftritten profitiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Ich möchte Probleme lösen&#8220;</h2>



<p>Für die Zukunft will er der Start-up-Szene treu bleiben. &#8222;Das ist schon mein Ding&#8220;, sagt er. Allerdings hat auch das Gründen für ihn Grenzen: &#8222;Ich würde nichts gründen, was noch zu mehr Konsum führt. Ich möchte Probleme lösen.&#8220;</p>



<p>In puncto Gleichberechtigung sieht Daniel auch ein Problem, an dem das Land noch arbeiten kann: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Vor allem in Deutschland, finde ich, gibt es immer noch ein großes Problem: Du gründest nur, wenn du privilegiert bist.&#8220;</p></blockquote>



<p><em>Diese Folge ist Teil der „Work-Edition“ mit dem Schwerpunkt Arbeit. Sie wird unterstützt von LinkedIn.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Zitat Daniel</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-daniel-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2024 22:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Vor allem in Deutschland, finde ich, gibt es immer noch ein großes Problem: Du gründest nur, wenn du privilegiert bist.&#8220;...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/daniel-hanemann-taiwan-hongkong">&#8222;Vor allem in Deutschland, finde ich, gibt es immer noch ein großes Problem: Du gründest nur, wenn du privilegiert bist.&#8220;</a></p><cite>Daniel Hanemann</cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Maria Popov (BUL): Makkaroni mit Zucker, Hass im Netz, Queersein &#038; Familie</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/maria-popov-bulgarien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2024 22:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Maria Popov ist journalistische Moderatorin und in Bulgarien geboren. Die 31-Jährige spricht im Podcast über ihr Aufwachsen in Mönchengladbach, zwischen Mobbingerfahrungen und Theaterauftritten. Wie es war, in den Sommerferien gefeiert zu werden und sich danach wieder zurückzuformatieren. Über Makkaroni mit Zucker, schamvolle Momente, die man nicht mehr vergisst, Migra-Chamäleons und wie sie herausfand, dass sie queer ist.

(02:20) Passkontrolle
(08:00) Klischee-Check
(20:10) Von Plowdiw nach Mönchengladbach
(27:50) Theater &#038; Schule: Schamvolle Momente und große Auftritte
(43:00) Bulgarien: Alleine fliegen und Zurückformatieren
(50:00) Beruf: "Ich habe den Aufstieg erlebt, Rückschritt war nicht erlaubt"
(59:35) Queersein: Fehlende Vorbilder, schmerzhafter Prozess &#038; Lucy von No Angels
(1:07:35) Studium, Moderation &#038; Ankommen
(1:23:10) Hass im Netz: Begleitet mich seit der ersten Moderation
(1:34:10) Schauspieldebüt bei "Made in Germany"

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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Maria Popov ist journalistische Moderatorin und in Bulgarien geboren. Die 31-Jährige spricht im Podcast über ihr Aufwachsen in Mönchengladbach, zwischen Mobbingerfahrungen und Theaterauftritten. Wie es war, in den Sommerferien gefeiert zu werden und sich danach wieder zurückzuformatieren. Über Makkaroni mit Zucker, schamvolle Momente, die man nicht mehr vergisst, Migra-Chamäleons und wie sie herausfand, dass sie queer ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ganz viel: halb und dazwischen</h2>



<p>Maria wird im März 1993 in Plowdiw, Bulgarien, geboren. Die Familie zieht nach Deutschland, vor allem, um den Kindern eine bessere Bildung zu ermöglichen. Über ihre frühen Jahre sagt Maria: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Ich war ganz viel: halb und dazwischen&#8220; </p></blockquote>



<p>Zwar geht sie als &#8222;deutsch durch&#8220; – was ihren Eltern wichtig ist –, dennoch fühlt sie sich weder den Kids mit Migrationsvordergrund noch den weißen Deutschen voll zugehörig.</p>



<p>In der Schule läuft es nicht gut, Maria hat schlechte Noten, aber sie liebt es zu tanzen und Theater zu spielen. Trotz Mobbingerfahrung traut sie sich auf die Bühne.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alleine nach Bulgarien</h2>



<p>Ein entscheidender identitätsstiftender Punkt sind die Sommerferien. Da fliegt sie jedes Jahr zu ihrer Familie nach Bulgarien – ab 13 sogar alleine. &#8222;Das war natürlich voll cool und hat mich empowert.&#8220; Wenn sie ankommt, wird sie gefeiert und alle freuen sich. Nach sechs Wochen Bulgarien muss sie sich in Deutschland allerdings wieder zurückformatieren. Hier gelten andere modische und gesellschaftlichen Gesetze.</p>



<p>Ihren eigentlichen Wunsch, Schauspielerin zu werden, traut sie sich nicht nachzugehen. Maria spürt auch den Druck, was werden zu müssen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Ich war dabei und habe den (sozialen) Aufstieg erlebt, Rückschritt war nicht erlaubt.&#8220; </p></blockquote>



<p>Sie studiert Medienwissenschaft in Siegen. Hier fühlt sich Maria, die sich als &#8222;Youtube-Nerd&#8220; bezeichnet, wohl und probiert filmisch viel aus. &#8222;Das war ein Ausprobieren und Austarieren, ohne Gewissheit, dass das was wird.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hasskommentare seit dem ersten Video</h2>



<p>Sie rutscht nach Praktika und Redakteurintätigkeit ins Moderieren, findet Gefallen und hat beim funk-Format &#8222;Auf Klo&#8220; ihren medialen Durchbruch. Doch die öffentliche Präsenz hat auch Nachteile. Hasskommentare, misogyne und queerfeindliche Nachrichten, sogar direkte Gewaltandrohungen sind an der Tagesordnung. &#8222;Das begleitet mich seit dem ersten Video.&#8220; Mittlerweile in der Selbständigkeit angekommen hat sie einen Weg gefunden, damit umzugehen. Sie liest das alles nicht mehr.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Ich musste mir bewusst werden, dass es nicht um mich geht. Das ist ein Hass gegen Frauen, eine Gegenwehr gegen die Emanzipation, die doll vorangeschritten ist in den letzten Jahren.&#8220;</p></blockquote>



<p></p>
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		<title>Zitat Maria</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-maria/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2024 22:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ich war ganz viel &#8218;halb und dazwischen'&#8220; Maria Popov]]></description>
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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Ich war ganz viel &#8218;halb und dazwischen'&#8220;</p><cite>Maria Popov</cite></blockquote>
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		<item>
		<title>Soleen Yusef (KUR): Lebens-Filmriss, Kunsthunger &#038; Sieger sein &#124; Work-Edition</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/soleen-yusef-kurdistan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2024 22:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[LinkedIn]]></category>
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					<description><![CDATA[Regisseurin Soleen Yusef spricht im Podcast über ihren prägenden Filmriss im Leben, übers Ausprobieren und Außenseiterin sein und wie sie von Stationen wie Kurdistan, Ostfriesland, Ludwigsburg und Berlin nach vielen Umwegen dazu kam, Regie zu führen. Über Retraumatisierung, innere Reisen, echte Frauenfiguren und warum sie ihr Kinderfilm "Sieger sein" geheilt hat.

(02:40) Passkontrolle
(09:20) Bewerbungsgespräch 
(17:55) Klischee-Check 
(21:35) Flucht aus Kurdistan: Wilde Kindheit, Gewürze &#038; große Weite
(30:00) Ostfriesland, Wolfsburg &#038; Berlin
(48:30) Teenager: Einsamkeit, Druck &#038; Push durch Lehrerin
(55:05) "Ich hatte immer Hunger nach Kunst und Kultur"
(1:01:35) Filmakademie: "Ich habe mich mit einer Wut beworben"
(1:15:45) Innere Reise, Misogynie am Set &#038; Kriegsrealität holt Fiktion ein
(1:38:05) Kinofilm "Sieger sein": Der Film hat mich geheilt"

Diese Folge ist Teil der "Work-Edition" mit dem Schwerpunkt Arbeit. Sie wird unterstützt von LinkedIn.

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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Regisseurin Soleen Yusef spricht im Podcast über ihren prägenden Filmriss im Leben, übers Ausprobieren und Außenseiterin sein und wie sie von Stationen wie Kurdistan, Ostfriesland, Ludwigsburg und Berlin nach vielen Umwegen dazu kam, Regie zu führen. Über Retraumatisierung, innere Reisen, echte Frauenfiguren und warum sie ihr Kinderfilm &#8222;Sieger sein&#8220; geheilt hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von Kurdistan nach Ostfriesland</h2>



<p>Soleen wird im Februar 1987 in Duhok, in der Autonomen Region Kurdistan im Irak, geboren. In jungen Jahren muss sie aber flüchten. Die Familie folgt dem Vater, der vorausgegangen war nach Europa. Ihre erste Station in Deutschland ist Leer, Ostfriesland. Soleen, die den Mix aus Hitze, Auspuffabgase, Gewürzen, Trockenheit, Staub und Bergluft gewöhnt ist, sieht plötzlich grüne Wiesen, Pferdehof, Ein-Familienhäuser und asphaltierte Landstraßen. </p>



<p>Sie fühlt sich zwar wohl auf dem Lande – aber sie können nicht lange bleiben. Die Familie zieht weiter nach Wolfsburg, wo sie es als weniger schön empfindet. Dann gehts nach Berlin Wedding – das zu ihrem Zuhause wird.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Ich sage das mit einem sehr warmen Gefühl: Ich komme aus Kurdistan. Zumal das sowieso schon oft ein Affront ist, von &#8218;Kurdistan&#8216; zu sprechen. Daher sage ich das auch gerne mal provozierend.&#8220;</p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Hunger nach Kunst und Kultur</h2>



<p>Als Teenager ist sie still. Sie zeichnet, malt und beobachtet. Ihre Jugend ist geprägt von viel Einsamkeit und Druck von Zuhause. Erst durch eine kritische Bemerkung ihrer Lehrerin, ändert sie ihr Leben. Wird zielstrebiger und nach eigener Aussage &#8222;zu einer neuen Person&#8220;.</p>



<p>Nach der Schule will sie etwas mit Kunst machen. &#8222;Ich hatte immer einen Hunger nach Kunst und Kultur.&#8220; Sie besucht die Bühnenkunstschule, singt Jazz und Oper. Sie ist gut, in dem, was sie tut, aber sie merkt auch: &#8222;Ich will nicht auf der Bühne stehen, aber ich habe gemerkt, wie sehr ich Schauspiel liebe und Leute gernen beim Spielen zuschaue.&#8220;</p>



<p>Nach zwei Jahren Praktikum bei einer Filmproduktionsfirma bewirbt sie sich bei Filmhochschulen – mit Wut im Bauch. Sie erlebt viel Misogynie am Set, cholerische männliche Regisseure und von Männern dominierte Filme. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Ich dachte mir so: Nee, man, da muss es einen Gegenentwurf geben. Das kann nicht sein. Ich will nicht, dass Männer über Frauen erzählen. Das muss ich selbst machen.&#8220;</p></blockquote>



<p>Sie besucht die Filmakademie Ludwigsburg. Auch da empfindet sie sich wieder als Außenseiterin. &#8222;Ich kam mit anderen Geschichten im Gepäck an.&#8220; Aber sie probiert sich viel aus, lernt das Regie-Handwerk und arbeitet viel. &#8222;Für mich war das wie eine Spielwiese.&#8220; </p>



<h2 class="wp-block-heading">Film wird eingeholt vom Krieg</h2>



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<p>Für ihren Abschlussfilm &#8222;Haus ohne Dach&#8220; kehrt sie nach Kurdistan zurück. Es ist eine Reise in ihre Vergangenheit, ein Aufarbeiten, ein &#8222;Update&#8220; der kindlichen Erinnerungen – und leider auch eine Retraumatisierung. Denn der IS terrorisiert die Region. Die Jesiden erfahren einen Genozid. Ihr Film, der von einer kriegstraumatisierten Familie handelt, wird eingeholt von dem Krieg in der Realität. Diese intensive Auseinandersetzung bindet Soleen aber noch einmal fest an ihre Heimat. Trotz des Schmerzes, sagt sie: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Es war eine großartige innere Reise. Ich habe noch mal ganz andere Wurzeln geschlagen als Erwachsene.&#8220;</p></blockquote>



<p>Der Film ist ein Erfolg und eine Ausnahme. Denn in der Filmlandschaft sind es – wenn überhaupt &#8211; kurdische Männer, die kurdische Geschichten erzählen. Soleen erinnert sich, dass sie immer unterschätzt wurde. &#8222;Niemand hat mir was zugetraut. Ich habe imnmer nur gedacht: Wartets ab! Ich wusste, was ich mache. Ich wusste im Kern, was das für ein Film wird.&#8220;</p>



<p>Sie führt Regie bei bedeutenden Projekten wie Skylines, Deutschland 89 oder Sam – ein Sachse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jugendfilm aus dem Wedding: Sieger sein</h2>



<p>Im April 2024 kommt ihr erster Kinder- und Jugendfilm &#8222;Sieger sein&#8220; heraus. Über ein geflüchtetes kurdisches Mädchen, das in den Wedding kommt und versucht durchs Fußballspielen in einer Mädchenmannschaft Anklang zu finden. Es ist eine Version ihrer eigenen Geschichte. &#8222;Dieser Film hat mich geheilt!&#8220;, sagt Soleen. Er spielt im Wedding, ihrem zweiten Zuhause. Mit einer Sprache aus dem Wedding, einem diversen Cast – und vor allem starken Mädchen- und Frauenfiguren.</p>



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<p><em>Diese Folge ist Teil der „Work-Edition“ mit dem Schwerpunkt Arbeit. Sie wird unterstützt von LinkedIn.</em></p>
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		<title>Zitat Soleen</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-soleen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2024 22:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ich sage das mit einem sehr warmen Gefühl: Ich komme aus Kurdistan. Zumal das sowieso schon oft ein Affront ist,...]]></description>
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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/soleen-yusef-kurdistan">&#8222;Ich sage das mit einem sehr warmen Gefühl: Ich komme aus Kurdistan. Zumal das sowieso schon oft ein Affront ist, von &#8218;Kurdistan&#8216; zu sprechen. Daher sage ich das auch gerne mal provozierend.&#8220;</a></p><cite>Soleen Yusef</cite></blockquote>



<p></p>
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		<title>Raffi Balboa &#124; OK KID (CHL): Jugendzentrum-Jams, Chile-Fernweh &#038; Piscola</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/raffi-balboa-ok-kid-chile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Mar 2024 22:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Raffi Balboa ist Teil der Band OK KID. Der gebürtige Gießener erzählt im Podcast von seiner Jugend, in der er noch auf Jams gefreestylt hat, warum er chilenisches Essen schwierig findet und wie "Gute Menschen" rechte Trolls angezogen hat. Über Sandwich-Sounds, Zivi in Chile und Piscola.

https://okkidmusik.de/

(02:30) Passkontrolle
(06:40) Klischee-Check
(13:35) Gießen: Sandwich-Sounds und Kasten Bier zum Geburtstag
(20:20) Chilenische Identität und Kulturschock in der Heimat
(28:00) Jugend: Kung-Fu, Hip-Hop-Jams und Fernweh
(43:45) Zivi in Chile
(51:35) OK KID Sound
(1:00:55) Gute Menschen und rechte Trolls
(1:10:35) Chile-Traum und Fernweh-Kompensation


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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Raffi Balboa ist Teil der Band OK KID. Der gebürtige Gießener erzählt im Podcast von seiner Jugend, in der er noch auf Jams gefreestylt hat, warum er chilenisches Essen schwierig findet und wie &#8222;Gute Menschen&#8220; rechte Trolls angezogen hat.</p>



<p>Raffael Kühle, so Raffis bürgerlicher Name, wird im Juli 1985 in Gießen geboren. Seine Mutter kommt aus Chile, sein Vater ist Deutscher. Seine Kindheit beschreibt Raffi als behütet. Dörflich-ländliche Einflüsse und städtischeres Umfeld vereinen sich an seinem Wohnort, er spielt Linksaußen beim Handball und macht später Kung-Fu.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kulturschock in der Heimat</h2>



<p>Sein südamerikanischer Anteil sei immer präsent und positiv besetzt gewesen, sagt Raffi. Die Familie fliegt regelmäßig nach Chile. &#8222;Oder die Familie aus Chile ist zu uns gekommen. Der Zusammenhalt und die Beziehungen sind ganz anders als der deutsche Teil meiner Familie: viel herzlicher.&#8220; </p>



<p>Raffi lernt auch eine andere Art von Natur und Tierwelt kennen, was ihn sehr interessiert. Zurück in Gießen – immer der totale Kulturschock. &#8220; Für mich war klar: Nach dem Abi bin ich weg.&#8220; Das Gefühl der Enge, die Engstirnigkeit macht Raffi zu schaffen. Er kompensiert das Fernweh mit der Liebe zu Musik, damals vor allem zu Hip Hop. Ein großes Rap-Angebot gab es in Gießen aber nicht. &#8222;Wir haben viel selbst gemacht.&#8220; Jams und Konzerte organisiert, gefreestylt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zivi in Chile</h2>



<p>Nach dem Abi geht Raffi tatsächlich nach Chile, er absolviert da seinen Zivildienst in einem Jungen-Kinderheim. Eine Erfahrung, die ihn sehr prägt. Danach geht er zum Studieren wieder nach Deutschland: Schlagzeug in Hannover. </p>



<p>&#8222;Der Plan war aber, nach dem Musik-Studium wieder zurück nach Chile zu gehen.&#8220; Doch es kommt anders. Mit der Musik läuft es gut. Erst mit der Jona:S, dann mit der umbenannten Folgeband OK KID. Raffi bleibt in Deutschland, zieht nach Köln und hat steigenden Erfolg mit der Band.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechte Trolls und Gute Menschen</h2>



<p>2023 feiert OK KID zehnjähriges Jubiläum. Im Zuge des neuen Albums produzieren sie auch eine neue Version von &#8222;Gute Menschen&#8220;. Den Song hatte die Band bereits 2015 herausgebracht. Acht Jahre später hat das Lied nicht an Aktualität verloren. &#8220; Es ist sogar eigentlich noch viel schlimmer geworden.&#8220; Danach füllen sich die Kommentarspalten mit rechten Trolls. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Da macht man sich erst bewusst, wie krass das sein muss, wenn man sich oft politisch äußert. Und wenn man keine Band ist, sondern eine Einzelperson. Was man da für einen Mist abbekommt. Was das auch für eine Kultur geworden ist, ist wirklich erschreckend. Die wollen, dass man Angst bekommt, sich Gedanken macht oder sich schlecht fühlt. Aber man darf dem nicht nachgeben, auch wenn es schwerfällt.&#8220;</p></blockquote>



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<p><a href="https://okkidmusik.de/">https://okkidmusik.de/</a></p>
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		<item>
		<title>Zitat Raffi</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-raffi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Mar 2024 22:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[„Die (Rechten) wollen, dass man Angst bekommt, sich Gedanken macht oder sich schlecht fühlt. Aber man darf dem nicht nachgeben,...]]></description>
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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/raffi-balboa-ok-kid-chile">„Die (Rechten) wollen, dass man Angst bekommt, sich Gedanken macht oder sich schlecht fühlt. Aber man darf dem nicht nachgeben, auch wenn es schwerfällt. Denn genau das wollen die.&#8220;</a></p><cite>Raffi Balboa</cite></blockquote>
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		<item>
		<title>Narku Laing (JAM/ GHA): Produktives Streiten, narratives Sprechen &#038; American-Football-Kollisionen &#124; Work-Edition</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/narku-laing-jamaika-ghana/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2024 23:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[LinkedIn]]></category>
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					<description><![CDATA[Narku Laing ist Diversitytrainer, Berater und Professor für Sozialwissenschaften und Rassismusforschung an der Evangelischen Hochschule Bochum. Der 32-Jährige spricht bei Halbe Katoffl über die Kraft des Positiven, warum er so viel Lust am Streiten hat und weshalb ihn Kollisionen beim American Football vorangebracht haben. Wie Menschen auf einen jungen Schwarzen Professor wie ihn reagieren, was entscheidende Bausteine seiner Karriere waren und wie er gelernt hat, begeisternde Reden zu halten.

https://www.vielfaltsprojekte.de
https://de.linkedin.com/in/prof-dr-lorenz-narku-laing-12b723ab

(02:10) Passkontrolle
(06:35) Bewerbungsgespräch
(10:10) Klischee-Check
(17:40) Ambivalente Jugend, männliche Fürsorge &#038; American-Football-Kollisionen
(29:00) Reden lernen, Ehrenamt &#038; produktiv streiten
(42:35) Wie Narku mit Gegenwind umgeht: Die Kraft des Positiven
(52:55) Beruf: Scheitern, Planen und auf Erfahrenere hören
(1:04:15) Antirassismus als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Narku Laing ist Diversitytrainer, Berater und Professor für Sozialwissenschaften und Rassismusforschung an der Evangelischen Hochschule Bochum. Der 32-Jährige spricht bei Halbe Katoffl über die Kraft des Positiven, warum er so viel Lust am Streiten hat und weshalb ihn Kollisionen beim American Football vorangebracht haben. Wie Menschen auf einen jungen Schwarzen Professor wie ihn reagieren, was entscheidende Bausteine seiner Karriere waren und wie er gelernt hat, begeisternde Reden zu halten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Migration ist Liebe&#8220;</h2>



<p>Narku wird Anfang März 1992 in Mainz geboren. Sein Vater ist Jamaikaner aus England, seine Mutter lebt in Deutschland und kommt aus Ghana. Sein Nachname hat einen schottischen Ursprung.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Ich bin ein multikulturelles, globales Produkt. Wenn Menschen von Migration als Problem reden, sage ich immer: Migration ist Liebe. Ohne Migration hätten sich meine Eltern gar nicht kennengelernt. Geboren auf zwei Kontinenten, geheiratet auf einem dritten.&#8220;</p></blockquote>



<p>Narku wächst in einem sehr weißen Umfeld in einem kleinen Ort auf. Die Eltern sind fürsorglich, aber die Familie hat finanzielle Probleme. Seine Jugend beschreibt Narku als ambivalent. &#8222;Ich bin teilweise nicht zu Geburtstagen gegangen, weil wir kein Geld für Geschenke hatten.&#8220; Als er mit ca 14 Jahren zum ersten Mal zum American Football geht, macht er eine neue Erfahrung: &#8222;Da kommt ein großer, Schwarzer, dicker Junge – und die waren sehr happy, mich zu sehen.&#8220; </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie ohne Streit gestritten wird</h2>



<p>Der Erfolg des Football-Teams sei von Vertrauen und Zusammenhalt abhängig, beschreibt Narku. Man müsse sich im wahrsten Sinne des Wortes schützend voreinander stellen. Der Trainer zahlt später die Studiengebühren von Narku – heute ist er mit seiner Beratungsfirma &#8222;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.vielfaltsprojekte.de/" target="_blank">Vielfaltsprojekte</a>&#8220; der Hauptsponsor seines damaligen Teams!</p>



<p>Schon früh entdeckt Narku sein Talent und seine Leidenschaft zu reden – auch öffentlich. Er engagiert sich ehrenamtlich, bewirbt sich fürs Amt des Schülersprechers, nimmt an Präsentationswettbewerben teil. Er lernt: Wie ohne Streit gestritten wird und ohne Konflikt Konflikte gelöst werden. Und produktiver Streit macht ihm Freude. Er sieht Antirassismus als gesamtgesellschaftliche Aufgabe.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Wenn du Rassismus bekämpfen willst, dann musst du in Gremien, auf Podeste, in Hintergrundgespräche. Da musst du streiten, das gehört notwendig zum Beruf dazu. Und das Notwendige, da muss man dann Spaß dran haben, weil man machts so viel.&#8220;</p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Die Kraft des Positiven</h2>



<p>Narku glaubt an die Kraft des Positiven, die eine größere Veränderungskraft mit sich trage. Neben seiner Arbeit als Professor ist er auch als selbständiger Diversitytrainer und -Berater tätig. &#8222;Als ich verstanden habe, dass ich das kann: Über etwas reden, was so anstrengend, was so schwierig, was so problematisch ist, habe ich gesagt: Das will ich mir zum Beruf machen.&#8220;</p>



<p>Heute nach – wie er betont – langer Zeit des Scheiterns und harter Arbeit, ist er ein gefragter Redner und Berater. Man schafft nichts allein, sagt er.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Immer wieder auf Menschen zu hören die älter sind und mehr Erfahrung haben, war ein ganz entscheidender Baustein meiner Karriere.“</p></blockquote>



<p><em>Diese Folge ist Teil der „Work-Edition“ mit dem Schwerpunkt Arbeit. Sie wird unterstützt von LinkedIn.</em></p>
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		<title>Zitat Narku</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-narku/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2024 23:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ich bin ein multikulturelles, globales Produkt. Wenn Menschen von Migration als Problem reden, sage ich immer: Migration ist Liebe. Ohne...]]></description>
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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/narku-laing-jamaika-ghana">&#8222;Ich bin ein multikulturelles, globales Produkt. Wenn Menschen von Migration als Problem reden, sage ich immer: Migration ist Liebe. Ohne Migration hätten sich meine Eltern gar nicht kennengelernt. Geboren auf zwei Kontinenten, geheiratet auf einem dritten.&#8220;</a></p><cite>Prof. Dr. Lorenz Narku Laing</cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Samson Grzybek (POL): Non-binäre Identität, Queermed-Komfortzone &#038; Gewichtheben als Coping-Strategie</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/samson-grzybek-polen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Feb 2024 23:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[(Zum Zeitpunkt des Gesprächs hatte Samson noch einen anderen Namen. Der Name wurde nachträglich in den Shownotes geändert)

Samson Grzybek hat Queermed Deutschland gegründet. Hier können queerfreundliche und sensibilisierte Ärzt*innen, Therapeut*innen &#038; Praxen empfohlen werden. Wir sprechen über Samsons folgenschweres Coming Out, warum Samsons keine Pronomen für sich benutzt – und wobei intensives Gewichtheben und Krafttraining mit der Langhantel helfen. Über Komfortzonen und unangenehme Bühnenauftritte, High-Performen und Imposter-Syndrom, Drinnie-Tendenzen und Charaktereigenschaften, die man vielleicht nie hatte.

https://queermed-deutschland.de/

(02:20) Passkontrolle
(07:50) Klischee-Check
(12:55) Familienstress, Fernsehen &#038; Gedichte schreiben
(27:50) Coming Out &#038; Morddrohungen von der eigenen Mutter
(35:00) Queersein &#038; nonbinäre Identität
(50:15) Gewichtheben &#038; Krafttraining als Coping-Strategie
(58:50) Queermed: Komfortzone, Misgendern &#038; Imposter-Syndrom

SUPPORT:
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T-SHIRTS:
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LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Samson Grzybek hat Queermed Deutschland gegründet. Hier können queerfreundliche und sensibilisierte Ärzt*innen, Therapeut*innen &amp; Praxen empfohlen werden. Wir sprechen über Samsons folgenschweres Coming Out, warum Samson keine Pronomen für sich benutzt – und wobei intensives Gewichtheben und Krafttraining mit der Langhantel helfen. Über Komfortzonen und unangenehme Bühnenauftritte, High-Performen und Imposter-Syndrom, Drinnie-Tendenzen und Charaktereigenschaften, die man vielleicht nie hatte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Friedliche Zeit – außerhalb der Familie&#8220;</h2>



<p>Samson wird im Mai 1992 in Breslau, Polen, geboren – wächst aber in Mainz auf. Die Familie lebt in einem damaligen &#8222;sozialen Brennpunkt&#8220;. In den Ferien fahren sie oft nach Polen. Samson ist schon damals – nach eigener Aussage – etwas &#8222;anders&#8220; als die anderen. &#8222;Ich habe eher mit Jungs abgehangen und wir haben uns oft einfach … geprügelt.&#8220; Die Eltern sind streng, der Vater kontrolliert das Geld, verbietet der Mutter das Arbeiten. Samson sieht viel fern.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Ich habe die Schule absolut gehasst – aber außerhalb der Familie hatte ich eigentlich eine relativ friedliche Zeit.&#8220;</p>
</blockquote>



<p>Auf dem Gymnasium ändert sich das Umfeld: weniger Diversität, mehr weiß gelesene und reiche Mitschüler*innen. Samson gehts nicht gut, ist oft müde, hat Stress in der Familie. Nachdem sich Samson der Mutter gegenüber als &#8222;homosexuell&#8220; outet, wird es bedrohlich. &#8222;Da hat dann meine Mutter Sachen gesagt, die nicht so schön sind.&#8220; Das ist untertrieben, von &#8222;Schande für die Familie&#8220; ist die Rede, sogar Morddrohungen stehen im Raum. &#8222;Da gings mir richtig dreckig.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Ich füge mich nicht dem (binären) System&#8220;</h2>



<p>Samson packt ihre Sachen und bricht nach und nach den Kontakt zur Familie ab. Zum Studium geht Samson nach Köln. In der Uni-Zeit rückt die Gender-Frage mehr in den Vordergrund: Samson fühlt sich nicht wie eine &#8222;Sie&#8220;, aber auch nicht wie ein &#8222;Er&#8220;. Daher verzichtet Samson auf Pronomen, fühlt sich als non-binär.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Ich sehe mich immer noch als gleicher Mensch, nur dass ich mich dem System, in das ich reingesteckt werde, nicht füge und sage: Nö: Ich möchte nicht als Frau Soundso angesprochen werden.“</p>
</blockquote>



<p>Gewichtheben und Krafttraining helfen Samson, eine bessere, gesündere Beziehung zum Körper herzustellen. &#8222;Ich habe jetzt viel mehr Respekt vor meinem Körper.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Ich war so gut wie nie bei Ärzt*innen&#8220;</h2>



<p>Im Mai 2021 gründet Samson <a href="https://queermed-deutschland.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quermeed Deutschland</a>, eine Empfehlungs-Plattform für sensibilisierte und queerfreundliche Ärzt*innen, Therapeut*innen &amp; Praxen. Denn viele queere und nicht-binäre Menschen haben Angst, in medizinischen Situationen nicht gesehen, schlecht behandelt und oder sogar diskriminiert zu werden. &#8222;Ich war so gut wie nie bei Ärzt*innen.&#8220;</p>



<p>Seitdem Launch der Seite hat sich Samsons Leben stark verändert. Samson gewinnt Preise, bekommt viel Anerkennung und Lob – was Samson nicht immer leicht fällt. Denn mit wachsender Bekanntheit, steigen auch öffentliche, manchmal überwältigende Auftritte – wie etwas, wenn Samson einen Preis auf der Bühne entgegen nehmen muss. &#8222;Ich habe immer noch großes Imposter Syndrom und bin eigentlich ein Drinnie.&#8220; Aber Samson tut es – für den Erfolg der Seite und damit auch für die, denen es hilft, eine Website zu haben, auf der man sieht, welche medizinischen Fachleute für das Thema sensibilisiert sind.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Zitat Sara</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-sara/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Feb 2024 23:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ich sehe mich immer noch als gleicher Mensch, nur dass ich mich dem System, in das ich reingesteckt werde, nicht...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/sara-grzybek-polen">„Ich sehe mich immer noch als gleicher Mensch, nur dass ich mich dem System, in das ich reingesteckt werde, nicht füge und sage: Nö: Ich möchte nicht als Frau Soundso angesprochen werden“</a></p><cite>Sara Grzybek</cite></blockquote>
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		<item>
		<title>Yousef Hammoudah (PSE): Schweres Herz, wilde Businessjahre &#038; große Bilder &#124; Work-Edition</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/yousef-hammoudah-palaestina/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2024 14:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[LinkedIn]]></category>
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					<description><![CDATA[Yousef Hammoudah ist in Saudi Arabien geboren, hat palästinensische Wurzeln und ist in Wuppertal aufgewachsen. Der 47-Jährige war schon Fernsehmoderator, Start-Up-Gründer und Digital-Marketingexperte und leitet heute das Fotografiska-Museum in Berlin. Yousef spricht im Podcast daüber, wie Wut, innere Düsternis und Suchttendenzen seine Karriere beeinflusst haben. Wie er Räume für Zugehörigkeit schafft, ob er sich mittlerweile angekommen fühlt – und warum er eine ambivalente Beziehung zu Wohnwagen hat.

Yousefs Buch: https://www.penguin.de/Paperback/Die-Sieben-Saeulen-des-Seins/Yousef-Hammoudah/Irisiana/e603508.rhd
Fotografiska Berlin: https://berlin.fotografiska.com/de

(03:51) Passkontrolle
(09:10) Bewerbungsgespräch
(14:15) Klischee-Check
(27:40) Wuppertal, Wohnwagen und Gedichte vom Tod
(35:20) "Einsamkeit war mein zentrales Gefühl"
(43:30) Wilde Businessjahre: VJ, Start-Up &#038; Marketingagentur
(55:45) Hardcore gearbeitet, Suchttendenzen &#038; Motivation, Räume zu schaffen
(1:06:35) Adidas Runners: Laufcrews &#038; Community
(1:08:05) Fotografiska Berlin:, Zugehörigkeit und Teilhabe. Vision: Großer Marktplatz

Diese Folge ist Teil der "Work-Edition" mit dem Schwerpunkt Arbeit. Sie wird unterstützt von LinkedIn.

SUPPORT:
Halbe Katoffl unterstützen: https://halbekatoffl.de/unterstuetzen/ 

T-SHIRTS:
Halbe Katoffl T-Shirts: https://shop.halbekatoffl.de/ 

Website: https://halbekatoffl.de 
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Facebook: http://www.facebook.com/HalbeKatoffl 
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/]]></description>
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<p>Yousef Hammoudah ist in Saudi Arabien geboren, hat palästinensische Wurzeln und ist in Wuppertal aufgewachsen. Der 47-Jährige war schon Fernsehmoderator, Start-Up-Gründer und Digital-Marketingexperte und leitet heute das Fotografiska-Museum in Berlin. Yousef spricht im Podcast daüber, wie Wut, innere Düsternis und Suchttendenzen seine Karriere beeinflusst haben. Wie er Räume für Zugehörigkeit schafft, ob er sich mittlerweile angekommen fühlt – und warum er eine ambivalente Beziehung zu Wohnwagen hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Ich hatte ein schweres Herz&#8220;</h2>



<p>Yousef wird im August 1976 in Dschidda, Saudi Arabien, geboren. Seine Eltern kommen aus Palästina, sie trennen sich aber früh. MIt ungefähr drei Jahren zieht Yousef nach Deutschland, er wächst in Wuppertal auf – mit seinem Vater und seiner deutschen Stiefmutter.</p>



<p>Seine Eltern haben ein Wohnwagen-Geschäft – Yousef wächst nach eigener Aussage relativ behütet auf. &#8222;Auch wenn ich gemerkt habe, dass ich der einzige bin, der so ein bisschen dunkler ist.&#8220; Je älter er wird, desto größer ist das Gefühl, nicht so ganz dazuzugehören. Wuppertal gilt als rechte Hochburg, Yousef entwickelt früh das Gefühl, wegzuwollen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Meine Jugend war geprägt von Depressionen. Einsamkeit war mein zentrales Gefühl. Ich hatte ein schweres Herz.&#8220;</p></blockquote>



<p>Yousef will raus. Musik gibt ihm Geborgenheit. Grunge der 90er-Jahre bildet sein Gefühl perfekt ab. Nach dem Abi bewirbt er sich in der Musikbranche, er schreibt hundert Bewerbungen, aber nur ein kleines Jazz-Plattenlabel in Köln gibt ihm ein Praktikum. Es ist der Start einer abwechslungsreichen Berufskarriere – und der Start in &#8222;ein neues Leben&#8220;.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Große Visionen und wilde Jahre </h2>



<p>Eigentlich will Yousef Künstler sein und werden. Doch die Kunstschulen sagen ihm ab, und sein Vater erwartet von ihm, dass er das Wohnwagenbusiness übernimmt oder zumindest einen wirtschaftlich ertragreichen Beruf ergreift.</p>



<p>Mit nur 23 Jahren bekommt er eine Managerstelle bei der EMI. Die Musikbranche ist durch die Digitalisierung und das Internet in Aufruhr und in freiem Fall. Yousef kennt sich im Digitalen aus und arbeitet sehr hart. Wilde Jahre folgen. Er wird Viva-Plus-Moderator, gründet eine eigene Marketingagentur und ist das, was man einen &#8222;Workoholic&#8220; nennt. &#8222;Ich war ein getriebener Mensch und habe hardcore gearbeitet.&#8220; Yousef hat Visionen. &#8222;Ich mag es, große Bilder zu malen&#8220;, sagt er. Gleichzeitig ist er immer auf der Suche, versucht, &#8222;seine innere Düsternis&#8220; mit Drogen oder Partys zu betäuben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Räume für Zugehörigkeit</h2>



<p>Sport hilft ihm, diese Suchttendenzen in eine gesundere Form zu lenken. Er macht Therapie, interessiert sich für fernöstliche Philosophie und arbeitet auch da wieder hart – an sich. Bei adidas kann er viele seiner Erfahrungen zusammenbringen. Er baut die &#8222;adidas Runners&#8220; auf, deren Idee an einen Community-Gedanken andockt: Menschen wollen nicht nur joggen gehen, sondern auch im Sport, durchs Laufen vernetzen sein und sich weiterentwickeln. Yousef operiert weltweit und hilft, lokale Laufcrews zu gründen, &#8222;Run Bases&#8220; zu kreieren, wo man sich im urbanen Raum treffen kann, zusammen Sport macht, isst und sich austauscht.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Bei mir hat das Gefühl von Einsamkeit und das Nicht-dazu-gehören  eine immense Motivation im Beruflichen generiert, Räume zu schaffen, wo es Zugehörigkeit gibt.&#8220;</p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Keine Angst vorm Scheitern</h2>



<p>In seiner heutigen Tätigkeit als Museumsleiter von <a rel="noreferrer noopener" href="https://berlin.fotografiska.com/de" target="_blank">Fotografiska Berlin</a>, einem zeitgenössischem Fotomuseum, hat er ähnliche Ideen. Das Museum soll nicht nur Bilder zeigen, sondern Raum geben für Kunst und Kultur. &#8222;Das Zusammenbringen von Menschen liegt mir. Ich lade gerne Menschen ein, etwas mitzugestalten.&#8220; Yousef mag gerne große Bilder, an dem alle ihren Input geben. Angst vorm Scheitern hat er schon lange nicht mehr. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Ich habe keine Angst vorm Versagen, weil ich es schon oft gemacht habe. Meine Karriere sieht aus wie eine Pizza Vegetaria. Ich habe so viel erlebt. Wenn morgen alles vorbei ist, kann ich sagen: Ich habe nix verpasst.&#8220; </p></blockquote>



<p><em>Diese Folge ist Teil der „Work-Edition“ mit dem Schwerpunkt Arbeit. Sie wird unterstützt von LinkedIn.</em><br></p>
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		<item>
		<title>Zitat Yousef</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-yousef/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2024 14:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Bei mir hat das Gefühl von Einsamkeit und das Nicht-dazu-gehören eine immense Motivation im Beruflichen generiert, Räume zu schaffen, wo...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/yousef-hammoudah-palaestina/" data-type="podcast" data-id="6422">&#8222;Bei mir hat das Gefühl von Einsamkeit und das Nicht-dazu-gehören eine immense Motivation im Beruflichen generiert, Räume zu schaffen, wo es Zugehörigkeit gibt.&#8220;</a></p><cite>Yousef Hammoudah</cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">6447</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Don Pablo Mulemba (AGO): Rechte Hochburgen, Handball in Cottbus &#038; Ur-Oma in Angola</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/don-pablo-mulemba-angola/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2024 23:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Don Pablo Mulemba ist Journalist und Moderator und hat angolanisch-deutsche Wurzeln. Im Podcast spricht der 28-jährige Eberswalder über seinen Traum, Handball-Profi zu werden, den Mord an Amadeu Antonio, der sein Leben indirekt mitprägte, und was er erkannte, als er seine Uroma in Angola traf.

FOMO: https://www.acbstories.com/work/fomo-was-habe-ich-heute-verpasst 
SPRINGERSTIEFEL: https://www.mdr.de/kultur/podcast-springerstiefel-fascho-punk-100.html

(02:40) Passkontrolle
(05:55) Klischee-Check
(10:05) Family, rechte Hochburgen &#038; Vater, der sagt: "Du bist nicht wie die anderen!"
(33:45) Oma in Angola: "Krass, die Frau, da komme ich her!"
(39:40) Handball in Cottbus: Schlagfertigkeit hat mir geholfen, den Rassismus auszuhalten
(57:50) Morbus Schlatter, Sport-Traum wird (fast) wahr  
(1:09:40) Studium an der UDK, Leben ohne Struktur und ohne Eltern vor Ort, Neue Findungsphase
(1:27:35) Migrantische Vorbilder, Berliner Schnauze und Springerstiefel-Podcast

SUPPORT:
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Website: https://halbekatoffl.de 
Instagram: https://www.instagram.com/halbekatoffl/ 
Facebook: http://www.facebook.com/HalbeKatoffl 
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Don Pablo Mulemba ist Journalist und Moderator und hat angolanisch-deutsche Wurzeln. Im Podcast spricht der 28-jährige Eberswalder über seinen Traum, Handball-Profi zu werden, den Mord an Amadeu Antonio, der sein Leben indirekt mitprägte, und was er erkannte, als er seine Uroma in Angola traf.</p>



<p>Pablo wird im September 1995 in Eberswalde bei Berlin geboren. Sein Vater kommt aus Angola, seine Mutter ist Ostdeutsche. Das Paar hat es nicht leicht – der Alltag ist von Rassismus geprägt, das Umfeld der Mutter distanziert sich von ihr, erzählt Pablo. &#8222;Es war nicht leicht für meine Mum.&#8220; Natürlich leidet vor allem auch sein Vater unter ständigen Blicken, Ressentiments und teilweise auch gewaltvollen Übergriffen. Er macht Pablo früh klar: „Du bist nicht wie die anderen. Wenn du Scheiße baust, kriegst du doppelt Ärger.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Im Osten gibts nicht nur Rechte&#8220;</h2>



<p>Pablo erinnert sich an einen prägenden Moment als Grundschüler, als er von einem älteren Jungen auf einem Fahrrad beim Vorbeifahren getreten und mit dem N-Wort beschimpft wird. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Das war in der 1. Klasse und das erste Mal, dass ich gerafft habe: Okay, hier gibts Leute, die mich hassen, obwohl ich denen nichts getan habe.&#8220;</p>
</blockquote>



<p>Aber auch wenn Eberswalde als rechte Hochburg gilt, erinnert sich Pablo auch an viele Menschen – migrantisch und deutsch –, die sich auch gegen rechts positioniert und engagiert haben &#8211; und es bis heute tun. &#8222;Ich finde, man wird Ostdeutschland nicht gerecht, wenn man sagt, dass es hier nur Rechte und Faschos gibt.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Krass &#8211; diese Frau! Da komme ich her!&#8220;</h2>



<p>Als er sechs ist, fliegt die Familie das erste Mal nach Angola. Bis dahin war er noch nie aus Brandenburg rausgekommen. In der Heimat seines Vater, in der er als weiß gilt, trifft er auf seine Ur-Oma, die zu dem Zeitpunkt 103 Jahre alt ist. &#8222;Da habe ich gedacht: Krass &#8211; diese Frau! Da komme ich her!&#8220;</p>



<p>Pablos frühe Leidenschaft ist Handball. Am Fernseher sieht er, wie Deutschland Handball-Weltmeister wird. Ab da ist für ihn klar: Da will ich auch hin. Später besucht er die Sportschule in Cottbus, wo er zweimal am Tag Training hat und in der Woche im Internat lebt. Am Wochenende ist er ab und zu bei seiner Tante in Berlin. Seine Eltern sind nach Angola gezogen – ohne ihn. Sie fühlten sich in Deutschland nicht mehr sicher – gerade auch nach dem Mord an Amadeu Antonio, der ein Freund der Eltern war. <a href="https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/ueber-uns/amadeu-antonio/">Amadeu Antonio wurde im November 1990 von Neonazis in Eberswalde zu Tode geprügelt</a>.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Es gab Phasen, da war ich richtig lost. Ich hatte die perfekten Voraussetzungen, um kriminell zu werden, eine Drogensucht zu entwickeln oder auf die schiefe Bahn zu geraten – als schwarzer Teenager in Ostdeutschland mit einer großen Klappe, ohne Eltern und wenig Geld.&#8220;</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Sportschul-Alltag gibt Halt</h2>



<p>Aber der Leistungssport und der stark durchstrukturierte Alltag in der Sportschule sind Anker und geben ihm Halt und Orientierung. Doch sein sportlicher Höhenflug wird durch eine Verletzung jäh unterbrochen. Schon früh hat er körperliche Beschwerden während des Wachstums. &#8222;Morbus Schlatter&#8220; heißt die Diagnose. Pablo muss eine Schiene tragen. &#8222;Ich bin ein Jahr lang, wie so&#8217;n Roboter durch die Gegend gelaufen.&#8220;</p>



<p>Nachdem es mit der ganz großen Handball-Profikarriere nicht klappt, beginnt er ein Studium an der Universität der Künste in Berlin. Pablo will gerne etwas in der Öffentlichkeit machen. Aber was genau ist ihm noch nicht klar. &#8222;Das war auf jeden Fall eine neue Findungsphase, wo ich mir die Frage gestellt habe: Was will und mag ich eigentlich?&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Podcasts: FOMO und Springerstiefel</h2>



<p>Mehr oder weniger durch Zufall kommt er an seinen ersten Moderationsjob. Derzeit moderiert er verschiedene FUNK-Formate und die Podcasts &#8222;FOMO – was habe ich heute verpasst?&#8220; und &#8222;Springerstiefel – Fascho oder Punk&#8220;.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Das schlimmste an Rassismus ist, wenn du anfängst, deine eigenen Wurzeln zu leugnen und dich selbst zu hassen.&#8220;</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Zitat Pablo</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/zitat-pablo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2024 23:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://halbekatoffl.de/?p=6412</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Das schlimmste an Rassismus ist, wenn du anfängst, deine eigenen Wurzeln zu leugnen und dich selbst zu hassen.&#8220; Don Pablo...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><a href="https://halbekatoffl.de/don-pablo-mulemba-angola">&#8222;Das schlimmste an Rassismus ist, wenn du anfängst, deine eigenen Wurzeln zu leugnen und dich selbst zu hassen.&#8220;</a></p><cite>Don Pablo Mulemba</cite></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">6412</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Mina Saidze (AFG): Fairtech, Pretty-Woman-Moment &#038; Wut als Antrieb &#124; Work-Edition</title>
		<link>https://halbekatoffl.de/mina-saidze-afghanistan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Joung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jan 2024 23:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[LinkedIn]]></category>
		<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[Mina Saidze ist KI- und Datenexpertin, Gründerin, Autorin und eines der bekanntesten Gesichter der deutschen Digitalszene. Bei Halbe Katoffl spricht sie über Ethik, Diversität und Fairness im Tech, Nerd-Auffangbecken, Intuition bei der Karriereplanung und welche Rolle ihr Buch bei der Flughafenkontrolle gespielt hat. Warum die Digitalisierung in Deutschland nicht vorankommt, was "Gender Data Gap" ist und weshalb Kleidung und Makeup für sie Schutzschild ist.

(04:15) Passkontrolle
(05:45) Bewerbungsgespräch
(09:45) Klischee-Check
(14:35) Aufwachsen: Tennisplatz-Netzwerke, Mobbingopfer und Nerd-Auffangbecken
(28:35) Karriere: Intuition, Business Hippie &#038; Klischeekiste
(44:25) "Ich struggle bis heute mit dem Thema Herkunft", Wut als Antrieb und Pretty-Woman-Moment
(01:07:20) "Ich habe mir das Programmieren selbst beigebracht"
(01:23:10) Gerechtere Welt durch Datenanalyse

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Mina auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/mina-saidze/

Diese Folge ist Teil der "Work-Edition" mit dem Schwerpunkt Arbeit. Sie wird unterstützt von LinkedIn.

SUPPORT:
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T-SHIRTS:
Halbe Katoffl T-Shirts: https://shop.halbekatoffl.de/ 

Website: https://halbekatoffl.de 
Instagram: https://www.instagram.com/halbekatoffl/ 
Facebook: http://www.facebook.com/HalbeKatoffl 
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mina Saidze ist KI- und Datenexpertin, Gründerin, Autorin und eines der bekanntesten Gesichter der deutschen Digitalszene. Bei Halbe Katoffl spricht sie über Ethik, Diversität und Fairness im Tech, Nerd-Auffangbecken, Intuition bei der Karriereplanung und welche Rolle ihr Buch bei der Flughafenkontrolle gespielt hat. </p>



<p>Mina wird im März 1993 in Hamburg geboren. Ihre Eltern mussten aus Afghanistan als politische Aktivisten fliehen. Als Älteste von drei Geschwistern wird Mina oft daran erinnert, wie wichtig Bildung ist und welches große Privileg sie genießt, sie in Freiheit zu genießen. Sie habe großen Druck, aber auch große Dankbarkeit verspürt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Ich war krasses Mobbingopfer&#8220;</h2>



<p>In der Schule ist sie sehr gut, aber auch &#8222;krasses Mobbingopfer&#8220;, wie sie sagt. Weil sie keine Markensachen trägt, wird sie oft verspottet. Rassismus und Klassismus sei da zusammengekommen. &#8222;Die Wunde habe ich bis heute.&#8220; Sie ist früh engagiert, gründet eine Schülerzeitung und geht zu der &#8222;Grünen Jugend&#8220;. Mit ihrer afghanischen Herkunft struggle sie bis heute. &#8222;Ich hatte Phasen, da habe ich sie ignoriert und dann wieder Phasen, wo ich dazu gestanden habe.&#8220; </p>



<p>Nachdem sie zunächst Sozialwissenschaften studiert, dann zu VWL wechselt und den Wunsch hat, Journalistin zu werden, entdeckt sie nach und nach das Programmieren für sich. Sie bringt es sich selbst mit YouTube, Uni-Seminare und Onlinekursen bei. Was sie mag: &#8222;Wenn ich einen Code schreibe, geht es nur darum, ob der richtig oder falsch ist.&#8220;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Ich wollte mich aus der Stereotypenkiste befreien. Mein Einstieg in die Techindustrie war ein Loslassen von Schubladen.&#8220;</p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Mein Antrieb ist Wut&#8220;</h2>



<p>Doch auch im Tech gibt&#8217;s Schubladen. In fast allen Räumen, in denen sie sich bewegt, sind fast ausschließlich Männer. Manche glauben, dass sich in der Abteilung verirrt habe, Marketing sei woanders, andere wiederum können kaum glauben, dass sie den Code selbst geschrieben hat.</p>



<p>Mina kennt das Gefühl, ungerecht behandelt zu werden, als Woman of Color, als Frau im Tech. &#8222;Mein Antrieb ist nicht Karriere, sondern Wut.&#8220; 2020 trifft sie die bewusste Entscheidung, sich mehr für gesellschaftliche Gerechtigkeit  einzusetzen. Sie gründet &#8222;Inclusive Tech&#8220;, europaweit die erste Beratungs- und Lobbyorganisation für Diversity in Tech und KI-Ethik.</p>



<p>Im Herbst 2023 erscheint ihr Buch <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.luebbe.de/quadriga/buecher/gesellschaft/fairtech/id_9872317" target="_blank">&#8222;Fairtech – Digitalisierung neu denken für eine gerechte Gesellschaft&#8220;</a>, in dem sie erklärt, warum soziale Aspekte auch bei der Datenanalyse wichtig sind.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Es ist wichtig, die Datenanalyse als ein Instrument für mehr Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft zu sehen. Nur wenn wir Zahlen und Daten haben, können wir auch gegen die strukturelle Diskriminierung vorgehen.&#8220;</p></blockquote>



<p>Weitere Themen: Warum die Digitalisierung in Deutschland nicht vorankommt, was &#8222;Gender Data Gap&#8220; ist, warum sie auf ihren Kleiderstil achtet und weshalb sie auf ihre Intuition bei der Karriereplanung vertraut.</p>



<p><em>Diese Folge ist Teil der „Work-Edition“ mit dem Schwerpunkt Arbeit. Sie wird unterstützt von LinkedIn.</em></p>
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