Artikel verfasst von Frank Joung

Suraj Mailitafi macht antirassistische und politische Bildung auf Social Media. Der 25-Jährige setzt sich für Gerechtigkeit und Vielfalt ein. Im Gespräch mit Frank spricht er über seinen anfänglichen Analphabetismus, seinen Neustart in Deutschland und warum er seine Religion lange unerwähnt ließ.

Über Anpassungsdruck, den Schock, plötzlich politisch gewählt zu werden, wie der Besuch bei der größten Elektroschrott-Müllhalde der Welt ihn geprägt hat und warum er jeden Tag an Lorenz denkt, der von einem Polizisten getötet wurde.

(03:35) Passkontrolle
(09:15) Klischee-Check
(14:40) „Ghana-Fanta“, Analphabetismus & Panasonic-Fernseher
(29:25) (Deutsche) Schule: Fake it til you make it & Anpassungsdruck
(41:05) „Mein Schwarzsein konnte ich nicht verstecken, meine Religion schon“
(45:55) Chemie & Aktivismus: Auf der größten Elektroschrott-Müllhalde der Welt
(53:20) Ghana: „Ich möchte mein Privileg nutzen“
(1:02:30) Auf einmal „Politiker“
(1:09:30) Schüsse in den Hinterkopf – Gerechtigkeit für Lorenz:
(1:23:35) Gemeinsam gegen den Hate
(1:33:00) Neuer Podcast „Lauter Leute“

„Der Kampf für eine solidarische Gemeinschaft geht nur gemeinsam. Und wenn wir es nicht schaffen, uns als progressive Linke, auch radikale Kräfte zusammenzukriegen und für das Gute, für Gerechtigkeit, für ein gutes Miteinander zu kämpfen, wenn wir das nicht schaffen, dann wird’s schwierig, dann haben wir verloren.“