Sein Start-Up hieß Meta, bevor Facebook sich so nannte. Seinen Chatbot gab es, bevor ChatGPT in die Welt kam: Said Haider ist Gründer von Youna, einem KI-Chatbot, der online erste Hilfe bei Rassismus bietet. Wir sprechen über Saids roughes Aufwachsen im weißen Hamburg -Poppenbüttel, wie er trotz (bis dahin undiagnostizierte) Dyslexie sein Jurastudium abschließen konnte – und warum er sich lange nicht getraut hat, seine Gedichte ins Internet zu stellen.
Über seine prägende Arbeit beim YouTube-Format Datteltäter, warum Youna anders hilft als ChatGPT und Co – und warum er noch nie in Afghanistan war.
(3:00) Passkontrolle
(10:15) Klischee-Check
(19:55) Aufwachsen in HH: Ich war alleine mit der Gewalt
(33:30) Fußball: Klassismus im Team, Resillienz durch Niederlagen und Edgar Davids
(43:45) Diagnose Dylexie: Wann schreibe ich für meine eigenen Augen?
(1:00:55) „Ich war noch nie in Afghanistan“
(1:06:55) Jura-Studium: Alien im Haifischbecken des Todes
(1:16:10) „Gönn dir!“ und Datteltäter: schreiben, spielen, lachen
(1:27:15) KI-Chatbot Youna: seiner Zeit voraus
„Ich habe mich gefragt: Was sollten wir machen, um Unterstützung, Zugänge zu Beratung für Leute zu schaffen, wo das System jetzt einfach eine echte Herausforderung für sie ist. Und dann dachte ich mir so: Okay, was es braucht, ist ein Chatbot, wo du in einfacher Sprache sagst: Hey, das ist mir passiert und das Ding coacht dich durch die Situation.“
Kommentare von Frank Joung