Lara Mitxelena Newiger lehrt Deutsch als Fremdsprache in ihrer eigenen Online-Schule. Mit Frank spricht sie über ihr Aufwachsen im Baskenland und Rheinland-Pfalz. Warum sie einen spanischen Pass hat, aber keinen engen Bezug zum Land, wo das Klischee der starken Basken herkommt – und was ihre Sprachschüler*innen vom Leben in Deutschland berichten.
Über baskische Berge und den Terror der Untergrundorganisation ETA, fiese Fälle und falsche (Sprach-) Freunde, Stoßlüften und Spazierengehen. Und: Welche Nation sich überraschenderweise mit dem Deutschlernen besonders schwer tut.
(03:10) Passkontrolle
(07:10) Klischee-Check
(13:35) „Spanien war für mich wie ein anderes Land“
(21:15) Politisierung, lange Autofahrten & Acht Nachnamen
(42:45) Küchenbaskisch, Heile Welt in Brandenburg
(51:40) Typische Fehler: Fiese Fälle und unnötige Artikel
(1:03:50) Sprach-Niveaus, Pausenhof-Sprachhierarchie und Falsche Freunde
(1:26:55) Deutschland aus der Sicht von Sprachschüler*innen
„Ich bin im Baskenland geboren und werde aber sehr oft als Spanierin identifiziert. Das entspricht aber kulturell überhaupt nicht dem Ort und dem Leben, wo und wie ich aufgewachsen bin. Ich habe auch erst relativ spät Spanisch gelernt, weil ich in Deutschland zur Schule gegangen bin und mein Vater, der Baske ist, immer mit mir baskisch gesprochen hat. Von daher: Ich konnte Spanisch immer verstehen, aber es ist nicht meine Muttersprache.“
Kommentare von Frank Joung