Artikel verfasst von Frank Joung

„Das Ziel war immer Deutschland“ Zumindest lautete so die Botschaft der deutschen Auslandsschule in El Salvador, die Lya Cuéllar besuchte. Die Journalistin und Politikwissenschaftlerin erzählt im Podcast von Rolf-Zuckowski-Liedern, dem Nazi-Erkennungs-Bootcamp und was es mit den Gangs in El Salvador wirklich auf sich hat.

Warum sie eine Zeit lang auf einem Golfplatz in Bochum gewohnt hat, wie sie sich gleich zweimal vor Angela Merkel blamierte und über die für sie merkwürdige Stille in deutschen Familien. Wie ihr Surferstrand zu Bitcoin-Beach wurde, gewöhnungsbedürftige deutsche Freikörperkultur und dem Marketing-Diktator, dessen Name man nicht nennen darf.

„Seitdem ich in Deutschland lebe, seit fast zwölf Jahren, hat sich die politische Situation in El Salvador sehr verschlechtert. Und sehr viele Personen, die ich liebe, mussten ins Exil gehen. Sehr viele, schöne Sachen, die ich an El Salvador sehr liebte, sind weg. Jetzt ist es eine andere Art von Traurigkeit. Vorher war es Nostalgie, oder dass ich jemanden vermisst habe, aber jetzt ist da diese Nostalgie über ein Land, das nicht mehr existiert.“

(02:35) Passkontrolle
(06:55) Klischee-Check
(18:55) BRD-Bootcamp: Rolf-Zuckowski-Lieder & Nazi erkennen
(28:40) Leben auf dem Golfplatz, Isolations-Bubble, Escape Twitter
(40:05) Gangs in El Salvador & Pistole am Ohr
(46:20) Berlin-WG-Hopping, FKK & Angela Merkel
(1:00:20) Die Stille in deutschen Familien
(1:11:55) Bitcoin Beach, Marketing-Diktator und Salsa-Festival