Kwame Osei Owusu aka Juice ist Mitgründer vom African Food Festival Berlin und CEO von Hidden Locations, einer Event- und Hospitality-Agentur. Mit Frank spricht er über seine Kindheit in Ghana, der erste traumatische Eindruck von Deutschland und warum ihn das N-Wort erst nicht gestört hat.
Juice erzählt von den Jahren, als er mit seinem Rap-Kollegen Vorband von Hip-Hop-Größen wie Mc Lyte, Xzibit und Outkast war und wie ihn Hip Hop bis heute prägt. Über den unterschätzten Wert von gutem Service, weshalb die Dramaturgie eines Events so wichtig ist und warum Essen politisch ist.
(04:00) Passkontrolle
(09:45) Klischee-Check
(23:45) Straßenszenen in Ghana & Lieblingsstöcke in Deutschland
(38:55) Weiße Menschen, Kein Respekt vor Lehrkräften, Vater kennenlernen
(55:25) N-Wort, Rap-Auftritte & Erste Party für NYC
(1:28:30) Blicksprache, Schwarzer Mann im Event-Space, Lehrerstory
(1:50:00) Hidden Locations & African Food Festival
„Ich spüre das auf eine Art und Weise, das ist eine subtile Sprache, ein subtiles Verständnis. Was vom Gegenüber rüberkommt, was der vielleicht gar nicht beabsichtigt hat, aber es kommt so an: „Oh, der soll unser Event machen? Das ist der Chef? Na nicht, dass der alles fallen lässt.“ Weißt du, das ist so das Klischee von einem Schwarzen oder Afro-Deutschen oder whatever. Ich sehe es an den Blicken. Die Blicke können so laut reden, das glauben die Leute gar nicht.“
Kommentare von Frank Joung