Tamara Güçlü ist Musikjournalistin, Moderatorin und in den letzten Jahren verstärkt auch als Sängerin – unter dem Namen „Tam“ – bekannt geworden. Die 34-Jährige erzählt im Gespräch, wie sie vom Klassenclown und „Schlabbergörschle“ zur einmaligen Schullegende wurde, auf welche Weise chronische Krankheiten sie immer wieder ausgebremst haben und warum sie sich schwertut, nach Istanbul zu fliegen.
Mit Frank spricht sie über ihre Honeymoon-Top-of-the-World-Phase in der Musikszene, warum Migra-Eltern krasse Rebellen sind (und wieso wir das erst spät checken) – und weshalb ihre gefühlte Karriere-Endstation doch keine war, sondern der Anfang von was Neuem und Schönem.
(04:10) Passkontrolle
(07:55) Klischee-Check
(13:35) „Schlabbergörschle“, Schullegende, Chronische Krankheit,
(38:10) Imaginationswelten in Isolation
(51:15) Musikszene-Honeymoonphase, Krankheitsschübe, Pandemie-Pro
(1:29:10) Istanbul-Reise, Rebelleneltern und Schamgefühl
(1:50:15) „Seitenwechsel“ Sängerin
„Es ist zwar schmerzhaft, aber ich bin dem Zerfall meines Körpers damals dankbar, weil ich es wirklich nicht anders verstanden habe. Und jetzt bin ich auf einem Pfad, wo ich wirklich merke: Langsam funktionieren die Dinge auf die Art und Weise, wie ich es wirklich mit mir vereinbaren kann, weil die Werte stimmen, weil die Leute stimmen, weil die Aufgaben interessant sind und mich trotzdem nicht überfordern, sondern genau richtig fordern. Aber es hat diesen krassen Crash einfach mehrfach in meinem Leben irgendwie gebraucht.“
Kommentare von Frank Joung