Neram Nimindé-Dundadengar ist interkulturelle Hebamme, Doula und Womb Health Consultant. Sie begleitet Frauen vor, während und nach der Geburt. Wir sprechen über ihr vielen Lebenstationen, von Niedersachsen, über Burkina Faso, Paris, Brüssel, Amsterdam, bis nach Panama-City und Kolumbien.
Warum das Thema rund Hebamme politisch ist, was sie von indigenen Communities über Schwangerschaft und Geburt gelernt hat und wie die Arbeit einer Doula aussieht. Über Ellbogenkultur und kulturelle Aneignung, Leserbriefe und Kommentare – und eine interessante Sportart mit der Abkürzung TGW.
(03:00) Passkontrolle
(09:25) Klischee-Check
(14:00) Aufwachsen: Zurück in Deutschland
(23:00) „Die Teeniezeit war schwierig“
(35:15) Paris: „Ich wollte weg, ich wollte reisen, ich wollte raus“
(46:00) Partykultur in Brüssel, Ellbogen in Panama, Hebammen in Bogotá
(58:35) „Das Thema – Wochenbett, der Körper der Frau, Schwangerschaft – hat mich nicht losgelassen“
(1:13:00) Hebammen-Tourismus: Ungleichheit und kulturelle Aneignung
(1:30:05) „Leben begleiten und und begleiten, wenn das Leben geht“
„Ich habe nach der ersten Schwangerschaft gemerkt, so dieses ganze Thema Wochenbett, Heilpflanzen, der Körper der Frau und Schwangerschaft, das hat mich irgendwie nicht losgelassen. Also ich glaube, viele lesen sich ein, aber wenn das Kind dann da ist, dann ist es so, okay, jetzt kann ich mich wieder mit anderen Themen befassen und werde mich nicht weiter da reinlesen. Bei mir hat das nicht aufgehört. Ich hatte da so richtig Bock drauf.“
Kommentare von Frank Joung