Artikel verfasst von Frank Joung

Zur 200 (!) Folge begrüßt Frank die Drehbuchautorin Stefanie Ren. In Taiwan geboren, im Schwarzwald aufgewachsen, hatte Stefanie lange Zeit mit ihrer Zugehörigkeit in Deutschland zu kämpfen. Die beiden sprechen über Sprachlosigkeit in der Familie, „Verbotene Liebe“ und den Geist im Spiegel. Was ihre neue Mystery-Serie „House of Yang“ in ihr heilte, warum sie erst nur weißmännliche Geschichten schrieb und wie ihr Traum auf der Leinwand landete.

(04:30) Passkontrolle
(08:15) Klischee-Check
(11:15) Sprachlosigkeit & Anpassen als Überlebensinstikt
(26:35) Mehrkampf, Tagebusch schreiben & Geist im Spiegel
(35:50) Identitätskrise, Gefühlte Enge & Chinesisches Essen
(42:45) „Film ist Teameffort“
(52:20) Drehbuchschreiben: Magic Moments und Writer’s Block
(1:06:35) House of Yang, Mixed-Erfahrung & Familienschweigen
(01:33:55) Bezahlung & Heilung

„Da saß auch noch viel Schmerz und viel Unaufgearbeitetes und ich konnte das aber alles in diese Serie reinpacken und damit so ein bisschen die Erinnerung einfach neu schreiben und neu in dieses Zimmer gehen, in dem ich irgendwie viele Jahre meine Kindheit verbracht habe. Und plötzlich am Set zu sein und zu denken: Das kommt daher und nur weil es das gab, gibt es jetzt diese Serie. Also nur, weil mein Aufwachsen, mein Leben so war, wie es war, kann ich jetzt diesen Traum leben. Und das hat total viel geheilt.“