Linh Tran hat fünf Mal die Weltmeisterschaft im Tischfußball gewonnen, war mal deutsche Jugend-Vizemeisterin im Schach und hält Vorträge über Empowerment und Mindset.
Frank und Linh sprechen über schlechte Verlierer (extra nicht gegendert), unfreiwillige Flucht übers Meer und Leistung als Überlebensstrategie. Was ihre Schachleidenschaft mit Religion zu tun hatte, wie sie in ihr mentales Tief reinrutschte und wonach sie gerade sucht. Über den größten Tischfußballverein der Welt, Scham über die eigene Familie und wie sie ihr Vater zum Weinen brachte.
Gerade erst ist ihre Biografie erschienen, mit dem Titel: „Aus dem Handgelenk. Warum ich Weltmeisterin im Tischkickern werden musste“.
(03:50) Passkontrolle
(13:05) Klischee-Check
(26:05) „Mein Glaubenssatz war: Du bist nur gut, wenn du was leistest.“
(48:50) Privilegien, Sozialer Aufstieg und: „Ich nehm mir meinen Raum“
(1:02:35) Das erste Schachspiel, Männerdomänen und Zeugnisfälschung
(1:20:15) Die passende Schublade: Third Culture Kid
(1:35:15) Vietnam: Gemischte Gefühle bei der nächsten großen Reise
(1:48:25) WM, Techniktraining & der größte Tischfußballverein der Welt
(1:57:05) Tiefpunkt: Wann bin ich gut genug? Buch und Kicker-Karriereende
„Der Leistungsdruck und diese zentrale Frage: Wann bin ich gut genug? Das begleitet mich ja weiterhin, dieser Perfektionismusgedanke auch. Das begleitet mich ja weiterhin, auch wenn ich es geschafft habe, meine Glaubenssätze aufzubrechen oder aufzulösen. Das bleibt ein Teil von mir. Das bleibt in mir. Ich bin nur jetzt besser darin geworden, das zu reflektieren und dass vielleicht andere Perspektiven darauf auch richtig sind.“
Kommentare von Frank Joung